"Mysterium": So außergewöhnlich ist die neue KIKA-Serie

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Leonie (Lea Drinda) ist in einer Parallelwelt gefangen. (Bild: BR/TV60Filmproduktion GmbH/Ralf K. Dobrick)
Leonie (Lea Drinda) ist in einer Parallelwelt gefangen. (Bild: BR/TV60Filmproduktion GmbH/Ralf K. Dobrick)

Nachdem vier Jugendliche in eine Parallelwelt gelangt sind, scheint ein kleiner Junge mit besonderen Fähigkeiten ihre einzige Chance zu sein, in die Realität zurückzukehren. Die neue KIKA-Serie "Mysterium" (ab 23.10.) erinnert an Streaming-Hits wie "Stranger Things" oder "Dark" - und bleibt dennoch kindgerecht.

Elif (Safinaz Sattar), Leonie (Lea Drinda), Yussuf (Shadi Eck) und David (Johan Korte) sitzen in der Klemme: Die vier Jugendlichen sind durch einen Spiegel in einer alten Villa in Ostberlin in eine Parallelwelt geraten. Niemand außer ihnen scheint sich in den leeren Zimmern des Hauses zu befinden, in dem sie feststecken. Dabei wollten die Freunde eigentlich nur einer älteren Dame (Charlotte Schwab) dabei helfen, ein Zimmer für den Besuch ihres elfjährigen Großneffen Luca (Timon Joris Holzmann) zu entrümpeln. Mit der Ankunft des Jungen scheint es jedoch wieder Hoffnung für die Teenager zu geben: Kann Luca, den sie durch einen Spiegel beobachten können und der als Autist ein ganz besonderes Gespür zu haben scheint, die Gruppe retten?

Mit der neuen Fantasy-Serie "Mysterium" haben Regisseur Marcus Roth und Autor Niklas Weise ("5vor12") eine Kinderserie der ganz besonderen Art geschaffen: Die vom Bayerischen Rundfunk für den KIKA produzierte Geschichte taucht in Welten ein, die das Publikum sonst eher aus Serien wie "Stranger Things" und "Dark" oder Filmen wie "Jumanji" kennt. Tatsächlich richtet sich das ungewöhnlich düstere Format jedoch an ein deutlich jüngeres Publikum, das durch das langsame Herantasten an die Lösung zum Miträtseln animiert werden soll. Dass sich hinter der Handlung auch eine Parabel über die Gefahren des Internets und der sozialen Medien verbirgt, wird dabei erst im Laufe der Zeit deutlich.

Die mit "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo"-Star Lea Drinda und Charlotte Schwab ("Tonio & Julia") hochkarätig besetzte Miniserie umfasst acht rund zwölfminütige Folgen, die der KiKA am Samstag, 23. Oktober, ab 13.35 Uhr, am Stück zeigt.

In einer alten Villa im Osten Berlins ist nichts, wie es scheint. (Bild: BR/TV60Filmproduktion GmbH/Ralf K. Dobrick)
In einer alten Villa im Osten Berlins ist nichts, wie es scheint. (Bild: BR/TV60Filmproduktion GmbH/Ralf K. Dobrick)
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