Nach Absturz: General schwimmt 12 Kilometer um sein Leben

·Freie Autorin
·Lesedauer: 2 Min.

Was machst du, wenn dein Helikopter plötzlich ins Meer abstürzt? Ganz einfach: Du schwimmst um dein Leben! So wie dieser General aus Madagaskar.

Ein Helikopter fliegt über dem Meer. (Symbolbild: Getty Images)
Ein Helikopter fliegt über dem Meer. (Symbolbild: Getty Images)

Eigentlich wollte der Helikopter mit Regierungsmitgliedern und Polizisten aus Madagaskar sich bloß ein Bild von der Lage machen. Denn vor der Küste der afrikanischen Insel war ein Schiff verunglückt, das auf ein Riff gelaufen war. Man wollte helfen. 

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Doch dann kam alles anders. Der Helikopter wurde von einer Windböe erfasst, der Pilot konnte die Maschine nicht mehr halten und alle stürzten ab. Zum Glück war die Flughöhe gering, so dass sich einige Insassen per Schleudersitz aus der Unglücksmaschine retten konnten und im Wasser landeten.

In der Not erfinderisch

An Bord war auch General Serge Gellé, der für die Polizei zuständige Staatssekretär von Madagaskar. Zwar konnte er aus dem Hubschrauber entkommen, aber er besaß keine Schwimmweste. Doch in der Not wird man bekanntlich erfinderisch: Der General nahm kurzerhand den Schleudersitz als provisorischen Rettungsring und schwamm so an Land – ganze 12 Kilometer! 

Seine Fitness habe ihn gerettet, und “die Zeit zum Sterben“ sei einfach noch nicht gekommen, so Gellé in einem Video, das in den sozialen Medien kursiert. Der Clip zeigt ihn erschöpft und müde auf einer Liege.

Neben Gellé konnte auch ein weiterer Polizist aus dem Hubschrauber an Land schwimmen.

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