Nach der Wahl: Trumps Termine bis zur Vereidigung

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Noch vor dem Einzug ins Weiße Haus steht dem nächsten US-Präsidenten Donald Trump eine turbulente Zeit bevor. Bis zur Vereidigung am 20. Januar trägt er den Titel „President-elect“ (Gewählter Präsident) und muss sich auf die Übernahme der Amtsgeschäfte vorbereiten. Wir verraten, was für Termine bei Trump in den nächsten Wochen im Kalender stehen.
November:
Traditionell wird der nächste US-Präsident samt Gattin kurz nach dem Wahltag ins Weiße Haus geladen. Während Trump mit Vorgänger Barack Obama die Übergabe der Amtsgeschäfte besprechen wird, führt Michelle Obama die nächste First Lady Melania Trump durch die Privatgemächer. Sie selbst war am 10. November 2008 bei Laura Bush zu Besuch.

Trumps Team erhält Zutritt zu den sogenannten Presidential Transition Headquarters in Washington, D.C. sowie ein Budget über mehrere Millionen Dollar, um sich auf die Amtsübernahme vorzubereiten.

Der Secret Service, der für den Schutz des Präsidenten zuständig ist, macht Trump mit den umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen vertraut. Sein bisheriger Codename lautet übrigens „Mogul“.

Dezember:
Bis Anfang Dezember dürfte Trump die ersten Mitglieder seines Kabinetts bekanntgeben. Über die Besetzung der Ministerposten wird seit Monaten spekuliert. Der ehemalige New Yorker Bürgermeister Rudy Giuliani gilt als Favorit auf das Amt des Justizministers. Parteigrande Newt Gingrich könnte Außenminister werden.

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19. Dezember:
Erst an diesem Tag wird Trump offiziell zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt. Die Wahlmänner und –frauen des Electoral College versammeln sich in den Hauptstädten ihrer jeweiligen Bundesstaaten und stimmen über Präsident und Vizepräsident ab. In 26 Bundesstaaten sowie in Washington, D.C. müssen die Repräsentanten dem Willen der Wählermehrheit entsprechend votieren. In 24 Bundesstaaten sind sie (theoretisch) frei in ihrer Entscheidung.

6. Januar:
Die Stimmen des Electoral College werden formell während einer gemeinsamen Sitzung des Kongresses ausgezählt. Der Präsident des Senats, Vizepräsident Joe Biden, verkündet das offizielle Ergebnis.

20. Januar:
Präsident Donald Trump und Vize Mike Pence legen mittags den Amtseid ab. Der 20. Januar ist auch der offizielle Auszugs- und Einzugstag im Weißen Haus.