Nach einer Woche gerettet: Überlebenskampf in den Sierra Nevada Mountains

Als Paula Lane und Roderick Clifton von einem Besuch bei Cliftons Mutter in Kalifornien zurück nach Nevada fuhren, hatten sie eine verhängnisvolle Idee. Mitten im Sierra Nevada-Gebirge verließ das Paar mit seinem Jeep die Straße - und blieb prompt in einem Schneesturm stecken. Als sie an jenem Tag nicht zuhause ankamen, meldeten Angehörige sie als vermisst. Rund eine Woche später konnte Lane gerettet werden. Clifton hatte es jedoch nicht geschafft.

Paula Lane überlebte eine Woche lang in den Sierra Nevada Mountains (BIld: Facebook)Am 29. November verließen Paula Lane und Roderick Clifton das Haus von Cliftons Mutter in Citrus Heights, Kalifornien. Auf der Heimfahrt nach Nevada verließ das Paar mit seinem Jeep die Straße und blieb in einen plötzlich aufkommenden Schneesturm stecken - mitten im Sierra Nevada-Gebirge. Die erste Nacht verbrachten die beiden in dem Wagen. Am nächsten Tag machte sich der 44-jährige Clifton auf die Suche nach Hilfe – trotz der flehenden Bitte seiner Freundin, sie nicht alleine zu lassen. Doch Clifton kam nicht zurück, und nachdem sie zwei Tage lang auf ihn gewartet hatte, verließ auch Lane verzweifelt das Auto.

Am 1. Dezember, zwei Tage nachdem das Paar das Haus von Cliftons Mutter verlassen hatten, meldeten Angehörige die beiden als vermisst. Daraufhin wurde eine aufwändige Suchaktion in den Bundesstaaten Kalifornien und Nevada gestartet. Da das Handynetz in den Bergen sehr schlecht war, konnten die Polizeibeamten das verschollene Paar nicht orten.

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Erst eine Woche nach ihrem Verschwinden wurde Paula Lane schließlich gefunden – und zwar von ihrem Bruder Gary. Er hatte sich einen Frontlader ausgeliehen und das Paar auf eigene Faust gesucht. „Gary Lane fuhr mit dem Frontlader mehrmals die Straße entlang, auf der er schließlich seine Schwester fand“, so der Polizist Robert Levy gegenüber der Zeitung „San Francisco Chronicle“. Die 46-Jährige war völlig entkräftet und unterkühlt und wurde sofort ins nächste Krankenhaus eingeliefert. Obwohl sie eine Woche lang in viel zu dünner Kleidung der Kälte ausgeliefert war, trug sie keine lebensgefährlichen gesundheitlichen Schäden davon.

Roderick Clifton hatte nicht so viel Glück wie seine Freundin. Er wurde wenige Meter von der Straße entfernt leblos gefunden. Lane erzählte der Polizei später, sie habe die Leiche ihres Freundes gesehen, während sie auf der Suche nach Hilfe war. Die Untersuchungen zur genauen Todesursache laufen noch.


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