Nach geplatztem Twitter-Deal: Donald Trump lästert über Elon Musk

·Freie Autorin

Elon Musk will Twitter nun doch nicht kaufen: Nach Monaten Übernahme-Krimi ließ der Milliardär den Deal platzen. Einer, der sich einen bissigen Kommentar darüber - und über Musks Charakter - nicht verkneifen konnte, ist Donald Trump.

Donald Trump konnte sich einen Kommentar über Elon Musk und dessen geplatzten Twitter-Deal nicht verkneifen (Bilder: Getty Images)
Donald Trump konnte sich einen Kommentar über Elon Musk und dessen geplatzten Twitter-Deal nicht verkneifen (Bilder: Getty Images)

Einer, der eigennütziges Interesse an der Twitter-Übernahme von Elon Musk hatte, ist der ehemalige US-Präsident Donald Trump. Der wurde von der Plattform verbannt, nachdem er Sympathie für seine Anhänger bekundet hatte, die am 6. Januar 2021 das Kapitol in Washington stürmten - eine Entscheidung, die Musk einst in einem Interview mit der Financial Times als "moralisch falsch und einfach nur dumm" bezeichnet hatte. Er, so hatte Musk damals angekündigt, hätte den permanenten Ausschluss rückgängig gemacht.

Umso größter dürfte der Frust bei Trump sein, der 2024 wieder für die Präsidentschaft ins Rennen gehen könnte und die Social-Media-Plattform dabei gut gebrauchen könnte. Seinem Frust machte er nun bei einer Kundgebung im US-Bundesstaat Alaska Luft.

"Verdammter Schaumschläger"-Deal: Trump lästert über Musk

Dort nutzte er die Bühne, um die Werbetrommel für seine eigene Social-Media-App Truth Social zu rühren - damit habe er es schließlich richtig gemacht, anders als Elon Musks Deal, den Trump "faul" nannte, wie Ausschnitte von der Kundgebung zeigen.

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"Elon hat Twitter nicht gekauft. Wo habt ihr das zuerst gehört? Von mir", fügte Trump hinzu. "Er hat sich da ganz schön in etwas verrannt." Daraufhin stellte Trump Musks Integrität in Frage: "Er hat zuletzt gesagt, er habe noch nie für einen Republikaner gestimmt. Mir hat er aber mal gesagt, dass er mich gewählt hat. Also ist er nur weiterer verdammter Schaumschläger."

"Er wird es nicht kaufen", orakelte Trump in seiner weiteren Rede. "Aber wer weiß, vielleicht macht er es auch." Egal, wie der Streit zwischen Twitter und Elon Musk also ausgeht: Trump kann hinterher in jedem Fall behaupten, dass er es zuerst gewusst hat.

VIDEO: Milliarden-Deal geplatzt: Elon Musk will Twitter doch nicht kaufen

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