Nach ICE-Unfall weiter Einschränkungen im Bahnverkehr

Blick auf den Fahrplan: Die Bahn hat ein Ersatzkonzept mit Alternativhaltestellen in Gelsenkirchen und Herne erarbeitet. Foto: Bernd Thissen

Nach dem ICE-Unfall am Schienenknotenpunkt Dortmunder Hauptbahnhof müssen Tausende Pendler und Reisende in Nordrhein-Westfalen weiterhin mit Einschränkungen rechnen. Der Zugverkehr zwischen dem Dortmunder Hauptbahnhof und Witten ist nach wie vor unterbrochen.

Wie die Deutsche Bahn am frühen Mmorgen mitteilte, können daher einige Fernverkehrszüge von und nach Hagen den Dortmunder Hauptbahnhof nicht anfahren und werden umgeleitet. Bei diesen Zügen entfallen zum Teil die planmäßigen Stopps in den Hauptbahnhöfen von Hagen, Wuppertal und Solingen.

Allerdings fahren auch wieder die ersten Fern- und Regionalzüge planmäßig. Der Zugverkehr in Richtung Bochum rolle wie vorgesehen, auch auf den Linien RE1, RE6 und S5, teilte die Deutsche Bahn mit. In der Gegenrichtung müssten Züge weiterhin umgeleitet werden.

Ein ICE war am Montagabend auf dem Weg von Düsseldorf nach Berlin kurz vor dem Bahnsteig in Dortmund entgleist. Zwei Menschen wurden leicht verletzt. Der Zugverkehr war für Stunden eingestellt worden. Zur Unfallursache könne die Bahn noch nichts sagen, hieß es.

Eine detaillierte Aufstellung zum Regional- und S-Bahn-Verkehr ist auf www.bahn.de unter Meldungen in NRW abrufbar.

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