Nach Schock-Enthüllung: Cristiano Ronaldo weist Vergewaltigungs-Vorwürfe zurück

Seit Jahren begleiten ihn Gerüchte – dass er homosexuell sei, dass er seine Steuern hinterziehe, dass er nicht der leibliche Vater seines Kindes sei. Nichts davon ist bisher bewiesen und Cristiano Ronaldo, der wohl bekannteste Fußballer der Welt, wies jeden dieser Vorwürfe bereits mehrfach zurück. Nun muss sich der Überkicker ein weiteres Mal gegen heftige Anschuldigungen wehren.

“Alles gelogen!” Cristiano Ronaldo weist die Vorwürfe scharf zurück. (Bild: Reuters)

Wie „Der Spiegel“ exklusiv herausgefunden haben will, soll der 32-Jährige einer Frau 353.000 Euro (375.000 Dollar) Schweigegeld gezahlt haben. Hintergrund: Die Frau behauptete, in Las Vegas auf einem Hotelzimmer von dem Real-Madrid-Star vergewaltigt worden zu sein. Zugetragen haben soll sich der Vorfall bereits vor sieben Jahren, am 13. Juni 2009.

Nur ein halbes Jahr später, am 12. Januar 2010, habe es eine außergerichtliche Einigung zwischen Ronaldo und der Anklägerin gegeben, die damals Mitte zwanzig gewesen sei. Vor einem Mediator im US-Bundesstaat Nevada habe Ronaldos portugiesischer Anwalt, Carlos Osório de Castro, ein dreiseitiges Dokument unterzeichnet, in dem Ronaldo als „Mr.D“ und das mutmaßliche Vergewaltigungsopfer als „Ms.P“ angeführt werden.

Schon 2005 wurde der Weltfußballer beschuldigt, zwei Frauen vergewaltigt zu haben. (Bild: Reuters)

Mit ihrer Unterschrift habe die Frau, deren Identität der „Spiegel“ kennen will, sich einverstanden erklärt, über die Vorgänge zu schweigen und sämtliche Tatvorwürfe fallen zu lassen. Außerdem soll der Frau in diesem Dokument eingeräumt worden sein, einen Brief an Ronaldo zu verfassen. Auch dieses Schriftstück liegt dem „Spiegel“ laut eigenen Angaben vor. Auf sechs Seiten schildere die Frau detailliert, wie sich die Vergewaltigung in dem Hotel abgespielt habe.

Der Münchner Anwalt von Cristiano Ronaldo, Johannes Kreile, weist sämtliche Vorwürfe zurück: „Die Anschuldigungen, die Ihre Fragen nahelegen, sind aufs Schärfste als unzutreffend zurückzuweisen.“ Zudem werde sein Mandant „gegen jede unwahre Tatsachenbehauptung sowie gegen jede Verletzung seiner Persönlichkeitsrechte vorgehen“.

Bereits im Jahr 2005 wurde der Fußballer mit ähnlichen Vorwürfen konfrontiert. Zwei Frauen beschuldigten Ronaldo, sie in einem Londoner Hotel vergewaltigt zu haben. Die Anschuldigungen erwiesen sich schon nach wenigen Tagen als unhaltbar und Scotland Yard stellte die Ermittlungen gegen den damaligen Stürmer von Manchester United ein.

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