"Game of Thrones"-Nachtkönig stellt klar: Twitter-Reaktion auf Trump-Behauptung ist nicht von ihm

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Kurzzeitig hatten sich Fans von "Game of Thrones" gefreut, dass der Nachtkönig, der in der Fantasy-Serie der große Bösewicht ist, auch lustig sein kann. Denn: Vom Twitter-Account des Schauspielers Vladimir Furdik kam ein gefeierter Witz zum derzeitigen Gebaren des abgewählten US-Präsidenten Donald Trump. Doch der Nachtkönig-Darsteller hatte den Tweet gar nicht selbst verfasst, wie er jetzt klarstellte. Seine Fans finden das schade.

Nachtkönig-Darsteller Vladimir Furdik. (Bild: ddp)
Nachtkönig-Darsteller Vladimir Furdik. (Bild: ddp)

Mit einem kürzlich abgesetzten Tweet hat der Schauspieler Vladimir Furdik vielleicht mehr Fans enttäuscht, als mit seinem Abgang bei der Fantasy-Serie "Game of Thrones". Ohne sein Wissen seien von seinem Twitter-Account politische Botschaften verschickt worden, die er nun gelöscht habe, erklärte der Schauspieler und Stuntman auf dem Kurznachrichtendienst.

Damit bezog sich Furdik auf einen Tweet, den die User wegen der treffenden Parallele zu Donald Trump gefeiert hatten. In Anspielung auf dessen bei Twitter geäußerte Behauptung, er hätte die US-Präsidentschaftswahl gewonnen, und das "bei weitem", wie er geschrieben hatte, war auf Furdiks Account folgendes gepostet worden: "Ich habe die Schlacht von Winterfell gewonnen, bei weitem!" Die Ironie, die "Game of Thrones"-Kennern sofort klar ist: Der von Furdik gespielte Nachtkönig hat eben jene Schlacht in der Serie so klar verloren wie Trump die US-Wahl in der Realität. Besser hätte man die Realitätsferne des abgewählten US-Präsidenten nicht auf den Punkt bringen können, fanden die User.

Mach´s nochmal, Vladi!

So lustig die User den Ursprungs-Tweet fanden, so enttäuscht sind sie jetzt, dass der nicht von Furdik stammte und gelöscht wurde. Viele User wie dieser schrieben Furdik, sie seien seinem Account nur wegen dieses Witzes gefolgt, den er doch bitte noch einmal tweeten solle:

"Es war lustig!!! Mach´s noch einmal!", lautet ein weiterer Kommentar.

"Das war der beste Tweet, den ich zu den Wahlen gesehen habe", hieß es von einem weiteren Follower.

“Wie schade, der war so grandios”, klingt auch hier Bedauern auf.

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