Fahrplanwechsel: Expresszüge - Berliner S-Bahn legt an Tempo zu

Berlin. Für Nutzer von Bus und Bahn beginnt das neue Jahr nicht am 1. Januar sondern bereits in zwei Wochen. Denn am 15. Dezember treten überall im Land neue Fahrpläne in Kraft. Nahverkehrskunden in der Region werden sich dann allerdings nur über punktuelle Verbesserungen freuen können. Im Fahrplanjahr 2020 werde das bestehende Angebot im Regional- und S-Bahnverkehr der Länder weitgehend fortgeführt, teilte der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) am Dienstag mit.

Wichtigste Neuerung bei der Berliner S-Bahn wird der Einsatz von sogenannten Expresszügen auf der Linie S3 (Erkner–Spandau) sein. Wie S-Bahnchef Peter Buchner bereits im Spätsommer ankündigte, werden die Züge alle 20 Minuten in der Hauptverkehrszeit – also im Berufsverkehr am Morgen sowie am Nachmittag – auf den besonders nachfragestarken Abschnitt der S3 zwischen Friedrichs­hagen und Ostbahnhof eingesetzt. Sie ergänzen dabei das bereits bestehende im Zehnminutentakt gefahrene Zugangebot.

S-Bahn in Berlin: Expresszüge der S3 halten nicht an allen Bahnhöfen

Das Besondere an den Expresszügen: Sie halten im Unterschied zu den „Normalzügen“ nicht an jedem Bahnhof. Ausgelassen werden laut S-Bahn die Stationen Hirschgarten, Wuhlheide, Betriebsbahnhof Rummelsburg und Rummelsburg. Das spart im Vergleich drei bis vier Minuten Fahrzeit pro Strecke. Das klingt wenig, kann für die Nutzer aber den Vorteil haben, dass sie in den Umsteigebahnhöfen Ostkreuz (Ringbahn) oder Ostbahnhof (Stadtbahn) einen früheren Anschlusszug als zuvor erwis...

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