Namaste! Praktizierende weltweit feiern den 8. Internationalen Yogatag

Am 21. Juni ist nicht nur der Sommeranfang und die Fête de la Musique, sondern auch der Weltyogatag. Die Vereinten Nationen haben die uralte Praxis als ganzheitlichen Ansatz für Gesundheit und Wohlbefinden anerkannt und feiern den 8. Internationen Yogatag im UN-Hauptquartier in New York.

Yoga-Lehrer Sam Chase in New York erklärt: "Das Wort Yoga bedeutet Vereinigung. Im Yoga geht es um die Erfahrung, dass man selbst und der Rest der Existenz keine getrennten Dinge sind. Wenn man die Yoga-Praktiken ausführt, wird man von den Vorteilen profitieren, man wird geistig ausgeglichener und körperlich gesund."

Das UN-Gebäude ist der Mittelpunkt der weltweiten Veranstaltungen, denn hier wurde die jährliche Feier vor acht Jahren ins Leben gerufen. Mit dem Tag wollen sie die universelle Anziehungskraft und den Nutzen von Yoga würdigen.

Das diesjährige Motto: "Yoga für die Menschheit". Yoga-Lehrer Sam Chase meint: "Es ist ein bisschen so, als würde man mit einem Flugzeug auf der Straße herumfahren. Ja, man kann es als Bus benutzen, wenn man will, aber Yoga hat das Potenzial, einen in den Himmel zu bringen."

Yoga: Bewältigung von Belastungen und psychischen Erkrankungen

In Indien, wo die uralte Praxis ihren Ursprung hat, ist sie besonders wichtig. Für viele Menschen dort ist es ein tägliches Ritual. Selbst auf den schneebedeckten Gipfeln der indisch-tibetischen Grenze führten Soldaten, die dort stationiert sind, Yogaübungen zur Feier des Tages aus.

Die Vereinten Nationen loben die Praxis als wirksames Instrument zur Bewältigung der unzähligen Belastungen, die durch die COVID-19-Pandemie hervorgerufen wurden.

Kishore Chandra vom Bhakti-Zentrum betont, dass es sich auszahlt, diszipliniert zu sein, "und undiszipliniert zu sein, hat seine Auswirkungen und Konsequenzen." Er glaubt, dass Yoga uns Werkzeuge an die Hand gibt, um aus der Disziplin etwas Angenehmes zu machen. "Yoga in all seinen verschiedenen Asanas, Meditationen, Pranayama usw. gibt tatsächlich etwas, das diese Disziplin attraktiv und angenehm und gut für dich macht."

In Vietnam haben sich Tausende Praktizierende an der UNESCO-Kulturerbestätte Ha Long Bay versammelt. Yoga ist in dem kommunistischen Land in den vergangenen Jahren populär geworden und hat beliebte Sportarten wie Badminton und Kampfsportarten überholt.

Die Grundschullehrerin Le Thi Anh Nguyet ist zu dem Yoga-Event gekommen. "Es ist das erste Mal, dass ich an einer solchen Yoga-Veranstaltung teilnehme, und ich bin glücklich und aufgeregt, vor der natürlichen Kulisse der Ha Long Bay üben zu können. Ich möchte die schönen Bilder unseres Landes in der Welt verbreiten."

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