Im Namen des Propheten - "We love Muhammad": So wirken Salafisten in München

N. Kettinger

Nach "Lies!" sorgt ein neues Salafisten-Projekt für Aufregung. Polizei und Verfassungsschutz sind alarmiert.

München - Sie tragen Vollbärte, Büchertaschen und Plakate mit dem Schriftzug "Muhammad": junge Männer, die seit Ende März mehrmals in der Fußgängerzone Biografien des islamischen Propheten verschenkt haben; junge Männer, die wegen ihrer Nähe zum "Lies!"-Projekt der Ende 2016 verbotenen radikal-salafistischen Organisation "Die wahre Religion" vom Verfassungsschutz beobachtet werden.

Einige der Personen, die für die Gruppierung "We love Muhammad" in München aktiv sind, seien bereits im Kontext der "Lies!"-Koran-Verteilungen auffällig geworden und der salafistischen Szene zuzuordnen, sagt Markus Schäfert, Sprecher des Bayerischen Landesamtes für Verfassungsschutz (LfV). "Diese Personen befinden sich in unserem Beobachtungsspektrum."

Prägend für das "Muhammad"-Projekt seien mit Pierre Vogel und Bilal Gümüs zudem zwei Protagonisten der islamistischen Szene in Deutschland.
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