Nationaler Corona-Ausnahmezustand in Spanien endet

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Kontrolle von Ausgangssperre im Oktober in Madrid

In Spanien endet am Sonntag der landesweite Ausnahmezustand, womit der Kampf gegen das Coronavirus nach Ansicht einiger Regionalregierungen erschwert wird. Gesundheitsexperten befürchten unter anderem, dass die Zahl der Reisen im Land und damit die Gefahr der Ausbreitung des Coronavirus deutlich zunehmen werden. Der Ausnahmezustand war von der Zentralregierung im Oktober ausgerufen worden, als die Zahl der täglichen Neuinfektionen stetig stieg. Zuletzt gingen diese deutlich zurück.

Der Ausnahmezustand gab den Regionalbehörden den rechtlichen Rahmen, um beispielsweise nächtliche Ausgangssperren und Reiseverbote zwischen den Regionen zu verhängen. Ab Sonntag können solche Maßnahmen nur noch ergriffen werden, wenn ein lokales Gericht vorher zustimmt. Einige Regionen haben bereits für Fakten gesorgt: So sicherten sich die Behörden auf den Balearen am Donnerstag die richterliche Zustimmung für die Aufrechterhaltung der nächtlichen Ausgangssperre.

jes/bfi

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