Nationalspieler Özil tat sich mit Integration in der Kindheit schwer

Fußball-Nationalspieler Mesut Özil ist die Integration in den ersten Lebensjahren nicht leicht gefallen. Bis zu seinem vierten Lebensjahr habe er ausschließlich türkisch geprochen, sagte Özil der "Welt am Sonntag". Er habe keinen Kindergarten besucht, sondern eine Vorbereitungsschule, wo "gefühlt 99,9 Prozent Ausländer waren, und wir untereinander auch türkisch gesprochen haben". Nur mit dem Lehrer hätten die Kinder deutsch gesprochen Auch später, in der Schule, seien viele Türken gewesen

Fußball-Nationalspieler Mesut Özil ist die Integration in den ersten Lebensjahren nicht leicht gefallen. Bis zu seinem vierten Lebensjahr habe er ausschließlich türkisch geprochen, sagte Özil der "Welt am Sonntag". Er habe keinen Kindergarten besucht, sondern eine Vorbereitungsschule, wo "gefühlt 99,9 Prozent Ausländer waren, und wir untereinander auch türkisch gesprochen haben". Nur mit dem Lehrer hätten die Kinder deutsch gesprochen.

Auch später, in der Schule, seien viele Türken gewesen. "Es war nicht leicht für mich, deutsch zu lernen. Noch heute muss ich mich konzentrieren, wenn ich deutsch rede." Inzwischen sei er "sehr dankbar, dass ich beide Kulturen in meinem Herzen habe, ich konnte mir sozusagen immer das Beste rauspicken", sagte Özil. "Aber natürlich ist das für jedes Einwandererkind auch eine lebenslange Aufgabe, ein bisschen wie in zwei Welten leben."

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