NATO-Abendessen im Weißen Haus - Bidens Gesundheit auf dem Prüfstand

NATO-Abendessen im Weißen Haus - Bidens Gesundheit auf dem Prüfstand

US-Präsident Joe Biden und First Lady Jill Biden haben die Vetreter der NATO und Mitgliedstaaten zu einem Abendessen im Weißen Haus in Washington eingeladen.

Diese Woche empfängt Biden die Staats- und Regierungschefs zu dem NATO-Gipfel in Washington. Neben dem dicht gedrängten Programm finden auch lange dipolmatische Abendessen statt. Biden will zeigen, dass er weiterhin fit für den Job des Präsidenten der USA ist - trotz seines beunruhigenden Auftritts in der ersten Fernsehdebatte gegen seinen Gegner Donald Trump.

Die Wiederwahlkampagne Joe Bidens erregte diese Woche erneut Aufsehen, als die ehemalige Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, sagte, es liege lediglich am Präsidenten zu entscheiden, ob er im Rennen bleiben soll. Der prominente Geldgeber George Clooney sagte, Biden solle nicht kandidieren.

Bidens Fitness auf dem Prüfstand

Der 81-jährige Biden wird zum Abschluss des NATO-Gipfels in Washington eine seltene Solo-Pressekonferenz geben. Der gesamte Gipfel soll seine Führungsrolle auf der Weltbühne demonstrieren. Seine Ausdauer und Effektivität stehen wie nie zuvor auf dem Prüfstand. Biden kämpft darum, die Panik in der Demokratischen Partei über seine Chancen bei den Präsidenschaftswahlen zu zerstreuen.

In vielerlei Hinsicht kann Biden auf Erfolge während seiner Amtszeit verweisen, vom Arbeitsplatzwachstum über wichtige Gesetze bis hin zum erweiterten transatlantischen Bündnis. Aber wo er manchmal versagt hat, z. B. bei der Fernsehdebatte, ist entscheidend für seine Rolle: Er muss eine inspirierende Rede halten, die die Aufmerksamkeit und den Respekt der Nation auf sich zieht.

Biden hat versucht, seine Leistung seit der Debatte zu steigern, aber sein Folgeinterview auf ABC vergangene Woche war enttäuschend. Keiner seiner Vesuche scheint ihn noch zu retten. Neben prominenten Beispielen wie George Clooney äußerten auch einige demokratische Senatoren und Abgeordnete erneut Bedenken, ob Biden den Republikaner Trump schlagen kann.

Die Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten sind für den 4. November diesen Jahres geplant.