Nazi-Prozess in Hamburg: Ex-KZ-Wachmann: „Ich war nicht für die Meinung der SS“

Wie viel wusste der ehemalige SS-Wachmann von den Gräueltaten im Konzentrationslager Stutthof bei Danzig? Und stand er hinter der Ideologie? Am Freitag hat der 93-Jährige vor dem Hamburger Landgericht ausgesagt – und Antworten darauf gegeben.

Der ehemalige SS-Wachmann des Konzentrationslagers Stutthof habe mit der Ideologie der Nationalsozialisten nichts anfangen konnte. „Die habe ich nie geteilt. Ich war nicht für die Meinung der SS“, sagte der 93-Jährige am Freitag.

Auch die Auffassung, dass man jüdische Kinder töten müsse, damit sie nicht die Rächer von morgen sind, „habe ich auf keinen Fall geteilt“, sagte er weiter. Die Anwälte der Nebenkläger befragten den Angeklagten und wollten in erster Linie wissen, ob er von Gräueltaten, Ermordungen und Kindern im Lager gewusst und die Ideologie der Nazis geteilt habe.

Ex-SS-Wachmann: „Ich habe Kinder in Stutthof nicht gesehen“

Der Angeklagte ist davon überzeugt, dass er in dem Lager bei Danzig keine Kinder bemerkt hat. „Ich habe Kinder in Stutthof überhaupt nicht gesehen. Ich habe dort nur Erwachsene gesehen“. Er wolle aber auch nicht ausschließen, dass zwischen den älteren Gesichtern auch jüngere waren. Dass in dem...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo