NBA-Rekord! Youngster Wagner legt Monsterspiel hin

Eric Böhm

Moritz Wagner hat den Washington Wizards mit einem Monster-Auftritt den Weg zu einem seltenen Sieg geebnet. (DATENCENTER: Tabellen der NBA)

Der Nationalspieler legte beim 137:116-Erfolg gegen die Minnesota Timberwolves sein mit Abstand bestes Spiel in der NBA hin. In nur 25 Minuten verbuchte er überragende 30 Punkte, 15 Rebounds (Karriere-Bestmarken) und vier Dreier. Das war noch nie zuvor in der NBA-Historie einem Bankspieler gelungen!


Wagner bleibt nach NBA-Rekord bescheiden

"Ich habe einfach versucht, meinen Job zu machen. Ich will positiv sein, jeden Tag arbeiten und mich nicht ablenken lassen", sagte Wagner bescheiden.

DAZN gratis testen und die NBA live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

Neben seiner unfassbaren Offensiv-Vorstellung glänzte der Berliner auch in der Verteidigung, er nahm drei Offensiv-Fouls auf und brachte Minnesotas Superstar Karl-Anthony Towns (36 Zähler, 7 Ballverluste) nach der Halbzeit in Foulprobleme.

"Das sind Energieschübe. Das sind richtig schlaue Aktionen. Er hat es ihm schwer gemacht und ihn ein wenig frustriert. Das kann er wirklich gut", lobte Bradley Beal, der zum zweiten Mal in Folge 44 Punkte für die Wizards markierte. (DATENCENTER: Ergebnisse und Spielplan NBA)

Jetzt aktuelle NBA-Fanartikel kaufen - hier geht's zum Shop | ANZEIGE

Wiggins fehlt Timberwolves

Den Wolves merkte man das Fehlen ihres Topscorers Andrew Wiggins (persönliche Gründe) an, aber dieser Abend gehörte Wagner und seinem historischen Auftritt.

Er verfehlte nur zwei seiner 15 Würfe, hatte eine Bilanz von Plus 18 und trug so entscheidend zum dritten Sieg im zehnten Saisonspiel der Wizards bei. Mit dieser Leistung dürfte er sich mehr Minuten bei Coach Scott Brooks verdient haben. Isaac Bonga bekam diesmal nur drei Minuten Einsatzzeit.


Überraschungssieg für OKC

Derweil gelang Dennis Schröder mit den Oklahoma City Thunder ein Überraschungssieg. OKC schlug vor hemischer Kulisse den Titelkandidaten Philadelphia 76ers mit 127:119.

Schröder zeigte dabei mit acht Punkten und vier Assists eher eine schwache Vorstellung und war einer von drei Thunder mit negativer Plis-Minus-Bilanz. Neben Spielmacher Chris Paul (27 Punkte) ragten Danilo Gallinari (28) und Youngster Shai Gilgeous-Alexander (24) heraus.

Da halfen den Sixers auch die 31 Zähler und zwölf Rebounds von Joel Embiid nicht.