Nele Brebeck von „Fridays for Future“: „Fühlt sich an wie ein Schlag ins Gesicht“

Nele Brebeck von „Fridays for Future“ schreibt in ihrem Gastbeitrag für die MOPO, warum die Hamburger nicht damit aufhören dürfen, für eine bessere Klimapolitik auf die Straßen zu gehen. Für den 21. Februar, dem Freitag vor der Bürgerschaftswahl, sind die nächsten Demonstrationen angekündigt.

Seit mehr als einem Jahr finden in Hamburg „Fridays for Future“-Demonstrationen statt. In dieser Zeit ist viel passiert: Wir haben mehrere Großdemonstrationen organisiert, Abgeordnete der Bürgerschaft getroffen, dem Umweltausschuss unsere Forderungen präsentiert. Am 20. September war sogar jeder 18. Hamburger mit uns zusammen auf der Straße.

Hamburg: Meeresspiegelanstieg bereitet Sorgen 

Eigentlich sollte man annehmen, dass unser Appell im Hamburger Rathaus angekommen sei. Doch offensichtlich ist das ein Trugschluss. Denn die Fortschreibung des Hamburger Klimaplans enthält nur ein geringfügiges Update des ursprünglichen Klimaplans von 2015. Fehlerbehebung? Fehlanzeige! Wenn es nach dem rot-grünen Senat geht, wird Hamburg erst klimaneutral, wenn in großen Teilen der Stadt bereits erste Konsequenzen des mit der Klimakrise einhergehenden Meeresspiegelanstiegs spürbar sind und der Weg zu noch viel weitreichenderen Veränderungen des Klimasystems unwiderruflich eingeschlagen ist.

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