Nerven am Ende: Hamburger Friseurin: „Kenne kaum Kollegen, die nicht schwarz arbeiten“

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Viel ist gesprochen worden in dieser Pandemie über das Schicksal der Clubs, der Restaurants, der Künstler – und auch völlig zu Recht. Sie alle leiden. Eine Gruppe aber wurde lange vergessen, vor allem von der Politik: die Friseure. Einiges spricht dafür, dass sich viele Kunden bald einen neuen suchen müssen, denn manche Salons überleben diesen Lockdown wohl nicht. Mit einer, der das Wasser bis zum Hals steht, hat die MOPO gesprochen: Sigrid L. (42, Name geändert), Inhaberin eines Friseursalons in Altona. Was sie zu sagen hat, lesen Sie hier: „Haben Sie schon mal von der Prohibition in Amerika gehört? Dem Verbot von alkoholischen Getränken? Wissen Sie, zu was das geführt hat? Jedenfalls nicht zu weniger Sauferei. Eher im Gegenteil. Die Mafia organisierte den illegalen Handel – und rund 10.000 Amerikaner sind gestorben, weil sie irgendwelchen Fusel gesoffen haben voll mit giftigem Methanol. Friseurin aus Hamburg-Altona: „Lockdown bringt gar nichts“ Was das mit uns Friseuren zu tun hat? Eine ganze Menge. Glaubt denn jemand, es würden keine Haare mehr geschnitten, seit wir unsere Salons geschlossen lassen müssen? Nein, ich kenne kaum einen Kollegen, der nicht schwarz arbeitet. Das nennt sich dann ,Freunde besuchen'. Da sitzen vier, fünf Leute in irgendeinem Wohnzimmer und kriegen die Frisur gemacht. Fragt sich nur, ob dabei genauso sehr auf Hygiene geachtet wird wie bei uns in den Läden, als...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo