Netanjahu und Biden telefonieren erstmals seit Amtsantritt des US-Präsidenten

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Joe Biden (l.) und Benjamin Netanjahu bei einer Begegnung im März 2016

US-Präsident Joe Biden hat erstmals seit seinem Amtsantritt mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu gesprochen. Das Telefonat sei "sehr herzlich und freundlich" verlaufen und habe etwa eine Stunde gedauert, erklärte ein Berater Netanjahus. Biden sagte seinerseits vor Journalisten im Weißen Haus, er habe ein "gutes Gespräch" mit Netanjahu gehabt.

"Die beiden Staatsoberhäupter stellten ihre langjährige persönliche Verbindung fest" und hätten versichert, die Allianz zwischen Israel und den USA weiter zu stärken, hieß es in der israelischen Erklärung. Biden und Netanjahu hätten unter anderem über die Bedrohung durch den Iran gesprochen.

Zuvor war viel über die künftige Beziehung zwischen Biden und Netanjahu spekuliert worden, nachdem der US-Präsident in seiner ersten außenpolitischen Rede seit seinem Amtsantritt Israel nicht einmal erwähnt hatte. Biden steht unter anderem der israelischen Siedlungspolitik deutlich kritischer gegenüber als sein Vorgänger Donald Trump, der ein enger Verbündeter Netanjahus war.

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