Neu im Kino: Jäger des verlorenen Goldschatzes

Ein Abenteuerfilm mit Längen zwischen dem Dschungel von Borneo und der Wall Street: „Gold“ mit Matthew McConaughey

Kenny Wells ist ein großmäuliger Loser. Ein Schaumschläger, dem nichts so richtig gelingen will. Als Erbe hat er die Firma seines Großvaters und seines Vaters in den Ruin getrieben. Selbst enge Freunde der Familie wollen ihm keinen Kredit mehr anvertrauen. Kenny führt die Geschäfte inzwischen von einer Kneipe aus, in der seine Freundin Kay kellnert. Und betäubt den Rest seines Lebens mit Alkohol.

Matthew McConaughey ist dieser glücklose Glücksucher Kenny in Stephen Gaghans Abenteuerfilm "Gold". Anfangs sehen wir ihn noch als adretten Juniorchef der väterlichen Washoe Mining Company in Reno, Nevada. Die beutet seit Jahrzehnten erfolgreich Bodenschätze auf der ganzen Welt aus. Sieben Jahre später ist der Vater tot und die Firma steht vor der Pleite. Und Matthew McConaughey macht für die Rolle eine mutige Wandlung durch. Mit Halbglatze, Bierbauch und schlechten Zähnen wirkt er ein wenig, als sollte eigentlich Woody Harrelson den Part übernehmen. Er spielt sich die Seele aus dem Leib.

Matthew McConaughey macht eine gute Figur

Es ist vor allem McConaughey, der diesen Film veredelt, der einen windigen Typen spielt, bei dem man nie so richtig weiß, ob man ihn mögen will oder nicht, ob man ihn abstoßend oder liebenswert findet. Ob er wirklich ein Aufschneider ist oder ganz genau weiß, was er da macht. Denn Kenny hat eines Nachts einen Traum. Er sieht riesige Goldvorkommen irgendwo am Fuße zweier Berge im indonesischen Dschungel. Er versteht den Traum als Zeichen, versetzt den Schmuck un...

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