Neu im Kino: „Mein Liebhaber, der Esel & ich“: Ein bockiges Paar

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Gerade in Zeiten, in denen man viel Zeit drinnen verbringen muss, sind Filme wichtig, die einem die Weite der Natur da draußen vermitteln. „Mein Liebhaber, der Esel & ich“ ist zuallererst ein Roadmovie, das sich an der hügeligen Landschaft der Cévennes in Südfrankreich ergötzt.

Der Liebhaber, der im Filmtitel eine so wichtige Rolle spielt, hat nur wenig Auftritte. Zum Glück, denn sein Handlungsstrang ist zu erwartbar und schnell erzählt: Die Grundschullehrerin Antoinette (Laure Calamy) reist ihrem Lover Vladimir (Benjamin Lavernhe) hinterher, der mit seiner Frau und deren Tochter eine Pilgertour mit einem Esel erleben will. Das muss im Drama enden.

„Mein Liebhaber, der Esel & ich“: der Trailer zum Film

Am Ende ist das ungleiche Paar ein Herz und eine Seele.<span class="copyright">Wild Bunch</span>
Am Ende ist das ungleiche Paar ein Herz und eine Seele.Wild Bunch

Doch auf dem Weg, der ja das Ziel ist, trifft Antoinette den Esel Patrick. Und wenn sie zu Beginn um jeden Meter kämpfen muss, werden die beiden später zu einem unzertrennlichen Duo. Das Besondere an diesem Film ist, neben der wunderbar eingefangenen Landschaft, die Leichtigkeit, mit der ernsthafte Themen wie Einsamkeit und Bindungsfähigkeit behandelt werden.

Ein Esel kann auch befreiend sein

Wenn Antoinette andere Reisende trifft, haben die schon von der verrückten Frau mit dem Esel gehört. Sie wird sich trotz der Meinung anderer einem Biker in den Arm werfen und ein paar Mal weinen, wenn sie sieht, dass es Paare gibt, die über Jahre eine tiefe Verbindung zueinander aufgebaut haben. Wie befreiend ist es da, wenn man einen Esel dabei hat, der laut iaht. Oder: lacht?

Komödie Frankreic...

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