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Neue Bilanz: Fast 60.000 Tote bei Erdbeben vor einem Jahr in der Türkei und Syrien

Die Zahl der Opfer bei dem schweren Erdbeben in der Türkei vor einem Jahr ist noch höher als bisher angenommen. Durch den Erdstoß seien im Südosten des Landes 53.537 Menschen ums Leben gekommen, teilte das Innenministerium in Ankara mit. (Ozan KOSE)
Die Zahl der Opfer bei dem schweren Erdbeben in der Türkei vor einem Jahr ist noch höher als bisher angenommen. Durch den Erdstoß seien im Südosten des Landes 53.537 Menschen ums Leben gekommen, teilte das Innenministerium in Ankara mit. (Ozan KOSE)

Die Zahl der Opfer bei dem verheerenden Erdbeben in der Türkei vor einem Jahr ist noch höher als bisher angenommen. Durch den Erdstoß seien im Südosten des Landes 53.537 Menschen ums Leben gekommen, teilte am Freitag das Innenministerium in Ankara mit. Zusammen mit den Todesopfern in Syrien starben damit am 6. Februar 2023 fast 60.000 Menschen.

Das türkische Innenministerium veröffentlichte die neue Bilanz im Vorfeld des Jahrestages der Katastrophe. Demnach wurden 14 Millionen Menschen direkt oder indirekt von dem Beben betroffen. Fast 39.000 Häuser wurden zerstört. Die Türkei hat 215.225 Container-Unterkünfte aufgestellt, um 691.000 obdachlos gewordene Überlebende unterzubringen, die von sich aus keine neue Bleibe fanden.

Bisher hatten die türkischen Behörden die Zahl der Todesopfer mit 50.783 angegeben. Hinzu kamen 5951 Opfer in Syrien. Insgesamt starben damit also mit den neuen Zahlen aus der Türkei 59.488 Menschen. Damit handelte es sich um das tödlichste Erdbeben seit 1970, als bei einem Erdstoß in Peru 67.000 Menschen ums Leben kamen.

jes/kas