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Neue Herkunftskennzeichnung für Fleisch tritt in Kraft

In Metzgereibetrieben, an Fleischtheken im Supermarkt und auf Wochenmärkten müssen die Verkäuferinnen und Verkäufer die Herkunft auch von unverarbeitetem Schweine-, Schaf-, Ziegen- und Geflügelfleisch sichtbar machen. (Ina FASSBENDER)
In Metzgereibetrieben, an Fleischtheken im Supermarkt und auf Wochenmärkten müssen die Verkäuferinnen und Verkäufer die Herkunft auch von unverarbeitetem Schweine-, Schaf-, Ziegen- und Geflügelfleisch sichtbar machen. (Ina FASSBENDER)

Bei der Kennzeichnung von Frischfleisch tritt am Donnerstag eine neue Regelung in Kraft. In Metzgereibetrieben, an Fleischtheken im Supermarkt und auf Wochenmärkten müssen die Verkäuferinnen und Verkäufer die Herkunft auch von unverarbeitetem Schweine-, Schaf-, Ziegen- und Geflügelfleisch sichtbar machen. Bisher galt diese Vorschrift nur bei verpacktem Fleisch sowie bei unverpacktem Rindfleisch.

Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) sagte, damit komme die Regierung einem Wunsch aus der Landwirtschaft nach. Nun sei auf einen Blick zu erkennen, ob Fleisch aus Deutschland oder dem Ausland stamme. Kundinnen und Kunden könnten sich so bewusst für heimische Produkte entscheiden und die deutsche Landwirtschaft unterstützen, betonte der Minister. Özdemir kündigte an, er nehme eine Ausweitung auf Anbieter von Außer-Haus-Verpflegung wie Kantinen "in den Blick".

ilo/lt