Neue Hugendubel-Fassade gelüftet - Ein Palazzo für den Marienplatz

Sophie Burfeind

Endlich gelüftet: Das Gebäude zwischen Rosenstraße und Rindermarkt hat eine neue Fassade. Innen ist’s noch nicht ganz so weit.

München - An diesem Tag wirken sie wie bestellt, die Musiker am Marienplatz. Um 13.30 Uhr finden sich alle zur Präsentation der neuen Hugendubel-Fassade hinter dem Bauzaun ein, in diesem Moment legen auch die Klarinettisten hinter dem Zaun wieder los. Ein bisschen Musik bei einer Eröffnung schadet ja nie!

Mehr als ein Jahr lang haben an die 40 Firmen das Gebäude Marienplatz 22 gegenüber vom Rathaus umgebaut: abgerissen, kernsaniert; neue Leitungen, neue Technik – und vor allem eine neue Fassade.

Um 1500 zum ersten Mal erwähnt

Im Haus selbst wird noch gebaut, aber die Fassade ist jetzt fertig. Jürgen Büllesbach, Geschäftsführer der Bayerischen Hausbau, der das sechstöckige Haus gehört, ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden. "Unser Ziel war, dass sich das Gebäude architektonisch gut in das Ensemble der anderen Gebäude einfügt."

In der Tat: Das Gebäude zwischen Rosenstraße und Rindermarkt sieht nun so aus, als sei es mit seinen Nachbarn errichtet worden. Eine ähnlich helle Farbe, die Fenster sind jetzt auf derselben Höhe. Das Besondere an der Kalksteinfassade: Sie wird von 10 000 "Diamanten" geziert, dreieckige Ornamente im Baustil italienischer Palazzi.

Damit, erklärt Büllesbach, würdige man die lange Geschichte des Hauses.
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