Neue Idee: Berlin will den Taxi-Streit am BER beenden

Der Flughafen in Schönefeld (Archivbild)

Berlin.  In den schon lange währenden Taxi-Streit über die Beförderung von Fahrgästen am künftigen Hauptstadtflughafen BER kommt Bewegung: Berlins Verkehrsstaatssekretär Jens-Holger Kirchner (Grüne) hat Verhandlungen mit dem Dahme-Spreewald-Kreis aufgenommen, um den Konflikt zeitnah zu beenden. Kirchner will eine Regelung finden, die nicht erst mit der BER-Eröffnung, sondern schon jetzt für die Beförderung von Fahrgästen am Flughafen Schönefeld gelten soll. Ein Kompromissvorschlag ist, dass die Brandenburger Taxifahrer künftig an fünf Orten in Berlin – zum Beispiel an vier Bahnhöfen und an der Messe Berlin – Fahrgäste aufnehmen dürfen, die Berliner Taxifahrer im Gegenzug am künftigen BER.

Ähnliche Modelle gibt es bereits in München und Leipzig. Teil einer Vereinbarung müsste auch ein einheitlicher Tarif sein. Fahrten mit Taxis im Dahme-Spreewald-Kreis sind derzeit etwas teurer, die Tarife dort werden im Dezember zudem um durchschnittlich 15 Prozent erhöht.

Der Landkreis Dahme-Spreewald will im Taxi-Streit noch nicht nachgeben. Wenn Berliner Taxis in Schönefeld Passagiere aufnehmen wollten, müsste dies den Brandenburger Kollegen umgekehrt auch in Berlin erlaubt sein, betonte der 1. Beigeordnete und Verkehrsdezernent des Landkreises, Chris Halecker. Man erwarte von der Berliner Seite ein "ordentliches Angebot" und "Verhandlungen auf Augenhöhe", sagte er.

Nur an fünf "ausgewählten Hotspots" Passagiere aufnehmen zu dürfen, sei nicht genug. Der Landkreis sei nicht für das Überleben der Berlin...

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