Oberste Richterin ernannt: Kommentar: Warum Trump sich damit ein Denkmal gesetzt hat

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Amy Coney Barrett (48) ist am Montagabend (Ortszeit) als Richterin am Supreme Court vereidigt worden. Für die Demokraten und liberale US-Amerikaner ist das ein schwerer Schlag – für die Konservativen ein Grund zum Feiern. Doch der größte Gewinner ist der amtierende Präsident. Mit der Vereidigung seiner Wunschkandidatin hat Trump erreicht, was wohl jeder selbstverliebte Herrscher schaffen will: Er hat die Geschicke des Landes weit über seine Amtszeit hinaus in seinem Sinne beeinflusst und sich somit selbst ein Denkmal gesetzt. Es war sein letzter großer Schachzug vor der Wahl – und Donald Trump hat seine Figur richtig gesetzt. Die Vereidigung der ultrakonservativen Richterin Barrett ist für ihn ein historischer Triumph. Denn: Auch wenn er am 3. November nicht wiedergewählt wird – sein Geist schwebt weiterhin über den USA und hat Einfluss auf die großen Entscheidungen des Landes. Durch Barretts Ernennung hat Trump das Machtverhältnis im Supreme Court dauerhaft in seinem Sinne verschoben – denn Barrett ist genau wie ihre künftigen Kollegen auf Lebenszeit bestellt. Zwar beteuerte sie im Rahmen ihrer Vereidigung erneut, dass sie die Absicht habe, unabhängig von politischen Interessen Recht zu sprechen. Doch auch wenn sie sich zivilisierter benimmt und gepflegter auszudrücken weiß: In ihren Ansichten unterscheidet sie sich nicht groß von Trump. Amy Coney Barrett verschiebt das Gleichgewicht im Supreme Court Zurecht sorgen sich die Demokraten deshalb um ihre Errungenschaften für eine liberalere Gesellschaft. Denn...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo