Neue Panne beim BER: Leitungswasser mit Bakterien verseucht

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Der BER hat eine neue Panne. Nach Angaben der Betreibergesellschaft ist das Trinkwasser des Berliner Flughafens mit Bakterien verunreinigt.

Der Berliner Pannenflughafen BER hat eine weitere Baustelle. Wie die Bertreibergesellschaft Flughafen Berlin Brandenburg (FBB) am Dienstag mitteilte, wurden bei einer Routineuntersuchung am Hauptterminal im Trinkwasser coliforme Bakterien entdeckt.

Leitungswasser darf bis auf Weiteres nicht getrunken werden

Daher dürfe das Leitungswasser in allen Sanitäreinrichtungen im Terminal eins bis auf Weiteres nicht getrunken werden, heißt es auf dem Twitter-Auftritt des BER. Die Ursache für die Verunreinigung sei unklar, alle Leitungen würden aktuell gespült, das Gesundheitsamt und der Trinkwasseranbieter seien informiert.

Wie gefährlich sind coliforme Bakterien?

Coliforme Bakterien finden sich im menschlichen Darm und in der Natur. Laut Wassertest-Online sind sie für den Menschen "prinzipiell nicht gefährlich". Als Indikatorkeime ließen sie auf Probleme mit dem "Schutzschild" des Wassers schließen. Diese ermöglichten wiederum eine Belastung durch andere, gefährlichere Keime.

Der BER war Ende Oktober 2020 nach zehnjähriger Verzögerung aufgrund etlicher Mängel in Planung und Bau eröffnet worden. Seitdem kriselt Flughafen Berlin Brandenburg auch wirtschaftlich, Medienberichten zufolge betrug der Verlust des Staatsunternehmens im vergangenen Jahr gut eine Milliarde Euro.

Berliner Flughafen BER bleibt ein teurer Problemfall: "Wir brauchen schnell Geld"

In einem Interview mit dem Tagesspiel sagte Flughafenchefin Aletta von Massenbach, dass die Liquidität der Betreibergesellschaft noch bis zum ersten Quartal 2022 reiche. Ein Ende der Krise scheint nicht in Sicht. "Wir können den Kapitaldienst für eine lange Zeit nicht selbst stemmen", erklärte Massenbach.

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