Neue Regeln: Wird die Formel 1 vom Fortschritt ausgebremst?

Überholen ist wegen Verwirbelungen hinter den neuen Auto schwieriger. In China lenkt allerdings Wetterchaos lenkt vom neuen Problem ab.

Als cleverer Geschäftsmann hat Niki Lauda (68) auch nach seiner Karriere als Formel-1-Pilot viele Millionen verdient. Freunde beschreiben den früheren Weltmeister aus Österreich aber als äußerst knausrig. Daher applaudierte Mercedes-Motorsportchef Christian "Toto" Wolff auch so heftig in der Box, nachdem sein Angestellter Lewis Hamilton sich den ersten Startplatz für den Großen Preis von China am Sonntag (8 Uhr, RTL und Sky) gesichert hatte. "Ich habe zehn Euro verloren, weil ich zu Toto gesagt habe: Heute kriegen wir einen drüber. Aber das sind zehn Euro, die ich gern ausgebe", klärte Lauda später über eine teaminterne Wette und die daraus resultierende Schadenfreude über ihn als Aufsichtsrats-Chef auf.

Trotz der Auftaktpleite gegen Ferrari vor zwei Wochen in Melbourne baute Hamilton damit seine Serie von Qualifikations-Bestzeiten saisonübergreifend auf sechs in Folge aus. Doch der Vorsprung auf den erneut zweitplatzierten Australien-Sieger Sebastian Vettel fiel mit 0,186 Sekunden noch geringer aus als vor zwei Wochen. "Nur zehn Euro? Geiziger Sack", lästerte dann auch Vettel über Lauda: "Unser Auto ist stark. Morgen werden die Karten neu gemischt."

In Melbourne gab es statt 7 nur fünf Überholmanöver

Diese Prognose ist alles andere als gewagt. Denn nachdem am Freitag statt drei Stunden ja nur 22 Minuten trainiert werden konnte, weil der Smog über der Millionenmetropole den Einsatz des vom Weltverband Fia vorgeschriebenen Rettungshubschraubers verhinderte, fehlen den Teams nicht...

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