Neue Studie: Wer schläft schlechter – Männer oder Frauen?

Nicht immer schlafen Mann und Frau gleich gut: Zwischen den Geschlechtern herrscht ein Ungleichgewicht. (Bild: ddp Images)

Die Universität Leipzig hat eine umfassende Studie zum menschlichen Schlafverhalten veröffentlicht. Das überraschende Ergebnis: Nicht nur das Geschlecht, auch die Bildung hat Einfluss auf die Nachtruhe.

Innere Unruhe, Schnarchen, ein unbequemes Bett: Typische Faktoren, die den Schlaf negativ beeinflussen können. Doch offenbar spielt auch das Geschlecht eine prominente Rolle: 42 Prozent der Frauen haben mit Schlafproblemen zu kämpfen, aber nur 29 Prozent der Männer. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Forschungszentrums für Zivilisationserkrankungen (LIFE) der Universität Leipzig, das dafür laut „Leipziger Volkszeitung“ insgesamt 9284 Menschen befragte.

Laut einer Studie der Universität Leipzig schlafen Frauen schlechter als Männer. (Bild: ddp Images)

Die Forscher konnten noch weitere Faktoren feststellen, die einem ruhigen Schlaf im Weg stehen. Menschen mit Übergewicht hätten es demnach schwerer, einzuschlafen. Und sogar der Bildungsgrad soll die Nachtruhe beeinflussen: Menschen mit Abitur schlafen laut der Studie besser als solche ohne. Und auch Berufstätige fänden besser in den Schlaf als arbeitslose Menschen.

Grundsätzlich scheint es um den Schlaf vieler Menschen nicht gut bestellt: Insgesamt gaben 36 Prozent aller Befragten an, oft stundenlang wach zu liegen und sich am nächsten Tag wie gerädert zu fühlen.

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