VW T-Cross: Abmessungen, Marktstart, Kofferraumvolumen

feedback@motor1.com (Roland Hildebrandt)

Neue Infos zum kleinen SUV auf Polo-Basis

Es gibt neue Informationen zum neuen VW T-Cross. Das künftig kleinste SUV der Marke wird im Herbst 2018 offiziell vorgestellt. Der Marktstart soll im Frühjahr 2019 stattfinden. Jetzt zeigt VW anschaulich das Kofferraumvolumen des T-Cross. In einem Video packen zwei Eishockeyspieler ihre komplette Ausrüstung ins T-Cross-Heck.

Möglich macht es eine stets serienmäßige längs verschiebbare Rückbank. Durch sie variiert das Gepäckabteil im Normalzustand zwischen 385 und 455 Liter. Bei umgelegten Lehnen sind es maximal 1.281 Liter. Auch zur Sitzposition im T-Cross macht VW Angaben: Vorne beträgt die Höhe 597 Millimeter, hinten sind es 652 Millimeter.

Lesen Sie auch:

Vor kurzem gab es Bilder von einem kunterbunt getarnten Modell. Zuvor hatte VW eine Zeichnung des Hecks und erste Informationen zu den Abmessungen veröffentlicht. Mit 4,11 Meter Länge und 1,56 Meter Höhe hat der Neuling etwa die Maße des Schwestermodells Seat Arona. Kein Wunder, denn er basiert wie dieser auf der Plattform MQB A0, rangiert also eine Schublade tiefer als der VW T-Roc, der in der Kompaktklasse (VW-Bezeichnung: A) antritt.

Auch erste Angaben zu den Antrieben macht VW. Der T-Cross ist stets ein Fronttriebler, ein Allradantrieb wie etwa beim Opel Mokka X oder beim Audi Q2 wird nicht angeboten. Für die Krafterzeugung sind drei Turbobenziner (TSI) mit 95, 115 und 150 PS vorgesehen. Alle werden mit einem Otto-Partikelfilter ausgestattet. Der einzige Diesel im Angebot leistet 95 PS, Angaben zur Abgasreinigung fehlen hier bislang. Die Rücksitzbank lässt sich serienmäßig längs verstellen – für mehr Beinfreiheit oder mehr Kofferraum (385 bis 455 Liter). Das maximale Ladevolumen soll einen Bestwert im Segment markieren, die genaue Zahl teilt VW jedoch noch nicht mit. Weitere Flexibilität bietet eine umklappbare Beifahrersitzlehne.


Die Scheinwerfer der Basisversion arbeiten mit konventioneller Technik, doch auch LED-Licht ist verfügbar. Im unteren Bereich der Front fallen die prägnant eingefassten Nebelscheinwerfern auf. Das Tagfahrlicht ist bei den T-Cross-Versionen mit normalen Scheinwerfern in das Modul der Nebelscheinwerfer integriert. Im Fall der LED-Scheinwerfer befindet sich das Tagfahrlicht indes oben im Scheinwerfergehäuse. Seitlich teilt eine scharfe Tornadolinie auf Höhe der Türgriffe die Flächen. Das auf der kürzlich veröffentlichten Zeichnung deutlich erkennbare Lichtband am Heck ist auf den Erlkönigbildern allenfalls zu erahnen.

Zwölf verschiedene Lackfarben werden angeboten. Wie beim Seat Arona gibt es auch Bicolor-Versionen. Die Radgrößen reichen bis zu 18 Zoll. Dazu passend gibt es zweifarbige „Dashpads“ (Armaturenbrettverkleidungen) im Interieur. Serienmäßig werden konventionelle Instrumente eingesetzt, gegen Aufpreis kann man jedoch ein Instrumentendisplay (Active Info Display) sowie ein 8,0-Zoll-Infotainmentdisplay bekommen. Vier USB-Anschlüsse (zwei vorne, zwei im Fond) sorgen für genug Strom. Optional verfügbar sind ein Soundsystem von Beats, ein schlüsselloses Zugangs- und Startsystem sowie ein Fernlichtassistent.

Serienmäßig an Bord sind das Antikollisionssystem Front Assist und ein Spurhalteassistent. Optional gibt es einen Totwinkelwarner inklusive Querverkehrsassistent, eine City-Notbremsfunktion mit Fußgängererkennung und ein Insassenschutzsystem, das bei einem bevorstehendem Crash Fenster und Schiebedach schließt, die Gurte strafft sowie Bremsdruck aufbaut.