Neuer Ferienflieger aus Tuifly und Airberlin-Tochter noch nicht startklar

Neuer Ferienflieger soll entstehen

Die geplante Verschmelzung des Ferienfliegers Tuifly und der Airberlin-Tochter Niki kommt voran - ist aber noch nicht unter Dach und Fach. Eine Vereinbarung sei geschlossen, nun werde der Vertrag verhandelt, sagt TUI-Chef Friedrich Joussen den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Dienstag. "Tinte ist trocken, wenn sie trocken ist."

Auf die Frage, ob das Geschäft noch nicht sicher sei, sagte Joussen: "Bei Vertragsverhandlungen gilt Gründlichkeit vor Schnelligkeit." Hinter der Gründung des neuen Ferienfliegers stehe "ein sehr komplexer Vertrag". Der Plan mache ganz viel Sinn. "Ich habe aber auch Dinge erlebt, die ganz viel Sinn gemacht haben, und wo man sich dann in Einzelfragen verhakte", räumte Joussen ein.

Die Tuifly-Mutter TUI, der Airberlin-Großaktionär Etihad aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und Airberlin selbst hatten im vergangenen Oktober Pläne für die Gründung des neuen Ferienfliegers bekanntgegeben. Die Gesellschaft soll ihren Sitz in Wien haben und Flüge zu wichtigen europäischen Tourismuszielen anbieten.

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