Neuer mobiler Service: In Berlin kann man sein Kind rund um die Uhr betreuen lassen

Der neue mobile Service für Eltern mit ungewöhnlichen Arbeitszeiten ist gestartet. Bisher kommen die meisten Nachfragen aus Pankow.

Dorina Wegner arbeitet als Intensiv-Krankenschwester im Zwölf-Stunden-Dienst von morgens um sieben bis abends um 19 Uhr. Seit Montag hat sie nun eine Betreuerin, die ihren fünfjährigen Sohn um halb vier vom Kinderladen abholt und dann zu Hause versorgt, bis die Mutter von der Arbeit kommt.

Dorina Wegner gehört zu den ersten Eltern, die von dem neuen mobilen Kinderbetreuungsservice "Mokis" profitieren. Ende vergangenen Jahres wurde die Anlaufstelle für Eltern mit besonderen Arbeitszeiten eingerichtet. Nach der Anlaufphase, in der zunächst Betreuerinnen und Betreuer rekrutiert und fortgebildet werden mussten, konnten nun bereits die ersten zwölf Familien vermittelt werden.

"Dieses neue Angebot wird dringend benötigt, vor allem von alleinerziehenden Müttern oder Vätern, die im Schichtdienst, nachts oder am Wochenende arbeiten", sagte die Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) am Mittwoch. Anders als in der Tagespflege oder in einer 24-Stunden-Kita kommen die Betreuer in die Wohnung der Familie und können so den Alltag der Kinder in der vertrauten Umgebung gestalten, sei es beim gemeinsamen Frühstück oder beim Schlafengehen.

Die meisten Nachfragen kommen aus Pankow

Bereits 155 Eltern hätten sich gemeldet, und die Verwaltung geht davon aus, dass der Bedarf noch deutlich höher ist. Allerdings sei der mobile Betreuungsservice noch nicht überall ausreichend bekannt. Jugendämter und Kitas würden die Eltern, die auf Unterstützung angewiesen sind, unterschiedlich intensiv über das Angebot ...

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