Neuer Oberschenkel-Trend auf Social Media: Der Toblerone-Tunnel

Model Claudia Romani zeigt den Toblerone-Tunnel-Trend: Der Fokus liegt auf der dreiecksförmigen Lücke unter dem Bikinihöschen. (Bild: AP Photo/Alastair Grant)

Passend zur Bikini-Saison macht der nächste absurde Instagram-Hype von sich reden: Stars und Models präsentieren reihenweise ihre sogenannten „Toblerone-Tunnel“. Ein Trend für alle Körperformen, denn dafür muss frau sich ausnahmsweise mal nicht auf Size Zero hungern!

Vor nicht allzu langer Zeit gab es bereits dieses Schönheitsideal namens „Thigh Gap“. Das bezeichnete eine Lücke zwischen den Oberschenkeln, die von Instagram-Stars und Models zum neuen Trend erhoben wurde. Das Problem: Dafür mussten die Beine dünn genug sein, damit sich die Oberschenkel nicht berühren.

Nun geht der Oberschenkel-Hype noch weiter – beziehungsweise eine Etage am Körper höher: Der Fokus liegt nun auf dem kleinen Freiraum, der bei manchen Frauen zwischen der Intimzone und dem obersten Ende der Oberschenkel entsteht. Diese Lücke unterhalb des Bikinihöschens kann die Form eines Dreiecks haben. Daher hatten ein paar gewitzte User die Idee, das ganze Toblerone-Tunnel zu nennen – erinnert es doch an ein umgedrehtes Stück der pyramidenförmigen Schweizer Schokolade. Ob sich die Oberschenkel unterhalb des Toblerone-Tunnels berühren oder nicht ist, im Gegensatz zur Tigh Gap, nicht entscheidend. Um die Lücke sichtbar zu machen, müssen sich die glücklichen Besitzerinnen einfach ganz weit nach vorn lehnen oder ihren Po aus einem günstigen Winkel ablichten lassen – und das tun Stars wie Emily Ratajkowski und andere zeigefreudige Damen auf Instagram nur allzu gern.



„Feier den Pfirsich“

Und sogar einen eigenen Instagram-Account hat das Phänomen bereits:


Der Londoner Arzt Dr. Hamlet wirbt mittlerweile sogar mit dem Toblerone-Tunnel und verspricht seinen Patientinnen, ihnen eine „Supermodel-würdige Lücke zwischen den Oberschenkeln“ zu zaubern.


„Keinen Toblerone-Tunnel? Kein Problem! Dr. Hamlet kann dir eine Supermodel-würdige Lücke zwischen den Oberschenkeln formen.“

Vielleicht ist ein Gang zum Doktor aber gar nicht nötig, denn dieser Trend bringt ausnahmsweise auch etwas Gutes mit sich. Für den Toblerone-Tunnel muss keiner Hungern, ganz im Gegenteil: Ein Polster am Oberschenkel ist sogar Voraussetzung, damit die Lücke oberhalb der Schenkel gut sichtbar wird. Für den knackigen Po und definierte Beine reichen regelmäßige Kniebeugen aus. Vielleicht hat das neue Schönheitsideal seinen süßen Namen daher, weil man eben ein Stückchen Schokolade mehr futtern kann – und trotzdem oder gerade deswegen dem neuesten vermeintlichen Schönheitsideal entspricht.

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