Neuer Opel Corsa (2019): Nur vier Sterne im EuroNCAP-Crashtest

feedback@motor1.com (Emmanuel Touzot)
Opel Corsa im EuroNCAP-Crashtest

Wie beim Peugeot 208 fehlen in der Basisversion einige Sicherheitssysteme

Im vergangenen Monat hat der neue Peugeot 208 im EuroNCAP-Crashtest enttäuscht: Die Basisversion erhielt nur vier Sterne, und das aus zwei Gründen: einem schlechten Schutz von Fußgängern sowie dem Antikollisionssystem, das bei Fußgängern verbesserungswürdig und bei Radfahrern wirkungslos ist, so die Tester.

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Daher wundert es wenig, dass der praktisch baugleiche neue Opel Corsa ebenfalls nur vier Sterne erhält. Wie beim Peugeot 208 geht es nicht um die Sicherheit der Fahrzeuginsassen, sondern um die von Fußgängern bei einer eventuellen Kollision mit dem Wagen. Außerdem bezieht sich das Urteil nur auf die Basisversion.

Wie der 208 bietet auch der Corsa in den höheren Versionen ein Fußgängererkennungssystem, das Radfahrer besser erkennt und so helfen könnte, den fünften Stern zu bekommen. Ein weiterer Grund, warum der Opel Corsa an Punkten verloren hat, ist die Sicherheit auf den Rücksitzen, da es keine Kopfstützen für den Mittelplatz gibt.

Bei der neuesten Testreihe überzeugte der Mazda CX-30 mit 99 Prozent beim Insassenschutz. Diese Leistung wird laut EuroNCAP-Chef Michiel van Ratingen in diesem Jahr kaum zu schlagen sein: "Herzlichen Glückwunsch an Mazda zu dieser neuen, fast perfekten Leistung in Sachen Insassensicherheit für Erwachsene. Mehrere Autos müssen 2019 noch bewertet werden, aber es ist unwahrscheinlich, dass bei diesem Teil der Bewertung jemand besser abschneidet."