Neuer tödlicher Erdrutsch in Kolumbien

Bei einem neuen schweren Erdrutsch in Kolumbien sind mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Eine Schlammlawine hatte sich nach heftigen Regenfällen an einem Berghang der Provinzhauptstadt Manizales westlich der Hauptstadt Bogotá gelöst. Mehrere Dutzend Wohnhäuser und andere Gebäude hielten dem Druck nicht stand. Nach Regierungsangaben galten mindestens 20 Menschen als vermisst.

Staatspräsident Juan Manuel Santos konnte wegen des anhaltend schlechten Wetters nicht zum Unglücksort fliegen:“Die Flughäfen von Manizales und Pereira sind im Moment geschlossen. Sobald wir die Flughäfen wieder nutzen können, werden wir Manizales in dieser schwierigen Zeit beistehen.”

Erst zu Monatsbeginn waren im Südwesten Kolumbiens über 320 Menschen bei Erdrutschen und Überschwemmungen getötet worden. Tausende wurden obdachlos. Präsident Santos rief den Notstand aus.

Auch damals waren tagelange heftige Regenfälle dem Unglück vorausgegangen. Und wie damals wurden jetzt auch die Bewohner von Manizales im Schlaf von den Schlamm- und Geröllmassen überrascht. Unmittelbar vor dem Unglück soll in der Stadt binnen 24 Stunden die Regenmenge eines Monats niedergegangen sein.

“seven people have been killed and 20 are missing after heavy rains caused landslides in Manizales” https://t.co/lu8eStQABS #cpol120— Marijose Martinez (@Marijose385) April 19, 2017

Declarada alerta roja y calamidad pública en Manizales https://t.co/3QelF1G108 pic.twitter.com/YQEoWDqMVq— Periódico El Mundo (@elmundomedellin) April 19, 2017

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