Neues Sechzger-Stadion? - Reaktion auf Ultras: Hasan Ismaik macht Druck auf die Stadt

Patrick Mayer

Die neue Ultragruppierung Münchner Löwen erklärt sich in einem Flugblatt und fordert endlich umsetzbare Lösungsansätze für ein neues Sechzger-Stadion. Geldgeber Hasan Ismaik meldet sich auf Facebook - mit einer deutlichen Forderung an die Stadt.

München - Es hallt wieder lautstark durch die  Arena: "Einmal Löwe, immer Löwe!" Zwar sind immer noch Plätze in der untersten Reihe der Nordkurve frei, doch das Zentrum der Sechzig-Fanszene steht nach vereinzelten Reibereien und Eitelkeiten in den vergangenen Monaten wieder geschlossen hinter dem TSV 1860. Das bewies das Heimspiel gegen die Würzburger Kickers (2:1), bei dem 22.600 Anhänger für "Gänsehaut-Atmosphäre" im riesigen Stadion in Fröttmaning (Kapazität: 75.000 Zuschauer) sorgten. 

Wiederbelebte Stimmung beim TSV 1860

Die Münchner Löwen haben dabei die Initiative in der "Kurve" übernommen. Vor dem Spiel bezog die neue Ultragruppierung laut "Münchner Merkur" in einem Flugblatt Stellung, bezeichnete sich selber als unabhängigen "Dachverband" aller Löwenfans. Geschlossenheit soll signalisiert werden. Eine Geschlossenheit, die auch einer Sehnsucht Ausdruck verleiht: der nach einem neuen Sechzger-Stadion.

Die Ultras erklärten in dem Offenen Brief, sich bewusst für den Namen Münchner Löwen entschieden zu haben, "denn jeder Löwenfan soll sich angesprochen fühlen! Zwar werden wir den Weg in eine erfolgreiche, großartige Zukunft aufzeigen, aber es liegt an jedem einzelnen Löwenfan, diesen Weg mit uns zu bestreiten und die Szene würdig zu vertreten.
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