Eine Neuheit an der Rewe-Theke könnte bald Vorbild für andere Supermärkte sein

Stefanie Kemmner
Rewe Supermarkt

Supermärkte und Discounter versuchen, den in den Märkten anfallenden Plastikmüll immer mehr zu reduzieren. Nachdem Lidl, Rewe, Penny und Co. bereits auf den Verkauf von Plastiktüten verzichten, testen einige Rewe-Filialen nun eine neue Methode, um Müll einzusparen. 

Wie „Bild“ berichtet, dürfen Rewe-Kunden nun testweise in einigen Märkten ihre eigenen Mehrweg-Behälter mitbringen, wenn sie an der Käse- oder Wursttheke einkaufen wollen. 

„Initiatoren der Aktion sind drei selbstständige Kaufleute in Dortmund, die auf Kundenwunsch und in Eigeninitiative sowie in enger Absprache mit den jeweils zuständigen Ordnungs- bzw. Veterinärämtern nun testweise an der Servicetheke Kundenbehältnisse annehme“, erklärte Rewe gegenüber „Bild“. „Mit der dort vollzogenen und mit der Behörde individuell abgesprochenen Praxis müssen nicht nur die betreffenden Kaufleute, Marktmitarbeiter und Kunden Erfahrungen sammeln, sondern auch die Lebensmittelüberwachungsbehörden. Denn es gibt bundesweit keine einheitliche Empfehlung dazu, ob oder in welcher Form eine Annahme von mitgebrachten Behältern und die Befüllung durch das Verkaufspersonal erfolgen darf.“

Für den Einkauf mit der eigenen Dose gelten besondere Regeln

Da es in diesem Bereich jedoch sehr strenge Hygienevorschriften gibt, müssen Kunden beim Einkauf mit der eigenen Dose ganz bestimmte Regeln befolgen. Der Kunde muss zuvor beim Personal anmelden, dass er seinen eigenen Behälter zum Einkauf nutzen möchte, dann muss er seine geöffnete Dose auf ein Tablett legen, das der Angestellte anschließend befüllt und wieder zurückgibt. Eigentlich darf der Behälter des Kunden gar nicht hinter die Glasscheibe der Theke gelangen. Mithilfe des Tabletts muss der Rewe-Mitarbeiter die Dose jedoch überhaupt nicht anfassen.

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