Neun kranke Senioren nach Corona-Impfung in Frankreich gestorben

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Der Impfstoff von Pfizer und Biontech am Institut Pasteur in Paris

Nach einer Impfung mit dem Corona-Vakzin von Pfizer und Biontech sind in Frankreich neun Senioren gestorben. "Aufgrund der heute vorliegenden Erkenntnisse lässt nichts darauf schließen, dass die Todesfälle mit der Impfung im Zusammenhang stehen", erklärte die nationale Arzneimittelbehörde ANSM am Freitag in Paris. Alle betroffenen Bewohner von Alten- und Pflegeheimen seien wegen schwerer chronischer Krankheiten in Behandlung gewesen.

Seit Ende Dezember hat Frankreich gut 820.000 Menschen geimpft. Darunter sind neben Altenheim-Bewohnern auch Bürger über 75 Jahre sowie Pflege- und Gesundheitskräfte über 50 Jahre. Insgesamt traten laut der Arzneimittelbehörde in 31 Fällen "schwere Nebenwirkungen" auf. Das entspricht 0,004 Prozent aller Geimpften. Dazu zählten auch Fälle von Herzrasen.

Insgesamt wurden demnach bei 135 Geimpften Nebenwirkungen festgestellt. Darunter waren Fieber, Kopfschmerzen oder Übelkeit. Diese Nebenwirkungen seien "erwartbar und nicht schwer", erklärte die Arzneimittelbehörde - denn nach Angaben von Medizinern zeigen solche Reaktionen, dass das Immunsystem auf die Impfung anschlägt.

Bei dem Impfstoff von Moderna wurden in Frankreich noch keine Nebenwirkungen festgestellt. Er wurde erstmals am 11. Januar mit zunächst gut 50.000 Dosen ausgeliefert.

lob/ans

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