Neun Leichtverletzte bei von Brandstifter gelegtem Feuer in Schulzentrum

Rettungswagen im Einsatz

Durch mutmaßlich von einem Brandstifter ausgelöste Feuer in einem Schulzentrum im niedersächsischen Oldendorf sind sieben Schüler und zwei Lehrer leicht verletzt worden. Sie atmeten Rauch ein, wie die Polizei in Stade am Freitag mitteilte. Demnach brachen am Donnerstagnachmittag an mehrere Stellen des Gebäudes kleinere Feuer aus, die von der Feuerwehr schnell gelöscht wurden. In dem Schulzentrum befanden sich zu dieser Zeit 300 Menschen.

Der Komplex wurde umgehend geräumt. Von den Leichtverletzten kamen drei Kinder vorsorglich in ein Krankenhaus. Die Brände waren unter anderem in einem Bastelraum und einer Toilette ausgebrochen. Wie genau, war zunächst noch unklar. Die Ermittlungen der Brandexperten der Polizei liefen. Zudem baten die Beamten um Hinweise von Zeugen.

Der Sachschaden belief sich auf mindestens 75.000 Euro. Am Freitag blieb das Schulzentrum geschlossen. In ihm sind eine Grund- und eine Oberschule untergebracht. Im Land Niedersachsen sind Haupt- und Realschulen sowie teilweise auch Gymnasien zu sogenannten Oberschulen zusammengefasst. Dort werden Schüler bis zur zehnten Klasse unterrichtet.