Neuseeländerin muss auf Bali wegen Drogenbesitzes für zweieinhalb Jahre in Haft

Die 28-jährige Myra Williams während ihres Prozesses

Wegen des Besitzes von weniger als einem halben Gramm Crystal Meth ist eine Neuseeländerin auf der indonesischen Ferieninsel Bali am Donnerstag zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden. Ein Gericht in Denpasar befand Myra Williams des Rauschgiftmissbrauchs für schuldig. Sie habe im vergangenen August bei der Einreise nach Bali nachgewiesenermaßen 0,43 Gramm der synthetischen Droge bei sich gehabt. Das hätten Kontrollen am Flughafen ergeben.

Williams hatte gestanden, vor ihrem Abflug nach Bali bei einer Party in der australischen Metropole Melbourne Crystal Meth, Ecstasy und Marihuana konsumiert zu haben. Bei der Ankunft in Bali erregte ihr seltsames Verhalten Aufmerksamkeit, so dass Beamte der Einwanderungsbehörden sie eingehender kontrollierten. Dabei fielen die in Plastik gewickelten Drogen aus ihrer Tasche.

Die Staatsanwaltschaft hatte eine dreijährige Haftstrafe gefordert. Indonesien ahndet Rauschgiftvergehen weltweit mit am härtesten. Auf Drogenhandel steht die Todesstrafe. Wären bei der 28-Jährigen mehr als fünf Gramm Crystal Meth gefunden worden, hätte auch ihr die Hinrichtung gedroht.

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