Neuseeland bereitet sich auf schweren Sturm vor

Neuseeland kämpft noch mit den Folgen von Zyklon "Debbie"

In Neuseeland haben die Menschen Vorkehrungen für den möglicherweise schwersten Sturm seit rund 50 Jahren getroffen. Vor der Küste erreichten die Ausläufer des ehemaligen Zyklons "Cook" am Donnerstag bereits Windgeschwindigkeiten von mehr als 170 Stundenkilometern, wie der nationale Wetterdienst mitteilte. In der Nacht zum Freitag sollte der Sturm auf Land treffen. Erwartet wurden fünf Meter hohe Wellen, Starkregen und heftige Winde.

Einige Küstengemeinden im Norden Neuseelands wurden vorsorglich evakuiert. Die Armee wurde für Hilfsmaßnahmen hinzugezogen. Der Wetterdienst warnte, die Menschen müssten sich auf Stromausfälle sowie möglicherweise abgedeckte Dächer und umstürzende Bäume einstellen. Viele Gegenden der Nordinsel leiden noch unter den Nachwirkungen von Zyklon "Debbie", der in der vergangenen Woche von Australien nach Neuseeland herübergezogen war.

Wegen des Osterwochenendes dürften die Straßen voll sein, die Verkehrsbehörde des Landes forderte die Menschen jedoch auf, auf Autofahrten möglichst zu verzichten. An Flughäfen auf der Nordinsel wurden vorsorglich zahlreiche Flüge gestrichen.

Dem Wetterdienst zufolge könnte der Sturm der stärkste seit Ex-Zyklon "Giselle" im Jahr 1968 werden. Damals war eine Fähre von dem Sturm auf Felsen im Hafen von Wellington geworfen worden - 53 Menschen kamen dabei ums Leben.

Anfang der Woche war "Cook" mit Starkregen über Neukaledonien hinweggezogen, wo vier Menschen verletzt wurden, als ein Baum auf ihr Auto stürzte. Außerdem gab es Stromausfälle. Die Schäden hielten sich jedoch in Grenzen.

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