Neuseeland schränkt Hauskauf durch Ausländer ein

Angesichts gestiegener Immobilienpreise dürfen Ausländer in Neuseeland keine Häuser mehr kaufen. Das Parlament in Wellington verabschiedete eine Gesetzesinitiative von Premierministerin Jacinda Ardern. Ziel ist es, Einheimischen den Kauf von Wohneigentum leichter zu machen. In dem Pazifikstaat mit seinen etwa 4,7 Millionen Einwohnern sind die Immobilienpreise im vergangenen Jahrzehnt um 50 Prozent gestiegen. Die Regierung begründete das Gesetz damit, dass Neuseeländer auf dem Immobilienmarkt von wohlhabenderen Ausländern nicht überboten werden dürfen. Die Regelung betrifft nur bestehende Häuser. Der Kauf von Land und der Bau von neuen Häusern ist Ausländern weiterhin erlaubt.

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