New York bietet die Welt im Kleinformat

Reinigungsarbeiten an der Miniatur-Welt in Manhattan

New York hat als neue touristische Attraktion eine Weltreise im Schnelldurchgang anzubieten. In der Dauerausstellung "Gulliver's Gate" (Gullivers Tor) sind berühmte Sehenswürdigkeiten aus 50 Ländern im Miniaturformat abgebildet. Inspiriert wurde die 40 Millionen Dollar (knapp 38 Millionen Euro) teure Installation vom Miniatur Wunderland in Hamburg.

Der Besucher kann rasch vom Pariser Eiffelturm zum Kolosseum von Rom, von der Verbotenen Stadt in Peking zur Altstadt von Jerusalem oder von der Erlöserstatue von Rio de Janeiro zur Freiheitsstatue von New York schweifen. Derzeit finden Vorbesichtigungen statt, offiziell eröffnet wird die Ausstellung am 9. Mai.

Gebaut wurden die detailgetreuen Abbildungen inklusive Straßenszenen, Zugstrecken, Wäldern und Bergen von Teams aus aller Welt. Dabei wurden moderne Technologien wie 3D-Drucker eingesetzt. Benannt wurde die Ausstellung nach dem Roman "Gullivers Reisen" von Jonathan Swift aus dem 18. Jahrhundert, in dem der Titelheld in dem von winzigen Menschen bevölkerten Land "Liliput" strandet.

Was es in Liliput noch nicht gab, aber von "Gulliver's Gate" künftig geboten werden soll, ist ein hochmoderner Mini-Flughafen mit startenden und landenden Maschinen. Die Besucher der Ausstellung können übrigens für einen Zusatzpreis von 44 Dollar eine 3D-Miniatur von sich selbst anfertigen lassen, um dauerhaft zu der Bevölkerung des Miniplaneten zu gehören.

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