New Yorkerin schubste Mann aus Hass vor U-Bahn

31-Jährige tötet Hindu - Anklage wegen Mordes

Eine Frau, die in New York einen Mann vor eine einfahrende U-Bahn gestoßen und diesen dadurch getötet hat, ist wegen eines aus Hass begangenen Mordes angeklagt worden. Wie die Staatsanwaltschaft im New Yorker Stadtteil Queens mitteilte, sagte die 31-Jährige der Polizei: "Ich habe den muslimischen Mann auf die Schienen geschubst, weil ich Hindus und Muslime hasse." Diese hätten beim Anschlag vom 11. September 2001 die Zwillingstürme in New York zum Einsturz gebracht, und seitdem schlage sie auf sie ein.

Der Vorfall ereignete sich am Donnerstagabend an einer U-Bahn-Station im Stadtteil Queens. Bei dem Opfer handelt es sich nach Medieninformationen um einen 46-jährigen in Indien geborenen Hindu. Zeugen zufolge führte die Frau Selbstgespräche, als sie den Bahnsteig entlangging. Das Opfer hatte ihr offenbar den Rücken zugewandt und konnte sie nicht sehen, als sie ihn von hinten auf die Gleise stieß. Der Frau drohen im Fall ihrer Verurteilung 25 Jahre Haft.

Erst am 3. Dezember hatte es in New York einen ähnlichen Vorfall gegeben. Damals stieß ein geistig verwirrter Mann einen 58-Jährigen bei einem Kampf vor eine einfahrende U-Bahn in Manhattan. Der Mann wurde ebenfalls getötet, der Angreifer des Mordes angeklagt.

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