New Yorks Bürgermeister beklagt nach Macheten-Attacke wachsenden Antisemitismus

Bürgermeister Bill de Blasio

Nach der Macheten-Attacke auf das Haus eines Rabbiners während des jüdischen Chanukka-Fests hat der New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio einen wachsenden Antisemitismus angeprangert. "Wir sehen das als Krise an", sagte de Blasio am Montag im Radiosender NPR. "Es gibt ein wachsendes Antisemitismus-Problem im ganzen Land." Der Antisemitismus werde auch zunehmend gewalttätig. Entstanden sei eine "Atmosphäre des Hasses", sagte der Bürgermeister.

De Blasio bekräftigte, jüdische Einrichtungen sollten stärker geschützt werden. So sollten in jüdisch geprägten Stadtteilen mehr Polizisten patrouillieren.

Ein 37-Jähriger hatte am Samstag in Monsey im Bundesstaat New York das Haus eines Rabbiners gestürmt und fünf Menschen mit einer Machete verletzt. Der Angreifer konnte zunächst fliehen, wurde dann aber festgenommen. Medienberichten zufolge hat er womöglich psychische Probleme.

In den USA hat die antisemitische Gewalt in den vergangenen Jahren zugenommen. Erst am 10. Dezember töteten zwei Angreifer im bei New York gelegenen Jersey City bei einer Attacke auf ein jüdisches Geschäft drei Menschen, nachdem sie zuvor einen Polizisten erschossen hatten. Die Angreifer wurden bei einem mehrstündigen Feuergefecht von der Polizei erschossen.

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