"Was jetzt"-Newsletter: Angriff in Norwegen, großer Zapfenstreich, Rot-Rot in Schwerin

·Lesedauer: 2 Min.

In Norwegen tötet ein Mann fünf Menschen, die EU kommt Großbritannien entgegen und in Mecklenburg-Vorpommern will die SPD mit der Linken regieren. Der Morgenüberblick

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Angriff

Ein mit Pfeil und Bogen bewaffneter Mann hat in der norwegischen Kleinstadt Kongsberg fünf Menschen getötet und zwei verletzt. Die Polizei nahm den Angreifer fest. Der 37-jährige Däne soll ein Einzeltäter gewesen sein. Sein Motiv ist noch unklar. Die Polizei schließt auch einen terroristischen Hintergrund nicht aus.

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Entspannung

Die EU-Kommission will die Brexit-Regeln für Nordirland deutlich vereinfachen. Für bestimmte Warengruppen soll ein Großteil der Kontrollen zwischen der Provinz und Großbritannien entfallen sowie die Zollformalitäten um die Hälfte reduziert werden. Nordirland gehört zum Vereinigten Königreich, folgt nach dem Brexit aber weiter den Regeln des EU-Binnenmarkts und der Zollunion, um eine harte Grenze zu Irland zu verhindern. Die britische Regierung hatte wegen der daraus folgenden Lieferschwierigkeiten mit einem Stopp dieser Sonderregelung gedroht.

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Schlusspunkt

Mit einem großen Zapfenstreich haben die Spitzen der Bundesrepublik den Soldaten für ihren Einsatz in Afghanistan gedankt, der nach 20 Jahren beendet ist. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zog eine gemischte Bilanz und sprach von schwierigen und "bitteren Fragen" auch an Regierung und Parlament.

 © Sebastian Wilke/​Bundeswehr/​BMVG/​Handout/​Reuters
© Sebastian Wilke/​Bundeswehr/​BMVG/​Handout/​Reuters

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Neuanfang

Die SPD strebt nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern ein Regierungsbündnis mit der Linken an. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig will noch in dieser Woche mit den Koalitionsverhandlungen beginnen. Der seit 15 Jahren mitregierenden CDU bleibt damit nur die Oppositionsrolle.

Aktuelle Corona-Zahlen

Die Gesundheitsämter haben nach unseren Daten im Vorwochenvergleich steigende Infiziertenzahlen erfasst. Bundesweit wurden 11.862 Neuinfizierte gemeldet – 360 mehr als vor einer Woche. Zudem wurden 80 Todesfälle registriert.

Bemerkenswert

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Schreiende Babys

Jedes Baby schreit und das kann abhängig von Intensität, Länge und dem Grad des eigenen Stresslevels für Eltern ziemlich anstrengend sein. Ich kenne das. Doch sogenannte Schreibabys bringen Mütter und Väter bis an ihre Grenzen, die Eltern geraten in einen emotionalen Notzustand. Wie sie da wieder herausfinden können, weiß die Sozialpädagogin Paula Diederichs, die in einer Schreiambulanz arbeitet. (Z+)

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