Newsticker: Aktuelle Corona-Lage in Hamburg: Das sagt Bürgermeister Tschentscher

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Die Corona-Fallzahlen bleiben hoch, das Virus hat nach wie vor großen Einfluss auf das Leben in Hamburg und Norddeutschland. Wir halten Sie in unserem Liveticker über alle Entwicklungen in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern auf dem Laufenden.569 neue Fälle in Hamburg (Stand 16.12)1246 neue Fälle in Niedersachsen (Stand 16.12)322 neue Corona-Fälle in Schleswig-Holstein (Stand 16.12)317 neue Corona-Fälle in Meck-Pomm (Stand 16.12) Neuer Lockdown: Alles zu den Regeln in Hamburg lesen Sie hierZum überregionalen Coronavirus-Newsticker geht es hier Die Corona-News am 16. Dezember: So viele Kinder gehen vor und nach den Weihnachtsferien in die Schule 15.59 Uhr: Die Schulbehörde hat bei 42 Grundschulen, Stadtteilschulen und Gymnasien in ganz Hamburg erfragt, wie viele Schüler in den Unterrichtstagen vor und nach den Weihnachtsferien an den Präsenzangeboten teilnehmen wollen. Das Ergebnis: Nur wenige Kinder werden in der Schule erscheinen. „Erwartungsgemäß ist dieser Anteil an den Grundschulen etwas höher, weil für junge Schülerinnen und Schüler ein höherer Betreuungsbedarf besteht. Das entspricht den Erfahrungen aus der Zeit des ersten Lockdowns“, heißt es von der Schulbehörde. Der Anteil der an Präsenzangebot teilnehmenden Schüler im Überblick: 16. bis 18. Dezember 2020 (3 Schultage)Grundschulen 15,3%Gymnasien: 2,0%Stadtteilschulen: 4,2% 5. bis 8. Januar 2021 (4 Schultage)Grundschulen 17,4%Gymnasien: 2,3%Stadtteilschulen: 5,9% Die regulären Weihnachtsferien sind vom 19. Dezember 2020 bis einschließlich 4. Januar 2020. Voraussichtlich am 5. Januar 2021 wird die Ministerpräsidentenkonferenz mit der Kanzlerin über die Regelungen nach dem 10. Januar 2021 beraten. Tschentscher: Impfstoff gibt „Hoffnung und Zuversicht“ 14.39 Uhr: „Sobald der erste Impfstoff Hamburg erreicht, können wir ihn einsetzen, um die Menschen besser vor Corona zu schützen. Das ist eine positive Nachricht, die uns Hoffnung und Zuversicht gibt“, sagte Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) am Mittwoch in einer Regierungserklärung. Am Dienstag ist der Aufbau des Hamburger Impfzentrums in den Messehallen abgeschlossen worden. Zusätzlich werden nach Aussage von Tschentscher jetzt mobile Teams aufgestellt, um im gesamten Stadtgebiet Impfungen durchführen zu können. In vielen medizinischen Einrichtungen sollen darüber hinaus Impfungen möglich werden. Zunächst erhalten voraussichtlich Personen eine Impfung, die ein besonderes Infektionsrisiko haben oder für die eine Covid-19-Erkrankung besonders gefährlich ist wie Pflegepersonal und Risikogruppen. „Jede Impfung ist ein Schritt zur Überwindung der Pandemie“, so Tschentscher. Statement zu Corona: Tschentschers Bitte an die Hamburger 14.23 Uhr: Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hat zu Beginn der letzten Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft in diesem Jahr eine Regierungserklärung zur Corona-Krise abgegeben. Darin bekräftige er noch einmal die Bedeutung der ab dem 16. Dezember bis zum 10. Januar geltenden Maßnahmen. Hamburg stehe in der Pandemie zwar besser da als viele andere Flächenländer und vergleichbare große Städte, aber auch in der Hansestadt sind die Infektionszahlen wieder gestiegen. „Ich bitte Sie liebe Hamburgerinnen und Hamburger, nehmen Sie diese Regeln ernst. Schützen sie damit ihre eigene Gesundheit und die ihrer Mitmenschen, Familie, Freunde und Bekannten“, so Tschentscher. Am 21. Dezember will die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) die Bewertung des Zulassungsantrags für die Impfstoffe von Biontech und Pfizer abschließen. „Bis es soweit ist, dass wir eine ausreichende Zahl von Menschen geimpft haben und die Pandemie damit endgültig überwinden können, wird es noch eine Weile dauern. Das heißt wir brauchen weiterhin Ausdauer, Disziplin und Verantwortung, um nicht noch auf der Zielgeraden zu stolpern“, so Tschentscher. Anfang Januar werden Bund und Länder erneut zusammenkommen und über die weiteren Maßnahmen nach dem 10. Januar beraten. Live: Bürgermeister Tschentscher gibt Regierungserklärung ab Corona-Zahlen in Hamburg steigen deutlich 12.00 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Hamburg steigt deutlich: Noch am letzten Mittwoch wurden 333 neue Fälle verzeichnet, eine Woche später vermeldet die Hansestadt heute nun 569 Neuinfektionen – gestern waren es 279. Die 7-Tage-Inzidenz in der Hansestadt liegt damit bei 150,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Am Vortag: 138,3). Bestätigte Fälle gibt es in Hamburg inzwischen 30.563 – geheilt seien davon bereits 22.800. Die Zahl der Corona-Toten liegt laut Gesundheitsbehörde bei 426 (15.12). Das RKI zählt für Hamburg 491 Tote (Stand: 16.12.). Die Anzahl der insgesamt verstorbenen Personen, bei denen auch eine SARS-CoV2-Infektion vorlag, wird kontinuierlich beim RKI veröffentlicht. Die Zahlen zu den ursächlich an Covid-19 Verstorbenen werden nur in Hamburg ermittelt und jeweils nach Vorliegen der rechtsmedizinischen Untersuchung aktualisiert. 459 Fälle werden zurzeit stationär in den Krankenhäusern und Kliniken behandelt, davon sind 93 auf Intensivstationen (77 Hamburger) – mit Stand 15. Dezember. Weiterer Anstieg der Corona-Neuinfektionen in Niedersachsen 10.43 Uhr: Die Ansteckungen mit dem Coronavirus in Niedersachsen nehmen weiter zu. Das Landesgesundheitsamt meldete am Mittwoch 1246 bestätigte Fälle binnen eines Tages. Das waren 236 mehr als am Mittwoch vor einer Woche. Die Statistik wies außerdem 38 weitere Todesfälle aus, das ist der dritthöchste Tageswert seit Ausbruch der Pandemie. Insgesamt sind demnach nun 1511 Menschen in Niedersachsen an oder mit dem Virus gestorben. Der Sieben-Tage-Wert für das Land stieg auf 99,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Als kritisch für die Nachverfolgung der Kontakte wird ein Wert von mehr als 50 erachtet. Die Landkreise mit den höchsten Werten sind Cloppenburg (157,6) und Vechta (156,1). Niedersachsen: Impfstoff reicht nur für 25.000 Menschen 9.03 Uhr: In Niedersachsen werden zunächst Corona-Schutzimpfungen für nur rund 25.000 Menschen zur Verfügung stehen – „zu wenig”, wie Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Mittwoch gegenüber dem Radiosender ffn erklärte. Die landesweit 50 Impfzentren seien hingegen gut vorbereitet auf den Start. „Das werden wir gut hinkriegen“, sagte Weil. Auch Innenminister Boris Pistorius (SPD) hatte den schnellen Aufbau der Zentren gelobt. „Die Leistungsfähigkeit unserer Kommunen hat das ermöglicht, in einer Rekordzeit“, so Pistorius. „Wir warten nur noch auf den Impfstoff.“ Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hatte am Dienstag angekündigt, dass sie schon am 21. Dezember ihr Gutachten über den Impfstoff des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer vorlegen will – also acht Tage früher als zunächst in Aussicht gestellt. Laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) könnten nach der Zulassung in einem ersten Schritt „um die 400.000 Dosen ausgeliefert werden“. Pro Person werden zwei Dosen benötigt. Tschentscher gibt Regierungserklärung zum Corona-Lockdown 6.57 Uhr: Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) wird heute (13.30 Uhr) zu Beginn der letzten Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft in diesem Jahr eine Regierungserklärung zur Corona-Krise abgeben. Es ist bereits die fünfte seit Ausbruch der Pandemie und sie dürfte den Lockdown zum Thema haben, der ab heute mit verschärften Einschränkungen im öffentlichen Leben auch die Kontakte der Hamburgerinnen und Hamburger zunächst bis zum 10. Januar auf das Notwendigste reduzieren soll. Im Anschluss an die Regierungserklärung werden sich die Abgeordneten mit einer stärkeren Beteiligung des Parlaments an den Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung befassen. Dazu liegt ein gemeinsamer Entwurf der Regierungsfraktionen von SPD und Grünen sowie der CDU für ein „Gesetz über die Parlamentsbeteiligung beim Erlass infektionsschützender Maßnahmen” vor. Weitere Themen sind unter anderem Verbesserungen an der Corona-Warn-App, das coronabedingte Böllerverbot zu Silvester, die Kostenexplosion beim Bau des “Hauses der Erde” und die Zukunft des Krankenhauses Groß-Sand. Das waren die Corona-News am 15. Dezember: 486 neue Corona-Fälle in Schleswig-Holstein 21.54 Uhr: In Schleswig-Holstein sind nach Angaben der Landesregierung von Diestagabend innerhalb eines Tages 486 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Das waren gut doppelt so viele Neuinfektionen wie am Vortag (241) und über 100 mehr als in der Vorwoche (314). Die Sieben-Tage-Inzidenz – der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche – stieg weiter an und liegt demnach landesweit bei 86,3. In den Krankenhäusern in Schleswig-Holstein wurden den Angaben zufolge 181 (+4) Covid-19-Patienten behandelt; 28 von ihnen befinden sich auf Intensivstationen, 17 müssen beatmet werden. Die Zahl der Genesenen wird auf 14.100 geschätzt. Alter, Infektionsort: Hamburg gibt neue Corona-Daten bekannt 21.13 Uhr: Hamburg meldete in der vergangenen Woche insgesamt 2635 Corona-Neuinfektion in der ganzen Stadt, wie die Sozialbehörde am Dienstagabend mitteilte. Die meisten Fälle gab es bei der Altersgruppe der 20- bis 39-Jährigen mit insgesamt 849. Besorgniserregend: Bei Menschen über 70 wurden 463 Fälle registriert. Die Stadt konnte in 701 Fällen zuordnen, wo die Infektion herkam. Dabei wurden 81 Ausbrüche identifiziert, wo mehr als zwei Personen betroffen waren. Nahezu alle Infektionen fanden in Hamburg statt, lediglich in sechs Fällen infizierten sich Menschen zuordenbar im Ausland (Bulgarien, Rumänien, Spanien, Schweiz, Ukraine, Türkei). Für eine zeitnahe Verfolgung der Kontakte ist seit rund sechs Wochen die Zentrale Unterstützung Kontaktnachverfolgung im Einsatz. Insgesamt wurden 3.754 Kontaktnachverfolgungsvorgänge geleistet und 3.151 Quarantänen angeordnet. Die Unterstützungseinheit wird personell weiterhin ausgebaut. Corona-Fall in Seniorenanlage in Hamburg 20.17 Uhr: In der Seniorenanlage Walddörfer in der Berner Allee 3 wurde eine 85-jährige Bewohnerin, die im stationären Pflegebereich untergebracht ist, am Montag positiv auf Corona getestet. Sie selbst wies bis dahin keine Symptome auf. „Alle Mitarbeiter sowie Bewohner wurden informiert und werden nun ebenfalls auf eine Covid-19-Infektion untersucht“, hieß es. Für den Pflegewohnbereich der Anlage wurde ein Besuchsverbot verhängt. 56 Corona-Neuinfektionen an Hamburgs Schulen registriert 18.56 Uhr: An Hamburgs Schulen sind am Montag 56 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Von den Infizierten sind 47 Schüler und 9 Schulbeschäftigte an insgesamt 43 Schulen, teilte die Schulbehörde am Dienstag mit. Dabei handele es sich meist jeweils um einzelne Infektionen pro Schule. Im Wochenvergleich sei die Anzahl der Neuinfektionen damit um 24 Prozent gestiegen. Die Gesundheitsämter haben sechs Klassen in präventive Quarantäne versetzt. Insgesamt haben zurzeit 192 Schulen 433 Menschen mit einer Corona-Infektion gemeldet, das sind 4 mehr als am letzten Schultag. Betroffen sind 340 Schülerinnen und Schüler (0,1 Prozent der Gesamtschülerschaft) sowie 93 Schulbeschäftigte (0,3 Prozent aller Beschäftigen an Schulen). In Quarantäne befänden sich derzeit 97 Klassen (von rund 9500 Klassen) sowie 299 Schulbeschäftigte. Mehr als 300 Corona-Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern 18.15 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern sind erstmals mehr als 300 Corona-Neuinfektionen an einem Tag registriert worden. Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) am Dienstag in Rostock mitteilte, wuchs die Zahl der registrierten Fälle um 323 auf nunmehr insgesamt 8638. Allein der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte meldete 122 Neuinfektionen. Die hohe Tageszunahme könnte nach Angaben einer Sprecherin mit einer erhöhten Zahl von Tests nach dem Wochenende zusammenhängen. Die Ergebnisse der Tests vom Montag gehen in die Statistik vom Dienstag ein, der auch in den Vorwochen meist eine besonders hohe Tagesrate aufwies. Am Dienstag vergangener Woche waren 227 Neuinfektionen gemeldet worden, an diesem Montag 82. Zwei weitere Menschen starben seit Montag im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Damit erhöhte sich die Zahl der registrierten Todesfälle im Land auf 102. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Land kletterte weiter nach oben und erreichte 95 Corona-Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Als inzwischen genesen gelten 6093 Menschen, so dass im Nordosten aktuell rund 2500 als aktiv infiziert gelten. Derzeit werden 177 Corona-Patienten in Krankenhäusern behandelt, einer weniger als am Vortag. Auf Intensivstationen liegen demnach 38 Patienten. Darum verbietet Hamburg das Böllern komplett 17.42 Uhr: In einigen anderen Bundesländern gilt kein allgemeines Böllerverbot – lediglich der Verkauf wird verboten. Warum hat Hamburg aber das Abbrennen von Feuerwerk komplett verboten? „Das wird am Ende ein Katz-und-Maus-Spiel, wenn man erarbeitet, wo genau Böller in Hamburg verboten sind“, so Senatssprecher Marcel Schweitzer. Es sei einfach nicht praktikabel, in einer Stadt wie Hamburg einzelne Gebiete auszuweisen, in denen nicht geböllert werden dürfe. Man fürchte außerdem ansonsten Menschenansammlungen. „Wäre es nicht schön, wenn wir uns alle mal solidarisch verhalten. Mit den Menschen, die in Krankenhäusern um das Leben von Corona-Patienten kämpfen. Das wäre vielleicht angemessen in dieser Silvesternacht“, so Schweitzer. Corona-Ausbruch im Krankenhaus bei Hamburg: Aufnahmestopp! 15.41 Uhr: Das Reinbeker Krankenhaus „St.-Adolf-Stift“ hat am Dienstag einen Aufnahmestopp beschlossen. Der Grund: Acht Mitarbeiter und acht Patienten von zwei Stationen haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Bereits am Montag waren Infektionen bekannt geworden. Hier geht's zum vollständigen Artikel. Hamburger Senat äußert sich zu neuen Corona-Regeln 13.32 Uhr: Im ersten Lockdown im Frühjahr hatten Baumärkte offen – dieses Mal müssen sie schließen. Muss ich jetzt einen Handwerker rufen, wenn ich eine Glühbirne auswechseln will? Nein. Es wird laut Senatsangaben möglich sein, bei Baumärkten Ware zu bestellen und diese dann vor Ort abzuholen – sogenanntes Click&Collect. Vor Ort darf man zwar nicht in den Baumarkt, bekommt die bestellte Ware aber ausgehändigt. Diese Methode gilt auch für andere Einzelhändler. Kunden können online oder per Telefon Ware bestellen und sie dann abholen. Zahl der Neuinfektionen in Hamburg sinkt 11.50 Uhr: Gute Nachrichten vom UKE: Die Zahl der Neuinfektionen in Hamburg ist weiter gesunken. Am Dienstag wurden 279 neue Fälle verzeichnet – in der Vorwoche waren es 281 Neuinfektionen – gestern 303. Die 7-Tage-Inzidenz in der Hansestadt liegt damit bei 138,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Am Vortag: 138,4). Bestätigte Fälle gibt es in Hamburg inzwischen 29.994 – geheilt seien davon bereits 22.400. Die Zahl der Corona-Toten liegt bei 405. Das RKI zählt für Hamburg 481 Tote (Stand: 15.12.). Die Anzahl der insgesamt verstorbenen Personen, bei denen auch eine SARS-CoV2-Infektion vorlag, wird kontinuierlich beim RKI veröffentlicht. Die Zahlen zu den ursächlich an Covid-19 Verstorbenen werden nur in Hamburg ermittelt und jeweils nach Vorliegen der rechtsmedizinischen Untersuchung aktualisiert. Testzentrum am Hauptbahnhof testet keine Risikogebietsrückkehrer mehr 10:24 Uhr: Das Corona-Testzentrum der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg am Hauptbahnhof testet ab morgen keine Rückkehrer aus ausländischen Risikogebieten mehr auf das SARS-CoV-2-Virus. Grundlage ist die neue Corona-Testverordnung des Bundesgesundheitsministeriums, aus der hervorgeht, dass die entsprechenden Personen ab 16. Dezember 2020 keinen Anspruch mehr auf kostenlose Testung haben. „Die neue Verordnung sieht vor, dass Rückkehrer aus ausländischen Risikogebieten verpflichtet sind, sich in eine zehntägige häusliche Absonderung zu begeben“, erläutert Walter Plassmann, Vorstandsvorsitzender der KV Hamburg. „Diese Quarantäne kann nach fünf Tagen durch die Vorlage eines negativen Tests beim zuständigen Gesundheitsamt beendet werden; allerdings müssen die Reiserückkehrer den Test jetzt selbst zahlen.“ Da im Testzentrum am Hauptbahnhof Privatleistungen nicht abgerechnet werden können, ist zu empfehlen, sich als Risikogebietsrückkehrer z. B. an eine der zahlreichen Hamburger Arztpraxen zu wenden. 851 neue Corona-Fälle und 44 Tote in Niedersachsen Dienstag, 10.15 Uhr: Die Zahl der neuen Corona-Infektionen in Niedersachsen steigt weiter an. Am Dienstag registrierte das Landesgesundheitsamt 851 mehr Fälle als am Vortag. Landesweit wurden bislang 86.906 Infektionen mit dem Coronavirus labordiagnostisch bestätigt und gemeldet. Von den Betroffenen gelten 68.694 (+664) Menschen als genesen. Nach einer Infektion gestorben sind bislang 1473 Personen – die Zahl stieg im Vergleich zum Vortag um 44. Der Inzidenzwert lag bei 98,5 – so viele Menschen pro 100.000 Einwohner haben sich in den vergangenen sieben Tagen angesteckt. Ab einer Inzidenz von 50 gilt ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt als Corona-Risikogebiet. Die große Mehrheit liegt über dieser Marke. Die meisten Infektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen verzeichnete der Landkreis Cloppenburg mit 178,7, gefolgt von Vechta (163,8,4) und der Grafschaft Bentheim (144,4). Das waren die Corona-News am 14. Dezember: 241 neue Corona-Fälle in Schleswig-Holstein 21.41 Uhr: In Schleswig-Holstein sind nach Angaben der Landesregierung von Montag innerhalb eines Tages 241 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Das waren rund 100 mehr als am Sonntag und 58 mehr als am Montag der Vorwoche. Die Sieben-Tage-Inzidenz – der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche – stieg weiter an und liegt demnach landesweit bei 81,8. In den Krankenhäusern in Schleswig-Holstein wurden den Angaben zufolge 177 Covid-19-Patienten behandelt; 33 von ihnen befinden sich auf Intensivstationen, 17 müssen beatmet werden. Die Zahl der Genesenen wird auf 13 900 geschätzt. Corona-Fälle an Hamburger Schulen steigen wieder 20.22 Uhr: Die Hamburger Schulbehörde hat am Montag aktuelle Corona-Zahlen aus den Schulen vermeldet. Demnach gab es am Freitag 71, am Samstag 15 und am Sonntag 20 Neuinfektionen an insgesamt 78 Schulen im Stadtgebiet– von den 106 Fällen sind 81 Schüler und 25 Schulbeschäftigte. Dabei handelt es sich meist jeweils um einzelne Infektionen pro Schule. An der Schule Ernst-Henning-Weg wurden vier Neuinfektionen gemeldet, an der Stadtteilschule Hamburg-Mitte drei, am Gymnasium Hochrad vier und am Helmut-Schmidt-Gymnasium sechs. Im Wochenvergleich ist die Anzahl der Neuinfektionen damit um 13 Prozent gestiegen. Die Gesundheitsämter schickten sechs Klassen in präventive Quarantäne. Insgesamt haben zurzeit 188 Schulen 429 Infektionen von Menschen aus dem schulischen Kontext gemeldet. Betroffen sind 338 Schülerinnen und Schüler (0,1 Prozent der Gesamtschülerschaft) sowie 91 Schulbeschäftigte (0,3 Prozent aller Beschäftigen an Schulen). Aktuell befinden sich insgesamt 95 Klassen (von rund 9.500) sowie 272 Schulbeschäftigte in präventiver Quarantäne, zwölf Klassen weniger als am letzten Schultag. Die betroffenen 2810 Schülerinnen und Schüler machen 1 Prozent der Gesamtschülerschaft Hamburgs aus. Mega-Andrang in der Hamburger Innenstadt 19.20 Uhr: Allen Appellen von Bürgermeister Peter Tschentscher zum Trotz herrschte am Montag dichter Andrang in der Hamburger City. Hier geht's zum ausführlichen Bericht. 83 neue Corona-Fälle in Mecklenburg-Vorpommern 19.01 Uhr: Nach den 163 neu registrierten Corona-Fällen am Sonntag meldet Mecklenburg-Vorpommern heute 83 neue Corona-Fälle. Vor genau einer Woche waren es 58 gewesen. Zwei weitere Menschen starben im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion, so dass die Zahl der registrierten Todesfälle auf nunmehr 100 wuchs. Die Sieben-Tage-Inzidenz in MV stieg seit Sonntag von 90 auf 91,1. Hamburger AfD kritisiert Lockdown als „falsch und teuer” 18.18 Uhr: Die AfD in der Hamburgischen Bürgerschaft hat den ab Mittwoch bundesweit geltenden Lockdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie kritisiert. „Die Strategie des Dichtmachens ist falsch und teuer”, sagte der Fraktionsvoristzende Alexander Wolf. „Ein wochenlanges Runterfahren der Wirtschaft kann sich unser Land und unsere Gesellschaft nicht leisten.” Natürlich sei es wichtig, Risikogruppen vor Infektionen zu schützen. „Aber das Hochklappen der Bürgersteige und das Schließen von Einkaufsstraßen sind unverhältnismäßig.” Jetzt schnibbeln die Hamburger Friseure bis in den späten Abend 16.27 Uhr: Kurz vor dem Corona-Shutdown am Mittwoch haben Hamburger Friseursalons viel zu tun. Teilweise bis in die späten Abendstunden schneiden, waschen und föhnen die Friseure der Hansestadt laut der Friseur-Innung Hamburg. Jetzt noch kurzfristig einen Termin zu bekommen, sei wiederum schwierig, sagte ihr Vorsitzender Birger Kentzler. „Die Bundesregierung hat sehr kurzfristig entschieden“, kritisierte der Hamburger Friseurmeister Henry Riehl. Seit Anfang der Woche wird in seinem Barmbeker Laden mit 14 Mitarbeitern eigenen Angaben zufolge im Schichtsystem von 8 bis 24 Uhr gearbeitet. „Da wir nur noch bis Mittwoch Zeit haben, arbeitet jeder so viel er darf“, erklärte Riehl. Körpernahe Dienstleistungen, die nicht medizinisch notwendig sind, dürfen von Mittwoch an laut einem Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz nicht mehr stattfinden. Davon betroffen sind demnach auch Friseursalons. „Es ist schmerzlich die umsatzstärkste Woche des Jahres nahezu zu verlieren, aber ich denke, die Gesundheit der Menschen geht vor“, betonte Kentzler. Opposition kritisiert Präsenzunterricht an Hamburger Schulen 15.45 Uhr: CDU- und Linksfraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft haben die Entscheidung des rot-grünen Senats, die Schulen im Corona-Lockdown nicht komplett zu schließen, kritisiert. Die CDU-Schulexpertin Birgit Stöver sprach am Montag von einem „falschen Signal“. Ihre Linken-Kollegin Sabine Boeddinghaus warf dem Senat vor, „Eltern und Schulen den Schwarzen Peter“ zuzuspielen. Der rot-grüne Senat hatte am Sonntag beschlossen, dass die Türen der Schulen in Hamburg grundsätzlich bis zu den Weihnachtsferien geöffnet bleiben. Allerdings wurde die Schulpflicht ab Mittwoch zunächst bis zum 10. Januar ausgesetzt. Eltern und volljährige Schüler sollen sich verbindlich festlegen, ob sie oder ihre Kinder trotz Lockdowns zur Schule gehen. „Aus organisatorischen Gründen wird die Teilnahme wochenweise festgelegt“, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Schreiben von Landesschulrat Thorsten Altenburg-Hack an die Schulleitungen. Dazu sollen die Schulen „eine verbindliche Rückmeldung der Sorgeberechtigten oder der volljährigen Schülerinnen und Schüler“ einholen. Wegen Pyro-Verbots: Für Firmen im Norden wird's eng 14.50 Uhr: Am Mittwoch ist es so weit: Der vom Bund und Länder angekündigte Lockdown tritt in Kraft. Unter anderem wird es deutschlandweit ein Verkaufsverbot für Silvesterfeuerwerk geben. Das trifft viele Unternehmen hart: Dem Bremerhavener Hersteller Comet droht nun sogar die Insolvenz, wie Geschäftsführer Richard Eickel gegenüber NDR 1 Niedersachsen sagte. Er fordert für die Branche Hilfsgelder in dreistelliger Millionenhöhe. Ansonsten stehe der gesamte Wirtschaftszweig vor dem Aus. Der Pyrotechnik-Hersteller Comet beschäftigt 200 Mitarbeiter und macht nach eigenen Angaben fast 100 Prozent des Jahresumsatzes mit dem Silvestergeschäft. Zugriff auf die staatlichen Überbrückungshilfen habe das Unternehmen nicht. Auch der Pyrotechnikhersteller Weco mit Sitz in Kiel zittert. „Wir machen 90 Prozent unseres Umsatzes mit dem Silvestergeschäft“, sagt der Kieler Werkleiter Jörg Thiele im NDR. Das jetzt ist der Wahnsinn.“ Die Lager sind voll, viele Produkte auf dem weg zu Zwischenhändlern. „Das muss jetzt alles zurück, das kostet ein Vermögen“, so Thiele. Für das nächste Jahr gibt es keine Arbeit, da die Produkte ja bereits hergestellt sind. Die Zukunft des Werks mit seinen 38 Mitarbeitern ist ungewiss. 303 Neuinfektionen in Hamburg – Inzidenz steigt weiter 11.50 Uhr: Schlechte Nachrichten zum Wochenstart: Die Zahl der Neuinfektionen in Hamburg steigt im Vergleich zur Vorwoche weiter deutlich an. Noch am letzten Montag wurden 231 neue Fälle verzeichnet, sieben Tage später vermeldet die Hansestadt nun 303 Neuinfektionen – gestern waren es 273. Die 7-Tage-Inzidenz in der Hansestadt liegt damit bei 138,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Am Vortag: 134,6). Laut RKI liegt dieser Wert für Hamburg bei 126 (Stand: 14.12.). Bestätigte Fälle gibt es in Hamburg inzwischen 29.715 – geheilt seien davon bereits 22.000. Die Zahl der Corona-Toten liegt bei 405. Das RKI zählt für Hamburg 478 Tote (Stand: 14.12.). Die Anzahl der insgesamt verstorbenen Personen, bei denen auch eine SARS-CoV2-Infektion vorlag, wird kontinuierlich beim RKI veröffentlicht. Die Zahlen zu den ursächlich an Covid-19 Verstorbenen werden nur in Hamburg ermittelt und jeweils nach Vorliegen der rechtsmedizinischen Untersuchung aktualisiert. 419 Fälle werden zurzeit stationär in den Krankenhäusern und Kliniken behandelt, davon sind 92 auf Intensiv-Stationen (77 Hamburger) – mit Stand 11. Dezember. 597 Neuinfektionen und neun Tote in Niedersachsen 10.58 Uhr: Die Zahl der neuen Corona-Infektionen in Niedersachsen steigt weiter an. Am Montag registrierte das Landesgesundheitsamt 597 mehr Fälle als am Vortag. Am Sonntag waren es 1139. Landesweit wurden bislang 86.056 Infektionen mit dem Coronavirus labordiagnostisch bestätigt und gemeldet. Von den Betroffenen gelten 68.030 (+377) Menschen als genesen. Nach einer Infektion gestorben sind bislang 1429 Personen – die Zahl stieg im Vergleich zum Vortag um neun. Der Inzidenzwert lag bei 97,8 – so viele Menschen pro 100.000 Einwohner haben sich in den vergangenen sieben Tagen angesteckt. Ab einer Inzidenz von 50 gilt ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt als Corona-Risikogebiet. Die große Mehrheit liegt über dieser Marke. Die meisten Infektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen verzeichnete der Landkreis Vechta mit 167,4, gefolgt von Cloppenburg (156,4), Osnabrück und Holzminden (beide 151,9). Hamburgs Bürgermeister Tschentscher (SPD) warnt vor Ansturm auf Geschäfte 10.03 Uhr: Angesichts des erst am Mittwoch in Kraft tretenden harten Lockdowns hat Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) vor einem Ansturm auf die Geschäfte gewarnt. Er appellierte an die Bürger, die zur Eindämmung der Corona-Pandemie verhängten Maßnahmen sehr ernst zu nehmen und diszipliniert zu befolgen. Es dürfe am Montag und Dienstag, nicht zu einer „Black-Friday-Situation“ kommen. Eine Überlastung des Einzelhandels könnte Folgen für das Infektionsgeschehen haben. Der Senat hatte am Sonntag nach einer Beratung der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel entschieden, den Einzelhandel mit Ausnahme des täglichen Bedarfs ab Mittwoch zu schließen. Auch medizinisch nicht notwendige körpernahe Dienstleistungen wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden von Mittwoch bis zum 10. Januar geschlossen bleiben. Tschentscher bedauerte, dass die Geschäfte nicht früher schließen müssen. Leider hätten einige Bundesländer aber erklärt, sie könnten den Beschluss nicht so schnell umsetzen. Weil es eine bundesweit einheitliche Regelung für den Einzelhandel geben müsse, beginne die Schließung erst am Mittwoch. Alle übrigen Verschärfungen gelten am Montag und Dienstag ebenfalls noch nicht. Schüler müssen wie gewohnt am Unterricht teilnehmen. Die Anwesenheitspflicht werde nur für die letzten drei Schultage vor den Ferien und für die ersten vier im Januar aufgehoben, erklärte Schulsenator Ties Rabe (SPD). Auch das Trinken von Alkohol in der Öffentlichkeit ist erst ab Mittwoch verboten. Seit Mittwoch vergangener Woche ist es in ganz Hamburg aber bereits untersagt, Glühwein und andere alkoholische Getränke auszuschenken. Angesichts der weiterhin hohen Infektionszahlen bat Tschentscher die Bürger dringend, die Regeln anzunehmen und nicht immer ans Limit der Verordnungen zu gehen oder rechtliche Lücken zu suchen. „Niemand weiß, wie sich die Dinge weiterentwickeln, aber alle sind sicher, dass vieles davon abhängt, dass möglichst alle sich an diese Maßnahmen halten“, sagte der Bürgermeister. Schleswig-Holsteins Schulen fahren Präsenzunterricht runter 7.04 Uhr: An den Schulen in Schleswig-Holstein wird es von Montag an wesentlich leerer. Wegen der starken Ausbreitung des Coronavirus gibt es ab der 8. Klasse keinen Unterricht mehr in den Schulen. Die Mädchen und Jungen lernen vorerst nur von zu Hause aus. Die Eltern der jüngeren Kinder können formlos ihre Kinder vom Unterricht beurlauben lassen. Mit den neuen Vorgaben können viele Schüler von Montag an bis zum 10. Januar zu Hause bleiben, also insgesamt vier Wochen. Bereits angesetzte Klassenarbeiten und Klausuren, die für Schulabschlüsse zählen, dürfen in den Schulen geschrieben werden. Wenn das Infektionsgeschehen es zulässt, soll ab 11. Januar der Präsenzunterricht im Corona-Regelbetrieb fortgesetzt werden. Das waren die News am 13. Dezember: So viele Regelverstöße gab es am Wochenende in Hamburg 22.16 Uhr: Die neuen Corona-Regeln stellen auch Hamburgs Polizei vor neue Herausforderungen. „Das haben wir so in Hamburg noch nicht gehabt“, sagte Innensenator Andy Grote am Sonntagabend mit Blick auf das Alkoholkonsumverbot, das ab Mittwoch im öffentlichen Raum gelten soll. Auch das Feuerwerksverbot an Silvester ist ein Novum. „Wir werden nicht jeden Böller verhindern können“, so Grote, aber man werde Verstöße gezielt ahnden. Die Sicherheitsbehörden hätten weiter „ein genaues Auge darauf, wie die Regeleinhaltung funktioniert.“ Am Wochenende habe die Polizei etwa 1000 Verstöße gegen die Corona-Regeln festgestellt. 200 Bußgeldverfahren wurden laut Grote eingeleitet. Erneuter Corona-Lockdown in Hamburg: Alle neuen Regeln im Überblick 21.21 Uhr: Ab Mittwoch geht Hamburg erneut in den Corona-Lockdown. Welche Geschäfte geschlossen werden und welche offen bleiben, was der Lockdown für Schulen und Kitas bedeutet und welche Regeln für Weihnachten und Silvester gelten: Hier finden Sie alle Infos zum neuen Lockdown im Überblick. Schleswig-Holstein: Deutlich weniger gemeldete Neuinfektionen 20.59 Uhr: In Schleswig-Holstein wurden am Sonntag 140 Corona-Neuinfektionen gemeldet – deutlich weniger als am Samstag (472 neu gemeldete Fälle). 133 Menschen mit Covid19-Erkrankung werden derzeit in Schleswig-Holsteins Kliniken behandelt. 25 Menschen liegen auf einer Intensivstation, 14 davon werden beatmet. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 79,9 Fällen pro 100.000 Einwohner. Am höchsten ist die Inzidenz in Lübeck (145,9 Fälle pro 100.000 Einwohner). in den Landkreisen Stormarn (131,5), Pinneberg (129,7), in Kiel (109,8), Neumünster (83,5) und den Kreisen Segeberg (74) und Herzogtum-Lauenburg (71,2). Die niedrigste Inzidenz gibt es in den Kreisen Neufriesland (25,9), Ostholstein (26,4) und Schleswig-Flensburg (28,8). 163 Neuinfektionen in MeckPomm 19.43 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern gab es seit gestern 163 neu bestätigte Corona-Infektionen. Am Samstag wurden 199 neue Fälle gemeldet. 153 Menschen mit Covid19-Erkrankung werden in Krankenhäusern behandelt, 33 davon auf einer Intensivstation. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 90 Fällen je 100.000 Einwohner. Die höchste Inzidenz gibt es in Schwerin (140,1 Fälle je 100.000 Einwohner). Feuerwerkshersteller aus dem Norden: Gesamter Branche droht die Insolvenz 17.58 Uhr: Der Feuerwerk-Hersteller Comet sieht angesichts des coronabedingten Verkaufsverbots von Raketen und Böllern zu Silvester die ganze Pyrobranche in Gefahr. "Dem gesamten Wirtschaftszweig droht nun die Insolvenz", teilte das Unternehmen mit Sitz in Bremerhaven am Sonntag mit. "Die Branche braucht sofortige Hilfsgelder in Höhe eines dreistelligen Millionenbetrags, um dies zu verhindern." Comet selbst mache fast 100 Prozent des Jahresumsatzes mit dem Silvestergeschäft, heißt es in der Mitteilung weiter. Allerdings habe das Unternehmen keinen Zugriff auf die staatlichen Überbrückungshilfen. Um seine 200 Arbeitsplätze sichern zu können, sei Comet jetzt auf Solidarität angewiesen. Das gilt jetzt an Hamburgs Schulen und Kitas 16.48 Uhr: Am Nachmittag ist der Senat zusammengekommen und hat konkrete Regeln für Hamburgs Schulen und Kitas festgelegt. Die Beschlüsse im Detail haben wir hier für Sie zusammengefasst. Tschentscher: „Frühere Schließung wäre besser gewesen“ – Appell an die Hamburger 13.22 Uhr: Ab dem 16. Dezember sollen der Einzelhandel sowie nicht medizinisch notwendige Dienstleistung wie Friseure bis zum 10. Januar schließen. „Eine noch frühere Schließung wäre aus meiner Sicht besser gewesen“, sagte Hamburger Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) im Anschluss an die Ministerpräsidentenkonferenz. Leider hätten einige Länder dies nicht als für sich umsetzbar eingestuft. Er appelliert an alle Hamburger: „Ich möchte Sie dringend bitten, die Maßnahmen sehr ernst zu nehmen, sie diszipliniert zu befolgen“, so Tschentscher. Insbesondere für die beiden Tage, in denen der Einzelhandel noch nicht geschlossen ist, bat der Bürgermeister darum, nur die nötigsten Einkäufe zu erledigen. „Es ist eine schwierige Zeit, die wir vor uns haben, ein besonderes Weihnachtsfest, ein sehr ruhiger Jahreswechsel. All dies ist erforderlich, um die Pandemie in diesen Wochen noch stärker als bisher zu bekämpfen und dazu beizutragen, unser aller Gesundheit zu schützen.“ Hamburg: Diese Corona-Regeln werden verschärft 12.19 Uhr: „Die Corona Pandemie hat sich in den letzten Tagen nicht gut entwickelt, in einigen Regionen vor allem im Süden ist ein erneuerter Anstieg der Infektionszahlen absehbar“, so Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD). Deshalb haben Bund und Ländern strengere Regeln zwischen dem 16. Dezember und 10. Januar beschlossen. Der Senat wird noch heute zu einer Sondersitzung zusammentreten, um die konkrete Umsetzung der Regeln für Hamburg zu entscheiden:Es dürfen bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten zusammenkommen. Vom 24. bis 26. Dezember gilt eine Ausnahme: Große Familien können vier zusätzliche Personen über den eigenen Hausstand hinaus einladen.Der Einzelhandel und nicht medizinisch notwendige körpernahe Dienstleistungen werden ab dem 16. Dezember bis zum 10. Januar geschlossen.Die Kontakte an Schulen sollen durch eine Schließung oder Aufhebung der Anwesenheitspflicht eingeschränkt werden. Für Eltern werden zusätzliche Möglichkeiten geschaffen, im Zeitraum bis zum 10. Januar für die Kinderbetreuung bezahlten Urlaub zu nehmen.Arbeitgeber werden gebeten, zu prüfen, ob Betriebsferien oder großzügige Homeoffice-Regelungen getroffen werden können.Alkoholkonsum im Freien und der Verkauf von Feuerwerkskörpern werden untersagt.In Alten- und Pflegeheimen sollen Schnelltests zukünftig vorgeschrieben werden. Live: Peter Tschentscher äußert sich zum Lockdown 11.58 Uhr: Wie hart wird der neue Lockdown wirklich? Die Corona-Infektionszahlen sind trotz des Teil-Lockdowns auf einem hohen Niveau geblieben. Jetzt sollen weitere Maßnahmen folgen. Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) gibt ein Statement zu den Ergebnissen der Ministerpräsidentenkonferenz. 273 Neuinfektionen in Hamburg – Inzidenz steigt weiter 11.50 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen in Hamburg bleibt hoch: Noch am letzten Sonntag wurden 231 neue Fälle verzeichnet, eine Woche später vermeldet die Hansestadt nun 273 Neuinfektionen – gestern waren es 515. Die 7-Tage-Inzidenz in der Hansestadt liegt damit bei 134,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Am Vortag: 132,4). Laut RKI liegt dieser Wert für Hamburg bei 125 (Stand: 13.12.). Bestätigte Fälle gibt es in Hamburg inzwischen 29.412 – geheilt seien davon bereits 21.600. Die Zahl der Corona-Toten liegt bei 405. Das RKI zählt für Hamburg 478 Tote (Stand: 13.12.). Die Anzahl der insgesamt verstorbenen Personen, bei denen auch eine SARS-CoV2-Infektion vorlag, wird kontinuierlich beim RKI veröffentlicht. Die Zahlen zu den ursächlich an Covid-19 Verstorbenen werden nur in Hamburg ermittelt und jeweils nach Vorliegen der rechtsmedizinischen Untersuchung aktualisiert. 419 Fälle werden zurzeit stationär in den Krankenhäusern und Kliniken behandelt, davon sind 92 auf Intensiv-Stationen (77 Hamburger) – mit Stand 11. Dezember. 1139 Neuinfektionen und vier Tote in Niedersachsen 10.58 Uhr: Die Zahl der neuen Corona-Infektionen in Niedersachsen steigt weiter deutlich an. Am Sonntag registrierte das Landesgesundheitsamt 1139 mehr Fälle als am Vortag. Am Samstag waren es 1339. Landesweit wurden bislang 85.460 Infektionen mit dem Coronavirus labordiagnostisch bestätigt und gemeldet. Von den Betroffenen gelten 67.653 (+877) Menschen als genesen. Nach einer Infektion gestorben sind bislang 1420 Personen – die Zahl stieg im Vergleich zum Vortag um vier. Der Inzidenzwert lag bei 94,2 – so viele Menschen pro 100.000 Einwohner haben sich in den vergangenen sieben Tagen angesteckt. Ab einer Inzidenz von 50 gilt ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt als Corona-Risikogebiet. Die große Mehrheit liegt über dieser Marke. Die meisten Infektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen verzeichnete der Landkreis Cloppenburg mit 140,6, gefolgt von Osnabrück (140,5) und Vechta (133,0). Das waren die News am 12. Dezember: Schleswig-Holstein meldet 472 neue Corona-Fälle 21.07 Uhr: Nach 384 Neuinfektionen am Freitag meldet Schleswig-Holstein am Samstag 472 neu registrierte Corona-Fälle 133 Menschen befinden sich derzeit im Krankenhaus. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt 79,0. 199 neue Corona-Fälle in Mecklenburg-Vorpommern 18.45 Uhr: Die Behörden in Mecklenburg-Vorpommern haben im Vergleich zum Vortag 199 neue Corona-Fälle bestätigt. Am Freitag waren es 275 Fälle gewesen. Weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 wurden nicht registriert. Die meisten Neuinfektionen gibt es in Ludwigslust-Parchim (60). Corona-Opfer im Norden: Zahl so hoch wie nie 17.50 Uhr: Die Zahl der Todesfälle in Norddeutschland hat einen neuen Höchststand erreicht. In den vergangenen sieben Tagen sind nach Angaben des NDR in den fünf norddeutschen Bundesländern Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Bremen 268 Menschen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. 1339 Neuinfektionen in Niedersachsen 16.59 Uhr: In Niedersachsen sind heute 1339 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Am vergangenen Samstag waren es 1008 Neuinfektionen. Insgesamt haben sich damit in Niedersachsen nach Angaben der Landesregierung 84.322 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der Verstorbenen erhöhte sich um 30 auf nun 1416. Einkaufen in Hamburg: So war die Lage am Samstag 16.39 Uhr: In der Hamburger Innenstadt haben viele Menschen den vielleicht letzten verkaufsoffenen Samstag vor Weihnachten genutzt, um ihre Geschenke zu kaufen. Es gebe aber keinen großen Ansturm auf die Geschäfte, sagte Brigitte Engler vom Hamburger City Management. Die derzeit erlaubten Kapazitäten würden nur selten voll ausgelastet. „Es sind ähnlich viele Menschen in der Stadt wie an den vergangenen Wochenenden, im Vergleich zu den vorherigen Jahren sind es aber rund 50 Prozent weniger.“ Am Sonntag sollen die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über deutlich härtere Corona-Einschränkungen beraten. „So wie es sich abzeichnet, wird der harte Lockdown vor Weihnachten kommen und nicht erst danach“, sagte Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Samstag. Im Einzelhandel in Hamburg beobachtet man neben dem deutlichen Besucherrückgang Engler zufolge auch eine coronabedingte Veränderung im Verhalten vieler Verbraucher. Sie habe den Eindruck, dass meist Einzelpersonen unterwegs sind, die nicht bummeln, sondern schnell und gezielt eine Liste mit Einkäufen abarbeiten. Hamburg meldet hohe Zahl an Neuinfektionen – 23 Tote 12.08 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen in Hamburg ist erneut stark angestiegen. Am Samstag meldete der Senat 515 nachgewiesene Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg von 123,6 auf 132,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner deutlich zu. Zum Vergleich: In der Vorwoche lag die Zahl der Neuinfektionen am Samstag bei 418. Insgesamt werden 419 Corona-Patienten stationär behandelt. Das sind 17 mehr als noch am Vortag. Auch die Zahl der Intensivpatienten stieg um vier Fälle. Zudem hat die Stadt auch weitere Todesfälle bekanntgegeben: 23 Menschen sind nach Angaben des Instituts für Rechtsmedizin an Covid-19 gestorben. Insgesamt sind es damit 405. Neue Corona-Regeln im Norden 10.01 Uhr: Morgen soll der nächste Corona-Gipfel der Ministerpräsidenten stattfinden. Ein harter Lockdown steht bevor – auch im Norden. Bereits ab heute gelten bereits in einigen Teilen neue Bestimmungen. Die MOPO gibt einen Überblick. Schleswig-Holstein: Die stark ansteigende Zahl der Neuinfektionen erfordere strikte Maßnahmen, hieß es unter der Woche von der Landesregierung. Konkret heißt das ab heute: Die Landkreise können per Allgemeinverfügung ein Alkoholverbot erlassen. Dadurch darf in der Öffentlichkeit Alkohol weder ausgeschenkt noch getrunken werden. Für Landkreise mit einer Inzidenz über 70 gibt es zudem eine Verschärfung der Regeln für Zusammenkünfte. Ab sofort sind dort nur noch maximal fünf Personen aus zwei Haushalten erlaubt. Dies gilt allerdings nicht im reinen Familienkreis. Dort dürfen es weiterhin zehn Personen sein. In Kitas gilt ein Maskengebot für alle Erwachsenen. Niedersachsen: Auch hier wird der Alkoholverkauf zum Draußenverzehr verboten. Damit soll „Cornern“ unterbunden werden. Die Personenzahl für private Treffen an Silvester wird auf fünf Menschen aus zwei Haushalten begrenzt. Ausgenommen sind Kinder unter 14 Jahren. Weitere Anpassungen wird es wohl im Anschluss an den Corona-Gipfel am Sonntag geben. Mecklenburg-Vorpommern: Hier sollen vor allem die Bewohner von Altenheimen vor Infektionen geschützt werden. Der Plan: Die Bewohner dürfen nur noch einmal täglich von einer vorher festgelegten Person besucht werden. Außerdem muss der Besucher einen negativen Coronatest vorlegen, der nicht älter als drei Tage ist. Der Bund übernimmt die Kosten, heißt es. Es gilt eine Maskenpflicht Das waren die Nachrichten vom 11. Dezember 384 Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein 21.21 Uhr: In Schleswig-Holstein sind nach Angaben der Landesregierung von Freitag innerhalb eines Tages 384 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Das waren weniger als am Vortag (529). Seit Sonntag gilt das Land als Corona-Risikogebiet, weil der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen auf über 50 gestiegen war. Nach aktuellen Zahlen vom Donnerstagabend stieg dieser Wert weiter – auf 71,7. In den Krankenhäusern in Schleswig-Holstein wurden den Angaben zufolge 133 Covid-19-Patienten behandelt. 25 von ihnen befinden sich auf Intensivstationen, 14 müssen beatmet werden. Die Zahl der Genesenen wird auf 13 400 geschätzt. 275 neue Corona-Neuinfektionen in MV - Inzidenz steigt weiter 20.12 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern sind am Freitag 275 neue Corona-Infektionen registriert worden. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Soziales in Rostock mit. Damit wurden demnach den vierten Tag in Folge mehr als 200 Neuinfektionen am Tag im Nordosten gemeldet, der bisherige Höchstwert liegt bei 294. Zwei weitere Menschen starben im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion, so dass die Zahl der registrierten Todesfälle im Land auf nunmehr 96 wuchs. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt den Angaben zufolge nun bei landesweit 78,2 pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Die Gesamtzahl der landesweit bestätigten Corona-Infektionen stieg auf nunmehr 7873. Als genesen gelten 5678 der Betroffenen. Derzeit werden 153 Corona-Patienten in Krankenhäusern behandelt, 31 davon auf Intensivstationen. Die Besuchsregelungen in Pflegeheimen werden im Bundesland vor dem Hintergrund der steigenden Corona-Infektionszahlen deutlich verschärft. Ab Samstag dürfen Bewohner in Pflegeheimen dann nur noch am Tag von einer festgelegten Person besucht werden. Weitere Maßnahmen sehen unter anderem eine Ausweitung der Maskenpflicht und ein Ausschankverbot für Alkohol im öffentlichen Raum vor. Zudem müssen Schüler ab der 7. Klasse in weiten Teilen des Bundeslandes vom kommenden Montag an zu Hause per Internet lernen. So sind die Corona-Zahlen an Hamburgs Schulen 17.37 Uhr: Am Donnerstag wurden 72 Neuinfektionen an insgesamt 53 Hamburger Schulen gemeldet. Davon sind 59 Schüler und 13 Beschäftigte. Meist handelt es dabei um einzelne Infektionen pro Schule, so die Schulbehörde. An der Schule Ernst-Henning-Weg wurden insgesamt drei Infektionen gemeldet, an der Stadtteilschule Stübenhofer Weg im Rahmen einer Reihentestung zehn. Im Wochenvergleich ist die Anzahl der Neuinfektionen damit um 47 Prozent gestiegen. Die Gesundheitsämter haben sechs Klassen in präventive Quarantäne versetzt. Insgesamt seien zurzeit an 189 Schulen 452 Menschen mit einer Corona-Infektion gemeldet, davon 358 Schüler und 94 Beschäftigte. Aktuell befinden sich insgesamt 107 Klassen in Quarantäne, vier mehr als einen Tag zuvor. Über 1500 Neuinfektionen in Niedersachsen 16.13 Uhr: Die Neuansteckungen mit dem Coronavirus nehmen auch in Niedersachsen wieder zu. Das Landesgesundheitsamt meldete am Freitag im Vergleich zum Vortag 1536 zusätzliche Fälle. Das sind 311 mehr als am Freitag vor einer Woche. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle stieg um 29 auf 1386. Der Sieben-Tage-Wert für Niedersachsen lag bei 87,8 Infektionen pro 100 000 Einwohner. „Was wir beobachten, ist, dass sich das Infektionsgeschehen im Land weniger auf Hotspots konzentriert, sondern im ganzen Land verteilt”, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Hannover. Corona-Neuinfektionen in Hamburg weiter hoch 12.04 Uhr: Die Corona-Zahlen in Hamburg sind weiter hoch, aber niedriger als gestern: Am Freitag meldet die Gesundheitsbehörde 418 Neuinfektionen, am vergangenen Freitag waren noch 496. Gestern vermeldete Hamburg 506 Neuinfektionen. Damit sinkt die 7-Tage-Inzidenz auf 123,76 Laut Angaben der Stadt (Stand 10. Dezember) befinden sich 402 Menschen wegen Corona im Krankenhaus. 88 von ihnen auf der Intensivstation. Das RKI vermeldet für Hamburg 458 Todesfälle, ein Anstieg von 15 im Vergleich zu gestern. Hamburg hat seine Todeszahlen selbst am 8. Dezember das letzte Mal aktualisiert. Die Stadt listet bislang 382 Todesfälle. Krankenhaus in Hamburg: Siebtes Corona-Todesopfer gemeldet 7.59 Uhr: Im Amalie-Sieveking-Krankenhaus in Volksdorf hat es einen Corona-Ausbruch gegeben. Bisher war von sechs verstorbenen Patienten die Rede. Nun vermeldet das „Abendblatt“, dass es ein weiteres Todesopfer gibt. Damit ist ein siebter Patient an dem Virus verstorben. Die Zahl der Mitarbeiter, die aufgrund einer Infektion oder einer Quarantäneanordnung derzeit ausfallen, habe sich von 53 auf 62 erhöht. Das waren die Corona-News vom 10. Dezember: 529 neue Corona-Fälle in Schleswig-Holstein 22.26 Uhr: In Schleswig-Holstein sind nach Angaben der Landesregierung von Donnerstag innerhalb eines Tages 529 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Das waren deutlich mehr als am Vortag (297). Seit Sonntag gilt das Land als Corona-Risikogebiet, weil der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen auf über 50 gestiegen war. Nach aktuellen Zahlen vom Donnerstagabend stieg dieser Wert weiter – auf 67,8. In den Krankenhäusern in Schleswig-Holstein wurden den Angaben zufolge 132 Covid-19-Patienten behandelt. 25 von ihnen befinden sich auf Intensivstationen, 13 müssen beatmet werden. Die Zahl der Genesenen wird auf 13 200 Weitere Corona-Maßnahmen werden im Mecklenburg-Vorpommern verschärft 20.23 Uhr: Anders als zunächst geplant dürfen Hotels in Mecklenburg-Vorpommern über Weihnachten doch keine Familienbesucher aufnehmen. „Hotels, Ferienwohnungen und Ferienhäuser werden komplett über Weihnachten und Neujahr geschlossen“, kündigte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Donnerstag in Schwerin an. Zunächst war noch vorgesehen, dass zwischen dem 23. Dezember und 1. Januar Kernfamilien-Mitglieder, also etwa Eltern oder Kinder, maximal drei Nächte im Nordosten in Hotels übernachten dürfen. Schwesig kündigte ebenfalls an, dass Besuche der Kernfamilie über Weihnachten möglich sein sollen. Diese müssten demzufolge in den Wohnungen und Häusern der Familienmitglieder übernachten. Der Geschäftsführer des Landestourismusverbands, Tobias Woitendorf, wertete die Entscheidung als letztlich konsequent, damit würde ein klarer Schnitt gemacht. Die Kontakte müssten so begrenzt wie möglich gehalten werden. Für viele Hotels hätte sich eine Öffnung wirtschaftlich nicht gelohnt. Tausende Schüler im Bundesland müssen sich indes auf einen früheren Beginn des sogenannten Distanzunterrichts einstellen. Für ältere Schüler ab der 7. Klasse in Risikogebieten gibt es vom kommenden Montag an Distanzunterricht. Die Regelung gelte für die Landkreise und kreisfreien Städte, die eine Sieben-Tage-Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner erreicht haben, sagte Schwesig. Nur die Hansestadt und der Landkreis Rostock sind davon demnach zunächst nicht betroffen. Die Ministerpräsidentin betonte, dass Grundschulen und Kitas weiterhin geöffnet bleiben sollen. Zudem hatte sich Schwesig für die Schließung des Einzelhandels bereits zum vierten Advent ausgesprochen (siehe Meldung um 15.27 Uhr). Darüber solle rasch bei einer Schalte der Regierungschefs mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gesprochen werden, am besten schon an diesem Freitag. 242 Corona-Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern und sechs Tote 19.48 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern sind am Donnerstag weitere 242 Corona-Infektionen registriert worden. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Soziales in Rostock mit. Am Vortag waren es demnach 294 Fälle - die höchste bislang registrierte Zahl in MV überhaupt. Am Donnerstag vergangener Woche hatte das Amt 179 Infektionen gemeldet. Sechs weitere Menschen starben im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion, so dass die Zahl der registrierten Todesfälle im Land auf nunmehr 94 wuchs. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg von 66,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche am Mittwoch auf jetzt 70,8. Drei Regionen in Mecklenburg-Vorpommern haben inzwischen bei der Sieben-Tage-Inzidenz die Marke von 100 überschritten. In Schwerin war der Wert am Donnerstag mit 112,9 am höchsten, gefolgt vom Landkreis Ludwigslust-Parchim mit 103,4 und dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte mit 101,5. Die Gesamtzahl der landesweit bestätigten Corona-Infektionen stieg auf nunmehr 7598. Als genesen gelten 5535 der Betroffenen. Derzeit werden 153 Corona-Patienten in Krankenhäusern behandelt, 39 davon auf Intensivstationen. 50 Corona-Neuinfektionen an Hamburgs Schulen registriert 19.06 Uhr: An Hamburgs Schulen sind am Mittwoch 50 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Betroffen seien 34 Schülerinnen und Schüler sowie 16 Beschäftigte an insgesamt 31 Schulen, teilte die Schulbehörde am Donnerstag mit. Im Vergleich zur Vorwoche sei die Zahl der Neuinfektionen damit um gut ein Drittel (33 Prozent) gestiegen. Die Gesundheitsämter hätten sieben Klassen in präventive Quarantäne versetzt. Insgesamt seien derzeit an 172 Schulen 420 Menschen mit einer Corona-Infektion gemeldet, davon 332 Schüler sowie 88 Schulbeschäftigte. Bei 256.000 Schülern entspreche dies einem Anteil von 0,1 Prozent und bei 34.400 Schulbeschäftigten einem Anteil von 0,2 Prozent. In präventiver Quarantäne befänden sich derzeit 103 Klassen mit knapp 2970 Schülern sowie 240 Schulbeschäftigte. Auch in Hamburg: Innenminister fordern frühere Impfungen für Polizisten 18.56 Uhr: Die Innenminister der Länder wollen sich dafür einsetzen, dass Polizisten mit als erste eine Impfung gegen das Coronavirus bekommen. „Die bislang festgelegte Einstufung wird der Rolle und Verantwortung von Polizei und Feuerwehr bei der Pandemiebekämpfung nicht gerecht”, sagte Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD) am Rande der Innenminister-Konferenz am Donnerstag in Berlin. Einen entsprechenden Beschlussvorschlag meldeten Hamburg und Niedersachsen dort an. Die von der Ständigen Impfkommission aktuell vorgenommene Einordnung in die Stufe gering erhöhter Priorität sei zu niedrig angesetzt, heißt es darin. Dies gelte vor allem für Tätigkeiten, die etwa bei der Polizei oder dem staatlichen Krisenmanagement unmittelbar zur Bekämpfung der Corona-Pandemie beitragen. Günther für Corona-Lockdown vor Weihnachten 17.11 Uhr: Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hat sich für einen harten Lockdown in der Corona-Krise noch vor Weihnachten ausgesprochen. Dafür wolle er sich angesichts der hohen Infektionszahlen auch bei der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz einsetzen, sagte Günther am Donnerstag nach einer Sondersitzung des Jamaika-Kabinetts. Er gehe davon aus, dass diese Konferenz am Sonntag stattfinden wird. Die Koalition in Kiel strebe einen gemeinsamen Weg aller Bundesländer an. 1467 Neuinfektionen und 19 Tote in Niedersachsen 16.26 Uhr: Die Zahl der neuen Corona-Infektionen in Niedersachsen steigt weiter deutlich an. Am Donnerstag registrierte das Landesgesundheitsamt 1467 mehr Fälle als am Vortag. Am Mittwoch waren es 1011. Landesweit wurden bislang 81.448 Infektionen mit dem Coronavirus labordiagnostisch bestätigt und gemeldet. Von den Betroffenen gelten 64.074 (+1400) Menschen als genesen. Nach einer Infektion gestorben sind bislang 1357 Personen – die Zahl stieg im Vergleich zum Vortag um 19. Der Inzidenzwert lag bei 85,7 – so viele Menschen pro 100.000 Einwohner haben sich in den vergangenen sieben Tagen angesteckt. Ab einer Inzidenz von 50 gilt ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt als Corona-Risikogebiet. Die große Mehrheit liegt über dieser Marke. Die meisten Infektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen verzeichnete der Landkreis Vechta mit 164,5, gefolgt von Cloppenburg (160,5) und Osnabrück (150,8). MV-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig fordert Schließung des Einzelhandels 15.27 Uhr: Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat im Kampf gegen die Corona-Pandemie eine schnelle Entscheidung über einen verschärften bundesweiten Lockdown gefordert. Wie Schleswigs-Holsteins Regierungschef Daniel Günter (CDU) befürworte sie die Schließung des Einzelhandels mit Ausnahme von Lebensmittelgeschäften spätestens ab dem 24. Dezember. Noch besser sei es, damit bereits am vierten Advent zu beginnen und das Land bis zum 10. Januar herunterzufahren, sagte Schwesig. Darauf hat sich die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern mit Kommunen, Wirtschaft und Gewerkschaften am Donnerstag in einer Krisensitzung verständigt. Corona-Zahlen in Hamburg steigen stark 13 Uhr: Die Corona-Zahlen in Hamburg steigen weiter: Am Donnerstag meldet die Gesundheitsbehörde 506 Neuinfektionen, am vergangenen Donnerstag waren es noch 306. Gestern vermeldete Hamburg 333 Neuinfektionen. Damit steigt die 7-Tage-Inzidenz auf 127,7. Laut Angaben der Stadt, die heute jedoch nicht aktualisiert wurden, befinden sich 391 Menschen wegen Corona im Krankenhaus. 86 von ihnen auf der Intensivstation. Das RKI vermeldet für Hamburg 443 Todesfälle, ein Anstieg von acht im Vergleich zu gestern. Hamburg hat seine Todeszahlen selbst am 8. Dezember das letzte Mal aktualisiert. Die Stadt, die jeden Toten mit Corona-Infektion im UKE obduzieren lässt, listet bislang 382 Todesfälle. Niedersachsen verkürzt Corona-Lockerungen 10.39 Uhr: Es ist die nächste Lockerungs-Kehrtwende in einem Bundesland: Niedersachsen wird die ursprünglich auch für nach den Weihnachtsfeiertagen geplanten Lockerungen nicht beibehalten. Die Kontaktbeschränkung auf maximal fünf Personen aus zwei Haushalten soll nun lediglich vom 24. bis zum 26. Dezember auf 10 Verwandte zuzüglich Kinder unter 14 Jahre ausgeweitet werden. Danach sollen die strikten Beschränkungen bis zum 10. Januar weiter gelten, wie Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Donnerstag im Landtag in Hannover ankündigte. Schüler sollen schon von der kommenden Woche an zu Hause bleiben können. Ob und für wie lange es Schließungen im Handel geben wird, ist noch unentschieden. Eltern können ihre Schulkinder in der kommenden Woche vom Präsenzunterricht befreien lassen, damit weniger Kinder in den Klassenräumen sitzen. In dieser Zeit soll es Angebote zum Distanzlernen geben. Anschließend gibt es Weihnachtsferien, die bereits auf drei Wochen verlängert worden waren. „Unser Ziel ist es, schon in der nächsten Woche die Schulen wesentlich leerer zu machen”, sagte Weil. Auch der Verkauf von Glühwein soll eingeschränkt beziehungsweise verboten werden. Das waren die News am 9. Dezember: 297 neue Corona-Fälle in Schleswig-Holstein 21.58 Uhr: Nach 314 neu registrierten Corona-Fällen am Dienstag hat Schleswig-Holstein am Mittwochabend insgesamt 297 Neuinfektionen vermeldet. 128 (+6) Menschen befinden sich coronabedingt derzeit im Krankenhaus, 15 davon müssen beatmet werden. Die 7-Tage-Inzidenz liegt landesweit bei 58,5. Rund 13.000 Menschen gelten inzwischen als genesen. Fegebank: Schärfere Corona-Regeln in Hamburg nach Weihnachten 21.15 Uhr: Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne) geht zurzeit davon aus, dass es nach Weihnachten zu schärferen Corona-Regeln in der Hansestadt kommen wird. Das sagte sie am Mittwochabend im Hamburg Journal des NDR Fernsehens. Ob es dabei zu einem kompletten Lockdown kommt, wollte sich die Wissenschaftssenatorin allerdings noch nicht festlegen. Die Einzelheiten müssten im Senat besprochen werden. Fegebank glaube, dass man zunächst über die bereits beschlossenen Lockerungen über Weihnachten und Silvester noch mal sprechen müsse. „Wir haben keine Trendwende erreicht durch diesen leichten Lockdown“, sagte sie im Hamburg Journal. Darüber hinaus seien die hohen Corona-Zahlen besorgniserregend. „Wir müssen da jetzt auf jeden Fall noch was tun.“ Harter Lockdown in Schleswig-Holstein „spätestens ab Weihnachten“ 20.33 Uhr: Angesichts steigender Infektionszahlen will Schleswig-Holsteins Landesregierung ihren Kurs deutlich verschärfen. Es sei notwendig, „dass wir spätestens ab Weihnachten in einen harten Lockdown gehen – um die Zeit über den Jahreswechsel zu nutzen, diese gefährliche Entwicklung in Deutschland zu stoppen“, sagte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) Mittwochabend in Kiel. Die Zahlen seien auch im Norden weiter gestiegen „und das bedeutet leider, dass unsere strengen Maßnahmen derzeit nicht ausreichend Wirkung zeigen“. Zuvor hatte sich der Regierungschef im Landtag noch für einen harten Lockdown nach Weihnachten ausgesprochen. Bereits verständigt hat sich die Jamaika-Koalition darauf, den Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit zu untersagen. Die Situation sei dramatisch, sagte Günther im Plenum. In Schleswig-Holstein wurden nach Angaben der Landesregierung zuletzt innerhalb eines Tages 314 neue Corona-Fälle gemeldet. Die höchste Zahl war am 4. Dezember mit 318 Neuinfektionen bekanntgegeben worden. Seit Sonntag gilt das Land als Risikogebiet, weil der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen auf über 50 gestiegen war. Die regionalen Unterschiede sind aber groß. Erneut höchste Tageszahl von Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern 18.19 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern sind am Mittwoch weitere 298 Corona-Infektionen registriert worden. Das ist der zweite Tag in Folge mit dem jeweiligen höchsten Tageswert für den Nordosten seit Beginn der Pandemie im Frühjahr. Am Dienstag wurden noch 228 Corona-Infektionen gemeldet. Zwei weitere Menschen sind im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) mitteilte. Damit stieg im Land die Zahl der registrierten Todesfälle auf 88. Die Sieben-Tage-Inzidenz erhöhte sich durch den hohen Tageswert deutlich, auf landesweit nunmehr 66,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Am niedrigsten war der Wert in der Hansestadt Rostock mit 17,2 und 17,6 im Landkreis Rostock. Die Landeshauptstadt Schwerin (100,4) und der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte (103,5) überstiegen demnach die Sieben-Tage-Inzidenz von 100. Den Angaben zufolge stieg die Gesamtzahl der landesweit bestätigten Corona-Infektionen auf nunmehr 7360. Als genesen gelten 5431 der Betroffenen. Derzeit werden 158 Corona-Patienten in Krankenhäusern behandelt, 47 davon auf Intensivstationen. 57 Corona-Neuinfektionen an Hamburgs Schulen registriert 17.24 Uhr: An Hamburgs Schulen sind am Dienstag 57 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Betroffen seien 42 Schülerinnen und Schüler sowie 15 Beschäftigte an insgesamt 47 Schulen, teilte die Schulbehörde am Mittwoch mit. Im Vergleich zur Vorwoche sei die Zahl der Neuinfektionen damit um gut ein Drittel gestiegen. Die Gesundheitsämter hätten drei Klassen in präventive Quarantäne versetzt. Insgesamt seien derzeit an 163 Schulen 384 Menschen mit einer Corona-Infektion gemeldet, davon 307 Schüler sowie 77 Schulbeschäftigte. Bei 256.000 Schülern entspreche dies einem Anteil von 0,1 Prozent und bei 34.400 Schulbeschäftigten einem Anteil von 0,2 Prozent. In präventiver Quarantäne befänden sich derzeit 90 Klassen mit knapp 2700 Schülern sowie 222 Schulbeschäftigte. 1011 Neuinfektionen und 42 Tote in Niedersachsen 15.02 Uhr: Die Zahl der neuen Corona-Infektionen in Niedersachsen steigt weiter deutlich an. Am Mittwoch registrierte das Landesgesundheitsamt 1011 mehr Fälle als am Vortag. Am Dienstag waren es 841. Landesweit wurden bislang 79.982 Infektionen mit dem Coronavirus labordiagnostisch bestätigt und gemeldet. Von den Betroffenen gelten 62.674 (+1278) Menschen als genesen. Nach einer Infektion gestorben sind bislang 1338 Personen – die Zahl stieg im Vergleich zum Vortag um 42. Der Inzidenzwert lag bei 84,3 – so viele Menschen pro 100.000 Einwohner haben sich in den vergangenen sieben Tagen angesteckt. Ab einer Inzidenz von 50 gilt ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt als Corona-Risikogebiet. Die große Mehrheit liegt über dieser Marke. Die meisten Infektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen verzeichnete die Stadt Delmenhorst (168.9), gefolgt von den Landkreisen Cloppenburg (167,6) und Vechta (163,8). 333 Neuinfektionen in Hamburg – 401 Patienten in Krankenhäusern 12.04 Uhr: Hamburg meldet am heutigen Mittwoch 333 Neuinfektionen, gestern waren es 281. Zur Zeit liegt die Anzahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner demnach bei 117,2 Neuinfektionen. Bestätigte Fälle gibt es in Hamburg inzwischen 27700 – geheilt seien davon bereits 20.400. Die Zahl der Corona-Toten liegt bei 382. 401 Fälle werden zurzeit stationär in den Krankenhäusern und Kliniken behandelt, davon sind 96 auf Intensiv-Stationen (81 Hamburger). Corona-Pandemie: Hamburg verbietet Alkohol „to go“ 9.05 Uhr: Zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist von Mittwoch an in ganz Hamburg der Verkauf von alkoholischen Getränken verboten, die zum unmittelbaren Verzehr bestimmt sind. „Der Verkauf und die Abgabe alkoholischer Getränke, die zum unmittelbaren Verzehr bestimmt oder geeignet sind - insbesondere in Gläsern, Bechern oder Einweggetränkebehältnissen - werden in der gesamten Stadt untersagt“, teilte der Senat mit. Das rund um die Uhr geltende Verbot erstrecke sich nicht auf handelsüblich geschlossene Getränkeflaschen, -dosen oder -tüten. Bislang durfte nur in Teilen des Schanzenviertels, Ottensens und Winterhudes jeweils von 16 Uhr an kein „Glühwein to go“ verkauft werden. Das waren die News am 8. Dezember: 314 neue Corona-Fälle in Schleswig-Holstein 21.45 Uhr: Nach 183 neu registrierten Corona-Fällen am Montag hat Schleswig-Holstein am Dienstag insgesamt 314 Neuinfektionen vermeldet. 122 Menschen befinden sich coronabedingt derzeit im Krankenhaus, 16 davon müssen beatmet werden. Die Inzidenz liegt bei 57,9. Corona in Hamburg: Anzahl der Infektionen in Schulen steigt an 20.27 Uhr: Im Wochenvergleich ist die Anzahl der Neuinfektionen an den Hamburger Schulen um 20 Prozent gestiegen. Für Montag wurden 52 Neuinfektionen an insgesamt 42 Schulen gemeldet, davon 45 Schülerinnen und Schüler sowie sieben Schulbeschäftigte, berichtet die Schulbehörde am Dienstag. Dabei handelt es sich meist um einzelne Infektionen pro Schule. Die Gesundheitsämter haben vier Klassen in präventive Quarantäne versetzt. Insgesamt haben derzeit 145 Schulen 337 Covid-19-Infektionen gemeldet – das sind 20 mehr als bei der Veröffentlichung der Zahlen in der vergangenen Woche. Betroffen sind damit 273 Schülerinnen und Schüler (0,1 Prozent der Gesamtschülerschaft in Hamburg) sowie 64 Schulbeschäftigte (0,2 Prozent aller Beschäftigten an Hamburgs Schulen). Aktuell befinden sich insgesamt 86 Klassen sowie 186 Schulbeschäftige in präventiver Quarantäne. Rekordanstieg der Corona-Fälle in Mecklenburg-Vorpommern 20.15 Uhr: Die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen ist in Mecklenburg-Vorpommern von Montag auf Dienstag so hoch angsteigen wie noch nie zuvor: 228 Neuinfektionen vermeldete das Bundesland, das mit einer Inzidenz von 57,6 Infektionen pro 100.000 Einwohner nun als Risikogebiet gilt. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hatte am Nachmittag eine Verschärfung der Maßnahmen angekündigt (siehe Eintrag von 16.08 Uhr). Corona in Hamburg: Zahl der Todesopfer steigt stark an 19.56 Uhr: Die Zahl der Todesfälle aufgrund des Coronavirus geht in Hamburg stark nach oben. Laut Aussage der Gesundheitsbehörde sind in der Hansestadt mittlerweile 382 Menschen durch eine Covid-19 Erkrankung gestorben. Das wurde am Dienstagabend bekanntgegeben. Wie auch in den Wochen zuvor ergeben sich die neuen Zahlen durch die abschließende Evaluierung des Instituts für Rechtsmedizin, bei der bei nun mittlerweile 382 Fällen die Covid-19-Erkrankung als todesursächlich gilt. Zuletzt war von 357 Todesopfern die Rede gewesen. Gegenwärtig werden in Hamburgs Krankenhäusern 401 Patienten stationär behandelt, insgesamt 241 mit Wohnsitz in Hamburg. Davon ist für 81 Patienten aus Hamburg und 15 Patienten aus dem Umland eine intensivmedizinische Behandlung erforderlich. Laut der Gesundheitsbehörde sei die Auslastung der Normal- und Intensivbereiche seit Beginn der Pandemie auf dem höchsten Stand, aber noch zu bewältigen. Die Maßnahmen, die seit November in Kraft sind, zeigten weiterhin Wirkung – dennoch habe das Infektionsgeschehen wieder an Dynamik gewonnen. Der Inzidenzwert für die Stadt Hamburg liegt bei 116,8. Millionensumme: So viel soll das Impfzentrum in Hamburg kosten 17.30 Uhr: Der Senat rechnet für Errichtung und Betrieb des zentralen Impfzentrums in den Hamburger Messehallen mit Kosten zwischen 15 und 30 Millionen Euro. Eine entsprechende Verpflichtungsermächtigung sei bei der Senatssitzung am Dienstag beschlossen worden, sagte Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard (SPD). Letztlich hänge der finanzielle Aufwand von Dauer, Betriebsbeginn und Auslastung des Zentrums ab. „Wir rechnen aber mit Kosten von über 15 Millionen Euro, bei intensiver Auslastung und langer Nutzungsdauer bis zu 30 Millionen“, sagte sie. Das Zentrum, das derzeit in der Halle 3 der Messe aufgebaut wird, soll ab dem 15. Dezember betriebsbereit sein. Dort soll mit den Impfungen begonnen werden, sobald ein in Deutschland zugelassener Impfstoff vorliegt. Bis zu 7000 Impfungen täglich sollen dort möglich sein. „Die Corona-Schutzimpfungen sind in der ersten Phase, vor der wir nun stehen, rein staatlich organisiert – in der derzeitigen Situation ist diese Maßnahme eine große Ausnahme“, betonte Leonhard. „Perspektivisch sollen Impfungen, wenn wissenschaftlich ein entsprechender Impfstoff entwickelt wurde, bei der niedergelassenen Ärzteschaft als Kassenleistung möglich sein.“ Senat verkündet: „Glühwein to go“ in Hamburg ab morgen verboten 17.02 Uhr: Wie der Senat soeben bekannt gibt, tritt das Verkaufsverbot für „Glühwein to go“ in Hamburg ab morgen in Kraft (siehe Eintrag von 15.01 Uhr). „Ab dem morgigen Mittwoch gilt: Der Verkauf und die Abgabe alkoholischer Getränke, die zum unmittelbaren Verzehr bestimmt oder geeignet sind – insbesondere in Gläsern, Bechern oder Einweggetränkebehältnissen – werden in der gesamten Stadt untersagt. Dies gilt nicht für handelsüblich geschlossene Getränkeflaschen, -dosen oder -tüten“, heißt es in einer Mitteilung. Wegen Corona: Produktionsstopp in fleischverarbeitendem Betrieb 16.57 Uhr: In Niedersachsen ist es schon wieder zu einem Corona-Ausbruch in einem fleischverarbeitenden Betrieb gekommen. In einem Unternehmen in Glandorf (Landkreis Osnabrück) sind bei mehreren Mitarbeitern Infektionen festgestellt worden. Wie der Landkreis am Dienstag in Osnabrück mitteilte, stellte das Unternehmen inzwischen die Herstellung ein. Wann die Arbeit wieder aufgenommen werden kann, war zunächst unklar. Insgesamt arbeiten im Produktionsbereich rund 100 Mitarbeiter. Am Freitag war eine Person im Schnelltest positiv getestet worden. Bei zusätzlichen Schnelltests am Montag wurden acht weitere Infektionen festgestellt. Bei einer parallel durchgeführten Reihentestung wurden dem Landkreis zufolge weitere Infektionen nachgewiesen. Da die betroffenen Mitarbeiter verschiedenen Arbeitsgruppen angehören und daher eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu befürchten ist, wurde die Produktion zunächst eingestellt. Mecklenburg-Vorpommern verschärft Corona-Maßnahmen 16.08 Uhr: Mecklenburg-Vorpommern reagiert mit verschärften Schutzmaßnahmen auf die gestiegene Zahl von Corona-Infektionen. Das Kabinett beschloss am Dienstag in Schwerin, die Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen zu erweitern und Schüler ab der 7. Klasse nach den Weihnachtsferien zunächst per Internet zu Hause zu unterrichten. Die Regelung für die Schüler der oberen Klassenstufen gilt laut Bildungsministerin Bettina Martin (SPD) zunächst für die erste Schulwoche nach den Weihnachtsferien, also vom 4. bis 8. Januar. Der Unterricht für die Jahrgangsstufen 1 bis 6 soll demnach weiterhin in der Schule stattfinden und am 4. Januar nach Ende der Ferien beginnen. Lehrer sollen dort auch im Unterricht einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Im gesamten Bundesland soll die Maskenpflicht auch auf belebte Plätze ausgeweitet werden, wie Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) ankündigte. Bewohner von Pflegeeinrichtungen dürfen nur noch von jeweils einem Angehörigen am Tag besucht werden. Außerdem soll Alkohol nicht mehr in der Öffentlichkeit ausgeschenkt werden dürfen. Damit entfällt fortan auch der beliebte Glühweinverkauf. Zudem wird es dem Beschluss zufolge auch in Mecklenburg-Vorpommern Ausgangsbeschränkungen geben, sobald eine Stadt oder Region 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche erreicht. Die noch Ende November von der Regierung erwogene Öffnung von Massagepraxen oder Kosmetikstudios wurde angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens verworfen. Hamburg: Stadtweites Glühweinverbot geplant 15.01 Uhr: Der Hamburger Senat wird Regelungen für ein stadtweites Glühweinverkaufsverbot auf den Weg bringen, dies teilte Senatssprecher Marcel Schweitzer in der Landespressekonferenz am Dienstag mit. Zunächst werde nur das Glühweinverbot im Freien auf die ganze Stadt ausgedehnt, sagte Schweitzer. „Das geschieht jetzt.“ Spätestens kommenden Dienstag werde der Senat dann jedoch über mögliche weitere Maßnahmen entscheiden.Zuvor hatten bereits die Bezirke Altona und Hamburg-Nord in ausgewählten Gebieten den Verkauf von Glühwein und anderen Heißgetränken mit Alkohol durch Kioske, Tankstellen, Einzelhandel sowie Bars und Gaststätten ab dem 8. Dezember täglich von 16 bis 22 Uhr in bestimmten Gebieten untersagt. „Wir sind jetzt in einer kritischen Phase der Pandemie“, sagte Katharina Fegebank (Grüne), zweite Bürgermeisterin von Hamburg und Bezirkssenatorin zur MOPO. Auch wenn es für viele dazugehöre, in der Adventszeit draußen in der Kälte ein Heißgetränk zu trinken und miteinander zu klönen, dürften die bisherigen Erfolge bei der Eindämmung und Bekämpfung der Pandemie nicht leichtfertig auf’s Spiel gesetzt werden. „Ich appelliere daher an alle Hamburgerinnen und Hamburger sich an die geltenden Abstands- und Hygieneregeln zu halten – und den Glühwein oder Weihnachtspunsch in diesem Jahr lieber zuhause zu genießen“, so Fegebank. Corona-Prämie für Pflegefachkräfte in Krankenhäusern soll kommen 13.45 Uhr: Lange wurde darüber diskutiert, jetzt soll sie endlich kommen: Pflegefachkräfte in Krankenhäusern sollen eine einmalige Corona-Prämie von bis zu 1500 Euro pro Person erhalten. Um diese Summe zu erreichen, stockt die Stadt Hamburg nach Aussage des Senats die Prämie durch eigene Haushaltsmittel um 50 Prozent, insgesamt um 1,6 Millionen Euro, auf. Zugelassene Krankenhäuser haben einen Anspruch auf die Prämie, wenn sie von Januar bis Mai durch die Behandlung von Corona-Patienten besonders belastet waren. Heißt im Klartext: Krankenhäuser mit weniger als 500 Betten haben einen Anspruch, wenn mindestens 20 Covid-Patienten voll- oder teilstationär behandelt wurden. Bei Krankenhäusern mit mehr als 500 Betten gibt es die Prämie ab 50 behandelten Covid-Patienten. In Hamburg haben zwölf Krankenhäuser Anspruch auf die Corona-Prämie: Das UKE, Asklepios Harburg, das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg, Asklepios Barmbek, Asklepios Nord, Asklepios Altona, Asklepios Wandsbek, das Evangelisches Sieveking Krankenhaus, das Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg, das Agaplesion Bethesda Krankenhaus Bergedorf, das Asklepios Westklinikum und das Bundeswehrkrankenhaus. Wer wie viel Geld erhält, entscheiden die Krankenhausträger im Einvernehmen mit der Arbeitnehmervertretung. Die Beiträge des Bundes haben die Krankenhäuser bereits erhalten, die Hamburger Aufstockung soll noch in diesem Jahr folgen, genauso wie die finale Auszahlung der Prämie. 281 Neuinfektionen in Hamburg – Zahl der Patienten in Krankenhaus aktualisiert 11.58 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen in Hamburg bleibt hoch: Noch am letzten Dienstag wurden 289 neue Fälle verzeichnet, eine Woche später vermeldet die Hansestadt nun 281 Neuinfektionen – gestern waren es 231. Die 7-Tage-Inzidenz in der Hansestadt liegt damit bei 116,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Am Vortag: 117,2). Laut RKI liegt dieser Wert für Hamburg bei 105 (Stand: 08.12.). Bestätigte Fälle gibt es in Hamburg inzwischen 27.367 – geheilt seien davon bereits 20.000. Die Zahl der Corona-Toten liegt bei 357. Das RKI zählt für Hamburg 425 (+2) Tote (Stand: 08.12.). Die Anzahl der insgesamt verstorbenen Personen, bei denen auch eine SARS-CoV2-Infektion vorlag, wird kontinuierlich beim RKI veröffentlicht. Die Zahlen zu den ursächlich an Covid-19 Verstorbenen werden nur in Hamburg ermittelt und jeweils nach Vorliegen der rechtsmedizinischen Untersuchung aktualisiert. 386 (+32) Fälle werden zurzeit stationär in den Krankenhäusern und Kliniken behandelt, davon sind 87 auf Intensiv-Stationen (74 Hamburger) – mit Stand 7. Dezember. 841 Neuinfektionen und 25 Tote in Niedersachsen 10.16 Uhr: Die Zahl der neuen Corona-Infektionen in Niedersachsen steigt weiter deutlich an. Am Dienstag registrierte das Landesgesundheitsamt 841 mehr Fälle als am Vortag. Am Montag waren es 558. Landesweit wurden bislang 78.972 Infektionen mit dem Coronavirus labordiagnostisch bestätigt und gemeldet. Von den Betroffenen gelten 61.396 (+842) Menschen als genesen. Nach einer Infektion gestorben sind bislang 1296 Personen – die Zahl stieg im Vergleich zum Vortag um 25. Der Inzidenzwert lag bei 84,6 – so viele Menschen pro 100.000 Einwohner haben sich in den vergangenen sieben Tagen angesteckt. Ab einer Inzidenz von 50 gilt ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt als Corona-Risikogebiet. Die große Mehrheit liegt über dieser Marke. Die meisten Infektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen verzeichnete die Stadt Delmenhorst (177,9), gefolgt von den Landkreisen Cloppenburg (69,9) und Vechta (166,7). Vor den Feiertagen: Großer Ansturm auf Schnelltests in Hamburg 7.43 Uhr: Viele Menschen möchten trotz Corona während der Weihnachtsfeiertage ihre Liebsten treffen. Eine Möglichkeit, sich und andere zu schützen, stellen Antigen-Schnelltests dar, denn sie reagieren, wenn die Gefahr einer Ansteckung besonders hoch ist. Für 37,80 Euro können Hamburger den Schnelltest unter anderem beim Corona-Test-Point in der Spitalerstraße machen – auch an den Weihnachtstagen. „Der Ansturm auf die Termine ist so groß, dass wir die Buchungsfenster noch erweitern werden“, sagt Dr. Anke Müller-Peters vom Corona-Test-Point. Vor dem Besuch müssen die Testpersonen online auf corona-test-point.de einen Termin buchen. „So vermeiden wir Menschenansammlungen und Warteschlagen und schützen Team und Testpersonen vor Ansteckung“, erklärt Müller-Peters. Außerdem werden PCR-Tests angeboten, welche derzeit beispielsweise für die Einreise auf den Kanaren verlangt werden. Die Corona-Test-Points werden von der SMARTmed-Test GmbH betrieben. „Ich glaube, dass diese Antigen-Tests ein ganz wichtiges neues Werkzeug in der Bekämpfung der Pandemie sind“, sagte der Virologe Christian Drosten im NDR Info-Podcast „Das Coronavirus-Update“. Gleichzeitig weisen Mediziner darauf hin, dass die Schnelltests eine Momentaufnahme darstellen und es daher am wirksamsten ist, wenn der Test möglichst aktuell ist. Das waren die News am 7. Dezember: 183 Neuinfektionen in Schleswig-Holstein 21.27 Uhr: In Schleswig-Holstein gab es seit gestern 183 neu registrierte Corona-Fälle – 29 mehr als am Sonntag (154 neue Fälle). Das gab die Landesmeldestelle am Abend bekannt. 131 Menschen mit Covid19-Erkrankungen werden in Schleswig-Holstein derzeit in Krankehäusern behandelt. 27 Menschen liegen auf der Intensivstation, 13 davon werden beatmet. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt landesweit bei 54,2 Fällen pro 100.000 Einwohner. Am höchsten ist der Inzidenzwert im Kreis Pinneberg (87,9 Fälle pro 100.000 Einwohner), in Kiel (84,7 Fälle), im Kreis Segeberg (80) und in Lübeck (72). Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz hat der Kreis Schleswig-Flensburg (8,5). MeckPomm: 58 neue Corona-Infektionen – drei weitere Tote 20.39 Uhr: Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Mecklenburg-Vorpommern ist am Montag um 58 gestiegen und damit stärker als vor einer Woche (46 Fälle). Drei weitere Menschen sind an oder mit dem Virus gestorben. Damit stieg die Zahl der registrierten Todesopfer seit Beginn der Pandemie im Frühjahr im Land auf 78. Bereits am Wochenende hatten die Infektionszahlen über dem Niveau der Vorwoche gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg von 50,6 am Sonntag auf 51,9 am Montag. Ganz Mecklenburg-Vorpommern gilt seit Sonntag als Corona-Risikogebiet. Nur die Landkreise Rostock (15,8) und Vorpommern-Rügen (30,7) sowie die Stadt Rostock (16,7) liegen noch unter dem wichtigen Warnwert von 50. Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz weisen aktuell die Landkreis Mecklenburgische Seenplatte (79,8) und Vorpommern-Greifswald (76,8) auf. Den Angaben zufolge stieg die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Mecklenburg-Vorpommern auf insgesamt 6837. Als genesen gelten 5237 der Betroffenen. Derzeit werden 134 Corona-Patienten in Krankenhäusern behandelt, 38 davon auf Intensivstationen. In den Helios Kliniken in Schwerin sind derzeit 40 Mitarbeiter in Quarantäne, wie das Unternehmen mitteilte. Zehn Mitarbeiter seien positiv getestet worden. Aufgrund des Personalengpasses müssten vorübergehend Betten gesperrt werden. Bundesweite Maskenkontrolle: Verstöße in Hamburg nehmen zu 19.23 Uhr: Die Verstöße gegen die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen nehmen in Hamburg zu. Es gebe eine leicht steigende Tendenz, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Montag nach dem Beginn einer bundesweiten Kontrollaktion. Genaue Ergebnisse für Hamburg lagen zunächst noch nicht vor. Der Sprecher betonte zugleich, dass die breite Masse der Bürger die Überprüfung der Maskenpflicht begrüße. Auch die von den Beamten angesprochenen Fahrgäste zeigten demzufolge meistens Verständnis und korrigierten ihr Fehlverhalten sofort. Die Bundespolizei war in Hamburg mit rund 50 Beamten im Einsatz. Nach Angaben der Hochbahn wurde im HVV seit Einführung der Maskenpflicht rund 8500 „Vertragsstrafen" ausgesprochen. Das bedeutet, dass die Betroffenen 40 Euro zahlen müssen. Werden die Verstöße der städtischen Bußgeldstelle angezeigt, können seit Mitte September weitere 40 Euro hinzukommen. Im gesamten HVV werde die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes von rund 95 Prozent der Fahrgäste befolgt, sagte eine Hochbahn-Sprecherin. Hamburg verbietet Außerhausverkauf von Glühwein 17.42 Uhr: Zu bestimmten Zeiten wird in einigen Hamburger Gebieten der Außerhausverkauf von alkoholischen Heißgetränken untersagt. Die Bezirksämter Altona und Hamburg-Nord wollen so offenbar das so genannte "Glühwein-Cornern" unterbinden. Alle Details zu den neuen Corona-Regeln lesen Sie hier. Niedersachsen schließt Verschärfungen über Feiertage nicht aus 15.46 Uhr: Die ins Auge gefassten Lockerungen der Corona-Kontaktbeschränkungen über Weihnachten und den Jahreswechsel sind in Niedersachsen noch nicht beschlossene Sache. Lockerungen seien abhängig vom weiteren Verlauf des Infektionsgeschehens, sagte Regierungssprecherin Anke Pörksen am Montag in Hannover. "Wir sind nach wie vor auch in Niedersachsen vorsichtig und können noch keine Vorhersagen machen, wie es bei uns in der nächsten und in der übernächsten Woche aussieht", sagte die Sprecherin mit Blick auf die Entwicklung der Infektionszahlen. "Und deshalb standen auch immer die Maßnahmen, die wir für Weihnachten und für Silvester angekündigt haben, unter dem Vorbehalt der Entwicklung des Infektionsgeschehens bis dahin." Kurz vor Ablauf der aktuellen Corona-Verordnung am 20. Dezember werde noch einmal sehr gewissenhaft geguckt, ob die Verordnung fortgeschrieben werde oder ob Veränderungen erforderlich seien. "Auch wir können nicht ausschließen, dass es dann nicht notfalls wieder zu Verschärfungen kommt." Corona-Bonus für alle Dräger-Mitarbeiter 14.21 Uhr: Mit Bonuszahlungen von bis zu 1000 Euro bedankt sich der Lübecker Medizin- und Sicherheitstechnikhersteller Dräger bei seinen Mitarbeitern für ihren Einsatz in der Corona-Pandemie. Die mehr als 7000 Mitarbeiter im Inland erhielten je nach wöchentlicher Arbeitszeit und Anwesenheit im Unternehmen im Jahr 2020 zwischen 300 und 1000 Euro, teilte das Unternehmen am Montag mit. Außerdem hätten sie die Möglichkeit, fünf Dräger-Vorzugsaktien zu erwerben. Für die Beschäftigten im Ausland werde die Höhe des Bonus an das jeweilige Gehaltsgefüge in den Ländern angepasst, heißt es in der Mitteilung. Zur Begründung sagte Konzern-Chef Stefan Dräger, alle Mitarbeiter hätten in den vergangenen Monaten ihr Bestes gegeben und dafür vielfach private Belange zurückgestellt. Für die Produktion von Beatmungsgeräten und Atemschutzmasken hatte das Unternehmen ab dem Frühjahr Sonderschichten gefahren und zusätzliche Produktionsstätten eingerichtet. Hafenunternehmen zahlt Arbeitern Corona-Prämie 12.30 Uhr: Der Hafen steht nie still. Auch nicht in Corona-Zeiten. Das Hafentransportunternehmen Carl Robert Eckelmann bedankt sich jetzt bei seinen Arbeitern für ihren unermüdlichen Einsatz an der Kaikante. Jeder Mitarbeiter erhält eine Prämie über 500 Euro. „Unsere Mitarbeiter auf unseren Wasserfahrzeugen erleben im Zusammenhang mit der Corona Pandemie, genauso wie die Mehrheit der gesamten Bevölkerung, außergewöhnlich hohe Belastungen und Probleme in ihren jungen Familien“, erklärte Inhaber Robert M. Eckelmann (70), der das Unternehmen in fünfter Generation leitet. Nur hätten die Mitarbeiter sich nicht in Kurzarbeit oder Homeoffice begeben können, um ihren Familienmitgliedern beizustehen. „Dafür wollen wir uns mit einer ,Corona Prämie' bei ihnen am Ende diesen Jahres für ihre Loyalität und Einsatz trotz vieler Sorgen um den gesamten Hamburger Hafen bedanken.“ Aktuelle Zahlen: 231 Neuinfektionen in Hamburg 11.58 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen in Hamburg steigt weiter an: Noch am letzten Montag wurden 150 neue Fälle verzeichnet, eine Woche später vermeldet die Hansestadt nun 231 Neuinfektionen – genauso viele wie gestern. Die 7-Tage-Inzidenz in der Hansestadt liegt damit bei 117,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Am Vortag: 112,9). Laut RKI liegt dieser Wert für Hamburg bei 109 (Stand: 07.12.). Bestätigte Fälle gibt es in Hamburg inzwischen 27.086 – geheilt seien davon bereits 19.500. Die Zahl der Corona-Toten liegt bei 357. Das RKI zählt für Hamburg 423 (+4) Tote (Stand: 07.12.). Die Anzahl der insgesamt verstorbenen Personen, bei denen auch eine SARS-CoV2-Infektion vorlag, wird kontinuierlich beim RKI veröffentlicht. Die Zahlen zu den ursächlich an Covid-19 Verstorbenen werden nur in Hamburg ermittelt und jeweils nach Vorliegen der rechtsmedizinischen Untersuchung aktualisiert. 354 Fälle werden zurzeit stationär in den Krankenhäusern und Kliniken behandelt, davon sind 90 auf Intensiv-Stationen (76 Hamburger) – mit Stand 4. Dezember. 558 Neuinfektionen und 7 Tote in Niedersachsen 10.27 Uhr: Die Zahl der neuen Corona-Infektionen in Niedersachsen steigt weiter an. Am Montag registrierte das Landesgesundheitsamt 558 mehr Fälle als am Vortag. Am Sonntag waren es 874. Landesweit wurden bislang 78.132 Infektionen mit dem Coronavirus labordiagnostisch bestätigt und gemeldet. Von den Betroffenen gelten 60.554 (+540) Menschen als genesen. Nach einer Infektion gestorben sind bislang 1271 Personen – die Zahl stieg im Vergleich zum Vortag um 7. Der Inzidenzwert lag bei 81,0 – so viele Menschen pro 100.000 Einwohner haben sich in den vergangenen sieben Tagen angesteckt. Ab einer Inzidenz von 50 gilt ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt als Corona-Risikogebiet. Die große Mehrheit liegt über dieser Marke. Die meisten Infektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen verzeichnete die Stadt Delmenhorst (184,4), gefolgt von den Landkreisen Cloppenburg (181,0) und Vechta (163,1). Wie das Land zudem erklärte, enthalten die heutigen Fallzahlen aus dem Landkreis Vechta Fälle aus den letzten 4 Tagen, da ein technisches Übermittlungsproblem bestand. Hamburger CDU fordert Videokameras in jeder Schulklasse 10.12 Uhr: Die Hamburger CDU möchte Hamburgs Klassenräume mit Videokameras ausstatten, damit alle Schüler am Unterricht teilnehmen können. „Um den Einsatz von Videosystemen in Klassenräumen rechtlich abzusichern, wollen wir, wenn notwendig, das Hamburger Schulgesetz entsprechend anpassen“, sagt Birgit Stöver, schulpolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion, dem „Abendblatt“. Laut Schulgesetz ist die Videoüberwachung des Inneren von Klassenräumen, Beratungs- und Lehrerzimmern, sanitären Anlagen und Umkleideräumen nicht zulässig. Zum Thema Digitalisierung: Die Hamburger Schulbehörde hat bereits über 40.000 Laptops und Tablets an die Schulen ausgeliefert – ausreichend für ein Viertel der Grundschüler und jeden fünften Schüler einer weiterführenden Schule. Dabei hatte es jedoch mehrfach Probleme mit der Einrichtung der Geräte gegeben. Das waren die News am 6. Dezember: Auch Schleswig-Holstein ist wieder Risikogebiet 21.18 Uhr: In Schleswig-Holstein wurden am Sonntag 154 neue Corona-Fälle gemeldet (Vortag: 234 neue Fälle). Das gab die Landesmeldestelle am Abend bekannt. 114 Menschen mit Covid19-Erkrankung werden in Schleswig-Holstein derzeit in einer Klinik behandelt, davon 24 Menschen auf einer Intensivstation (12 mit Beatmung). Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 51,6 Fälle pro 100.000 Einwohner. Damit ist Schleswig-Holstein wie Mecklenburg-Vorpommern (siehe unser Eintrag von 17.13 Uhr) wieder ein Corona-Risikogebiet. Der dafür relevante Grenzwert liegt bei 50 Fällen pro 100.000 Einwohner. Mecklenburg-Vorpommern wieder Risikogebiet – Inzidenz von 50,6 17.13 Uhr: Das Landesamt für Gesundheit und Soziales hat am Sonntag 95 Corona-Neuinfektionen für Mecklenburg-Vorpommern gemeldet. Das sind mehr als doppelt so viele wie vor einer Woche, als 46 Fälle binnen eines Tages festgestellt worden waren. Am Samstag waren 81 Infektionen gemeldet worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg von 47,3 am Samstag auf nunmehr 50,6. Damit ist Mecklenburg-Vorpommern wieder Risikogebiet. Der Grenzwert von 50,1 war Anfang November kurzzeitig überschritten worden. Den Angaben zufolge stieg die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Mecklenburg-Vorpommern auf insgesamt 6783. Als genesen gelten 5181 der Betroffenen. Derzeit werden 123 Corona-Patienten in Krankenhäusern behandelt, 30 davon auf Intensivstationen. Ein Patient starb seit Samstag, so dass seit März landesweit insgesamt 75 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind. Weil gegen Gesetzesentwurf zu Kosten der Corona-Krise 15.38 Uhr: Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) wirft der Bundesregierung eine ungleiche Verteilung der Corona-Kosten vor. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wolle den Beitragszahlern der gesetzlichen Krankenversicherungen mit dem Versorgungsverbesserungsgesetz den Löwenanteil der Corona-Kosten aufbrummen, sagte Weil dem „Spiegel“. Es gehe um 16 Milliarden Euro für Schutzausrüstung, Tests und andere medizinisch notwendige Anschaffungen, von denen die gesetzliche Krankenversicherung elf Milliarden Euro tragen solle. Dies würde Beitragserhöhungen zur Folge haben. „Eine einseitige Belastung der gesetzlich Krankenversicherten für Kosten der Allgemeinheit darf nicht sein“, betonte Weil in dem am Sonntag veröffentlichten Interview. Das wirke wie eine Steuererhöhung durch die Hintertür, aber eben nur für die gesetzlich Versicherten. Der SPD-Landeschef will die privat Krankenversicherten an den Kosten beteiligen und über einen höheren Bundesanteil reden. Zudem fordert Weil eine Versicherungspflicht für Selbstständige in der Arbeitslosenversicherung. In der Krise habe der Staat mit Transferleistungen einspringen müssen, sagte Weil. „Es sei keine gerechte Politik, wenn ich privat Versicherte, also insbesondere Wohlhabende, Selbstständige und Beamte von allen Kosten freihalte und die Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherungen über höhere Beiträge die Rechnung allein bezahlen müssen“. Olaf Scholz: Kostenersatz bei Veranstaltungsabsagen 14.42 Uhr: Bundesfinanzminister Olaf Scholz ermuntert Unternehmen, für die zweite Jahreshälfte 2021 wieder Veranstaltungen zu planen, und verspricht einen Ersatz der Kosten, falls sie coronabedingt doch abgesagt werden müssen. „Wer jetzt solche Veranstaltungen in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 plant, die dann wider Erwarten doch abgesagt werden müssen, soll dafür Ersatz bekommen“, sagte er dem „Tagesspiegel“. Er wolle Konzertveranstalter mit dieser Maßnahme ermutigen, jetzt wieder loszulegen. „Sonst ist die Pandemie irgendwann vorbei, aber es finden keine Konzerte statt”, befürchtet der Finanzminister. Außerdem wolle er Kulturveranstaltungen, die wegen der Restriktionen nur von einem beschränkten Publikum besucht werden können und daher nicht wirtschaftlich sind, unterstützen. Dafür arbeite er an einem Förderprogramm. „Wer jetzt sagt, die Hilfen seien zu großzügig, klingt aus Perspektive derer, die diese Hilfe dringend benötigen, zynisch”, so Scholz. Künftig sollen die Hilfen deshalb sogar noch ausgeweitet werden: „Bisher lag die Grenze der monatlichen Hilfen bei 50.000 Euro. Wir haben gesagt, dass es künftig bis zu 200.000 Euro gehen kann”. 231 Neuinfektionen in Hamburg und 17 Tote 11.58 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen in Hamburg steigt weiter an: Noch am letzten Sonntag wurden 104 neue Fälle verzeichnet, eine Woche später vermeldet die Hansestadt nun 231 Neuinfektionen (gestern waren es 347). Die 7-Tage-Inzidenz in der Hansestadt liegt damit bei 112,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Am Vortag: 106,3). Laut RKI liegt dieser Wert für Hamburg bei 104 (Stand: 06.12.). Bestätigte Fälle gibt es in Hamburg inzwischen 26.855 – geheilt seien davon bereits 19.100. Die Zahl der Corona-Toten steigt von 340 auf 357. Das RKI zählt für Hamburg 419 Tote (Stand: 06.12.). Die Anzahl der insgesamt verstorbenen Personen, bei denen auch eine SARS-CoV2-Infektion vorlag, wird kontinuierlich beim RKI veröffentlicht. Die Zahlen zu den ursächlich an Covid-19 Verstorbenen werden nur in Hamburg ermittelt und jeweils nach Vorliegen der rechtsmedizinischen Untersuchung aktualisiert. 354 Fälle werden zurzeit stationär in den Krankenhäusern und Kliniken behandelt, davon sind 90 auf Intensiv-Stationen (76 Hamburger). 874 Neuinfektionen und 6 Tote in Niedersachsen 10.27 Uhr: Die Zahl der neuen Corona-Infektionen in Niedersachsen steigt weiter stark an. Am Sonntag registrierte das Landesgesundheitsamt 874 mehr Fälle als am Vortag. Am Samstag waren es 1008. Landesweit wurden bislang 77.575 Infektionen mit dem Coronavirus labordiagnostisch bestätigt und gemeldet. Von den Betroffenen gelten 60.014 (+1153) Menschen als genesen. Nach einer Infektion gestorben sind bislang 1264 Personen – die Zahl stieg im Vergleich zum Vortag um 6. Der Inzidenzwert lag bei 79 – so viele Menschen pro 100.000 Einwohner haben sich in den vergangenen sieben Tagen angesteckt. Ab einer Inzidenz von 50 gilt ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt als Corona-Risikogebiet. Die große Mehrheit liegt über dieser Marke. Die meisten Infektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen verzeichnete der Landkreis Cloppenburg mit 195,1, gefolgt von den Städten Delmenhorst (184,4) und Osnabrück (174,3). Wie das Land zudem erklärte, werden es derzeit nicht alle Covid-19-Fälle aus dem Landkreis Vechta ausgewiesen. Das waren die News am 5. Dezember: 234 neue Corona-Fälle in Schleswig-Holstein 21.05 Uhr: Nach den 318 registrierten Neuinfektionen am Freitag meldet Schleswig-Holstein am Samstag insgesamt 234 neue Corona-Infektionen. Die meisten neuen Fälle melden die Kreise Lübeck (+41), Storman (+37) und Kiel (+33). Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg von 46,7 auf 48,9. 82 Corona-Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern 18.57 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen bleibt in Mecklenburg-Vorpommern auf annähernd konstantem Niveau. Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock wurden am Samstag landesweit 82 neue Ansteckungen mit dem Virus registriert. Das waren zwar nur halb so viele wie am Freitag, aber fast ebenso viele wie am Samstag zuvor. An den Wochenenden gehen die Zahlen regelmäßig zurück. Allerdings tauchen in der aktuellen Statistik 13 Neuinfektionen in Nordwestmecklenburg sowie 14 in Schwerin noch nicht auf, da sie offenbar verspätet gemeldet wurden. Wie die Landeshauptstadt am Abend mitteilte, wird nach zwei neuen Infektionen bei Grundschülern die John-Brinckman-Schule von Montag an bis zum 18. Dezember komplett geschlossen. Alle Beschäftigten der Schule und die Schüler der 1. bis 4. Klasse müssten in eine 14-tägige Quarantäne. Die Sieben-Tage-Inzidenz – die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche – blieb mit nunmehr 47,3 zum Vortag nahezu unverändert. Sie dürfte angesichts der noch unberücksichtigten 27 Fälle aber etwas höher liegen. Dennoch verzeichnet Mecklenburg-Vorpommern im Ländervergleich neben Schleswig-Holstein weiterhin den niedrigsten Wert. Vier der sechs Landkreise sowie Schwerin weisen allerdings Werte von mehr als 50 auf und gelten somit als Risikogebiete. Der höchste Inzidenzwert im Nordosten wurde erneut für den Kreis Vorpommern-Greifswald mit 74,7 registriert, der niedrigste im Landkreis Rostock mit 14,8. Den Angaben zufolge stieg die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Mecklenburg-Vorpommern auf insgesamt 6689. Etwa 5100 der Betroffenen gelten inzwischen als genesen. Derzeit werden knapp 130 Corona-Patienten in Krankenhäusern behandelt, 32 davon auf Intensivstationen. Ein Patienten starb, so dass seit März landesweit insgesamt 74 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind. Hamburgs Bürgermeister dankt Ehrenamtlichen 18.08 Uhr: Zum internationalen Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember hat sich Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) vor allem in Hinblick auf die Corona-Krise bei ehrenamtlich engagierten Menschen bedankt. „In diesem Jahr ist vieles anders. Doch eins ist unverändert: Wenn Hamburg vor besonderen Aufgaben steht, engagieren sich die Bürgerinnen und Bürger auch besonders. Sie stehen einander zur Seite und übernehmen Verantwortung”, sagte er in einer Videobotschaft. Jeder dritte Hamburger engagiert sich nach Angaben des Senats ehrenamtlich – etwa bei der Freiwilligen Feuerwehr, in Umweltschutzorganisationen oder sozialen Einrichtungen. Seit Beginn der Corona-Pandemie erlebe die Stadt große Solidarität. Viele Helfer hätten kreative Lösungen gefunden, um soziale Angebote trotz des Abstandgebots aufrechtzuerhalten. Niedersachsen: Erneut mehr als 1000 Neuinfektionen an einem Tag 13.48 Uhr: Auch in Niedersachsen steigen die Corona-Zahlen weiter an. Am Samstag meldete das Landesgesundheitsamt 1.008 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Am Freitag waren es 1226. Landesweit beträgt die Gesamtzahl der labordiagnostisch bestätigten Infektionen nun 76.702. Von den Betroffenen gelten 58.861 Menschen als genesen (+1663). Die Sieben-Tage-Inzidenz hat sich mit einem Wert von 78,6 Fällen pro 100.000 Einwohner im Vergleich zum Vortag (78,7) kaum verändert und bleibt deutlich unter dem von Hamburg (106,3) und dem Bundesschnitt von 138,7. Bislang sind in Niedersachsen 1.258 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona registriert worden – die Zahl stieg im Vergleich zum Vortag um 15. Inzidenzwert in Hamburg steigt auf 106,3 13 Uhr: Die Hamburger Sozialbehörde hat am Samstag 347 neue Corona-Neuinfektionen registriert (gestern waren es 496). Noch vor einer Woche lag die Zahl der Neuinfektionen bei 300. Der Sieben-Tage-Inzidenz-Wert liegt damit nach einem kurzfristigen Absingen auf unter 100 aktuell wieder bei 106,3, was immer noch deutlich unter dem bundesweiten Wert von 138,7 liegt. Seit Beginn der Pandemie beträgt die Gesamtzahl der Hamburger Corona-Fälle nun 26.624. Als geheilt gelten 18.800. Von 354 Covid-19-Patienten, die zurzeit in Krankenhäusern behandelt werden, liegen 90 auf Intensivstationen (davon 76 Hamburger). Das Robert-Koch-Institut meldet für Hamburg seit gestern drei weitere Covid-19-Todesfälle. Die Gesamtzahl steigt damit auf 407 Tote in Hamburg. Das RKI zählt alle Toten mit nachgewiesener Corona-Infektion. Hamburg überprüft jeweils, ob das Virus die Todesursache war. Die letzte Zahl, die das Institut für Rechtsmedizin herausgegeben hat, lag bei 340. 318 neue Corona-Fälle in Schleswig-Holstein 21.55 Uhr: Nach den 245 registrierten Neuinfektionen am Donnerstag meldet Schleswig-Holstein am Freitag insgesamt 318 neue Corona-Infektionen. Seit gestern ist eine weitere Person an den Folgen des Coronavirus verstorben. Die meisten neuen Fälle melden die Kreise Segeberg (+53), Storman (+43) und Pinneberg (+42). Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt 46,7. Stadt im Norden verbietet Getränkeverkauf an Weihnachtsbuden 21.22 Uhr: Die weihnachtlichen Buden in Lüneburg dürfen vorerst keine Getränke verkaufen. „Aus Sicherheitsgründen hat die Hansestadt Lüneburg jetzt allen Getränkeständen, die in städtischer Regie heute (Freitag) mit dem Verkauf starten wollten, den Getränkeverkauf vorerst untersagt” teilte Stadtsprecherin Suzanne Moenck am Freitag mit. „Das gilt für alkoholische wie für nicht-alkoholische Getränke.”Grund ist demnach, dass gastronomische Betriebe in der Innenstadt nun ebenfalls Heißgetränke wie Glühwein zum Mitnehmen anbieten. Die Stadt befürchtet einen zu großen Andrang. „Sicherheit und Infektionsschutz sind für uns aber absolut vorrangig”, sagte Oberbürgermeister Ulrich Mädge (SPD). „Daher nutzen wir unseren Einfluss, wo wir ihn haben, nämlich bei unserem städtischen Angebot.” Die Verwaltung will sich mit den anderen Anbietern verständigen und prüfen, unter welchen Bedingungen Heißgetränke in der Innenstadt verkauft werden können. Da ein Weihnachtsmarkt wegen der Corona-Pandemie nicht möglich ist, hat Lüneburg kleine Weihnachtsinseln mit Verweilzonen eingerichtet. Dort sollte im Sitzen ohne Maske konsumiert werden dürfen. An 22 Buden sollte Glühwein, Bratwurst und Schmalzkuchen verkauft werden. Nun ist zunächst nur der Verkauf von Essen erlaubt. Wegen Corona-Regeln: Zahl der Insolvenzen stark gesunken 20.18 Uhr: Die Zahl der Unternehmens- und Privatinsolvenzen in Hamburg ist in den ersten neun Monaten des Jahres um 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurückgegangen. Zu dieser Entwicklung habe die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie beigetragen, erklärte das Statistikamt Nord am Freitag. Außerdem warteten vermutlich viele zahlungsunfähige Verbraucher eine geplante rechtliche Neuregelung der Privatinsolvenz ab, hieß es. Nach dem neuen Gesetz soll die Frist für eine Restschuldbefreiung von sechs auf drei Jahre verkürzt werden. Bis Ende September wurden den Angaben zufolge 446 Unternehmensinsolvenzen in Hamburg gemeldet. Das sind 138 Verfahren oder 24 Prozent weniger als in den ersten neun Monaten 2019. Die Zahl der betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stieg demnach um 46 Prozent auf 8517 an, während die Summe der voraussichtlichen Forderungen mit knapp 700 Millionen Euro deutlich unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums liege. Das Statistikamt schließt daraus, dass größere Unternehmen mit mehr Mitarbeitern in Zahlungsschwierigkeiten gerieten. Im Durchschnitt beliefen sich die Schulden pro Unternehmen auf 1,6 Millionen Euro. Die Zahl der beantragten Verbraucherinsolvenzen in den ersten neun Monaten betrug 781, nach 1236 im Vorjahreszeitraum. Das bedeutet einen Rückgang von 37 Prozent. Im August wurden in Hamburg 17 Insolvenzanträge gemeldet, im September nur noch 10. In den gleichen Monaten 2019 waren es 142 beziehungsweise 114 Anträge gewesen. 59 neue Corona-Fälle in Hamburger Pflegeheim 19.36 Uhr: Im Zusammenhang mit dem Corona-Ausbruch im Pflegeheim „Rosendomizil“ in Hamburg-Othmarschen wächst die Zahl der bekannten Fälle. Am Montag waren in dem Heim 24 Bewohner und zehn Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet worden. Die MOPO berichtete. Am 1. Dezember wurden in dem Heim bei einem Schnelltest nochmals 122 Personen getestet. Jetzt kam heraus: 71 davon waren positiv, darunter 59 Bewohner und 29 Mitarbeiter. 59 Fälle sind damit insgesamt neu hinzugekommen, die übrigen waren bereits zuvor bekannt. Derzeit sind also über die Hälfte der 95 Pflegeheimbewohner infiziert. Dies bestätigte ein Sprecher des Bezirksamts Altona. Seit Anfang November ist es in dem Heim bereits zu Infektionen gekommen. Seit 13. November steht eine Wohngruppe mit dementen Menschen unter richterlich angeordneter Isolation. Ende November starben vier Heimbewohner, die vorher positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Polizei entdeckt bei Maskenmuffel Erstaunliches 16.51 Uhr: Die Suche nach seiner Atemmaske muss ihn ziemlich nervös gemacht haben: Auf die Frage von Bundespolizisten nach der fehlenden Maske hat ein 35 Jahre alter Wuppertaler am Hauptbahnhof Bremerhaven eilig danach gesucht – und plumps, da fiel eine Schreckschusspistole aus seiner Jackentasche. Das teilte die Bundespolizei am Freitag mit. Die Walther P22 wirkte täuschend echt, gleichzeitig war das Licht am Donnerstagabend schwach und die Waffe lag in Reichweite des angetrunkenen Mannes – daher überprüften die Beamten ihn an Ort und Stelle. Sie tasteten ihn ab, durchsuchten ihn in der Wache und stellten die Pistole mit neun Patronen sicher. Der 35-Jährige sagte laut Bundespolizei, er habe die Waffe „zum eigenen Schutz”. Einen Waffenschein hatte er allerdings nicht. So erhielt er eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. Sein Atemalkoholwert betrug 0,8 Promille. 160 Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern 16.30 Uhr: Nach den 181 Neuinfektionen vom Donnerstag meldet Mecklenburg-Vorpommern am Freitag 160 neu registrierte Corona-Fälle. Am Freitag vor einer Woche waren es 132 Neuinfektionen gewesen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt für das Bundesland bei 48,9 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Weil: „Das erste Etappenziel ist erreicht“ 15.10 Uhr: Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) freut sich über die sinkende Zahl von Corona-Neuinfektionen in Niedersachsen und hat die Bevölkerung zu einer weiteren Kraftanstrengung aufgerufen. „Das erste Etappenziel ist erreicht“, schrieb Weil am Freitag auf Twitter zum Absinken der Ansteckungen in den beiden Hotspots, den Kreisen Cloppenburg und Vechta, auf weniger als 200 neue Fälle pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen. Neuinfektionen in Hamburg steigen wieder deutlich 12.14 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen in Hamburg steigt wieder an: Noch am letzten Freitag wurden 252 neue Fälle verzeichnet, eine Woche später vermeldet die Hansestadt nun 496 Neuinfektionen (gestern waren es 306). Die 7-Tage-Inzidenz in der Hansestadt liegt damit bei 103,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Am Vortag: 90,9). Laut RKI liegt dieser Wert für Hamburg bei 70 (Stand: 04.12.). Bestätigte Fälle gibt es in Hamburg inzwischen 26.277 – geheilt seien davon bereits 18.400. Die Zahl der Corona-Toten bleibt bei 340. Das RKI zählt für Hamburg 404 Tote (Stand: 04.12.). Die Anzahl der insgesamt verstorbenen Personen, bei denen auch eine SARS-CoV2-Infektion vorlag, wird kontinuierlich beim RKI veröffentlicht. Die Zahlen zu den ursächlich an Covid-19 Verstorbenen werden nur in Hamburg ermittelt und jeweils nach Vorliegen der rechtsmedizinischen Untersuchung aktualisiert. 333 Fälle (+6) werden stationär in den Krankenhäusern und Kliniken behandelt, davon sind 89 auf Intensiv-Stationen (73 Hamburger). 1226 Neuinfektionen und 18 Tote in Niedersachsen 10.27 Uhr: Die Zahl der neuen Corona-Infektionen in Niedersachsen steigt weiter stark an. Am Freitag registrierte das Landesgesundheitsamt 1226 mehr Fälle als am Vortag. Am Donnerstag waren es 1313. Landesweit wurden bislang 75.695 Infektionen mit dem Coronavirus labordiagnostisch bestätigt und gemeldet. Von den Betroffenen gelten 57.198 (+1635) Menschen als genesen. Nach einer Infektion gestorben sind bislang 1243 Personen – die Zahl stieg im Vergleich zum Vortag um 18. Der Inzidenzwert lag bei 78,7 – so viele Menschen pro 100.000 Einwohner haben sich in den vergangenen sieben Tagen angesteckt. Ab einer Inzidenz von 50 gilt ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt als Corona-Risikogebiet. Die große Mehrheit liegt über dieser Marke. Die meisten Infektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen verzeichnete der Landkreis Cloppenburg mit 193,3, gefolgt von den Städten Delmenhorst (170,2) und Osnabrück (169,4). Das waren die News am 3. Dezember: 245 neue Corona-Fälle in Schleswig-Holstein – vier weitere Tote 20.54 Uhr: In Schleswig-Holstein sind am Donnerstag 245 neue Corona-Fälle gemeldet worden, wie die Landesbehörden am Abend mitteilten. Damit erhöhte sich die Gesamtzahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Fälle auf 15.065. Die Zahl der genesenen Menschen wird auf 11.900 geschätzt. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben sind, stieg um vier auf nun 263. In den Krankenhäusern in Schleswig-Holstein werden den Angaben zufolge aktuell 109 Covid-19-Patienten behandelt. 24 von ihnen befinden sich in Intensivtherapie, 12 müssen beatmet werden. Die 7-Tage-Inzidenz für Schleswig-Holstein lag am Donnerstag bei 43,6. Corona an Hamburger Schulen – die aktuellen Zahlen 19.41 Uhr: Am Mittwoch sind in Hamburg 41 neue Corona-Fälle an 35 Schulen gemeldet worden, 31 davon entfallen auf Schüler, zehn auf Schulbeschäftigte. Im Wochenvergleich ist die Anzahl der Neuinfektionen damit um 35% gesunken. Die Gesundheitsämter haben drei Klassen in präventive Quarantäne versetzt. Massiver Corona-Ausbruch – Klinik im Norden geräumt 18.24 Uhr: In einer Reha-Klinik im Seebad Ahlbeck auf der Insel Usedom haben sich nachweislich 53 Patienten und 13 Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert – das Gesundheitsamt hat die Klinik am Donnerstag geschlossen, wie ein Sprecher des Landkreises mitteilte. Sämtliche Patienten müssten auf Anordnung des Gesundheitsamtes die Einrichtung verlassen und unverzüglich nach Hause zurückkehren. Die für ihre Heimatorte zuständigen Gesundheitsämter würden von der Rückkehr der an Covid-19 erkrankten Reha-Patienten informiert, damit sie zum Beispiel eine Quarantäne verhängen könnten. Für die Reha-Klinik habe das Gesundheitsamt einen Belegungsstopp ausgesprochen, bis sämtliche Mitarbeiter als völlig genesen gelten. 181 neue Corona-Fälle in Mecklenburg-Vorpommern – drei weitere Tote 17.46 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern sind am Donnerstag 181 neue Corona-Fälle registriert worden, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock mitteilte. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg von Mittwoch auf Donnerstag von 46,6 auf 47,1. Die Landeshauptstadt Schwerin ist seit Donnerstag mit einer Inzidenz von 57,5 wieder Risikogebiet. Die vier Landkreise Vorpommern-Greifswald (83,6), Mecklenburgische Seenplatte (73,6), Nordwestmecklenburg (54,7) und Ludwigslust-Parchim (50,5) haben ebenfalls Werte von mehr als 50,1 und gelten als Risikogebiete. Drei weitere Menschen starben an oder mit Covid-19, so dass in Mecklenburg-Vorpommern nun 71 Todesfälle mit dem Coronavirus in Verbindung stehen. Derzeit werden laut Lagus 125 Corona-Patienten in Krankenhäusern behandelt, 36 davon auf Intensivstationen. Dutzende Corona-Tote in Pflegeheimen im Norden 16.25 Uhr: Seit Ausbruch der Pandemie im März sind in Schleswig-Holsteins Alten- und Pflegeheimen mindestens 46 Heimbewohner im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben, teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag in Kiel mit. Insgesamt wurden zwischen März und November 419 Corona-Infektionen in Alten- und Pflegeeinrichtungen registriert. Allein im Monat November verzeichnete die Landesmeldestelle 113 Infektionen und sieben Todesfälle im Zusammenhang mit Ausbrüchen in Alten- und Pflegeeinrichtungen. Landesweit starben in Schleswig-Holstein nach Angaben der Landesregierung bis Ende November insgesamt 258 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19. Mitgliederschwund in Sportvereinen 13:39 Uhr: Schleswig-Holsteins Sportvereine werden von den Folgen der Corona-Pandemie schwer gebeutelt. Der Mitgliederverlust in 160 Vereine mit mehr als 1000 Mitgliedern beträgt laut Landesportverband (LSV) im Schnitt zehn Prozent. „Größere Vereine klagen, weil sie neben traditionellen Mitgliedschaften oft eben auch Kurs- und Kurzzeitmodelle anbieten. Das fällt jetzt in der Pandemie aber alles weg“, sagte LSV-Geschäftsführer Thomas Niggemann den „Kieler Nachrichten“. Momentan gebe es lediglich Abgänge, aber keinen Zulauf. Erneut soll von der Landespolitik ein Notprogramm aufgelegt werden. Im Frühjahr waren 12,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt worden. „Kehren Sie den Vereinen nicht den Rücken, bleiben Sie dabei!“, lautete der Appell von Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack (CDU). In Schleswig-Holstein gibt es 2600 Sportvereine mit rund einer Million Mitgliedern. Zahl der Neuinfektionen in Hamburg erneut gesunken 11:52 Uhr: In Hamburg sind am Donnerstag 306 neue Corona-Fälle registriert worden - das sind 20 weniger als noch am Vortag. Vergangenen Donnerstag hatte es noch 360 neue Fälle gegeben. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt damit von 93,8 am Dienstag auf nun 90,9. Die Gesamtzahl der seit Beginn der Pandemie in der Hansestadt registrierten Corona-Infektionen liegt jetzt bei 25.781, 17.900 Personen gelten als mittlerweile genesen. In den Hamburger Krankenhäusern werden derzeit 327 (-2) Menschen behandelt, 85 (-2) von ihnen auf der Intensivstation. Die Zahl der Corona-Toten meldet Hamburg unverändert mit 340 – zuletzt aktualisierte die Stadt am 1. Dezember. Schmidt-Chanasit fordert langfristige Strategie statt Lockdown-Abfolge 11:38 Uhr: Mit dem derzeit geltenden Teil-Lockdown ist eine deutschlandweite deutliche Reduktion der Corona-Neuinfektionen aus Sicht des Virologen Jonas Schmidt-Chanasit bis Weihnachten nicht zu schaffen. „Ich halte das für nicht realistisch“, sagte er am Donnerstag. Allerdings könnte es durchaus sein, dass weitere Regionen eine Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 erreichen. Der Hamburger Virologe Schmidt-Chanasit sieht in harten Lockdowns keine langfristige Strategie, um die Zahl der Neuinfektionen nachhaltig zu drücken. „Damit verschiebt sich das Problem nur um einige Wochen.“ Die Situation im Sommer habe gezeigt, dass damit nicht die Zahlen dauerhaft niedrig bleiben - trotz intensiver Nachverfolgung durch die Gesundheitsämter. Das Ziel dürfe nicht eine Abfolge von Lockdowns sein, sondern dauerhaft niedrige Infektionszahlen. Eilantrag gegen Verbot von „Querdenken“-Demo in Bremen abgelehnt 10.43 Uhr: Das Bremer Verwaltungsgericht hat einen Eilantrag gegen das Verbot einer für Samstag geplanten Großdemonstration sogenannter Querdenker gegen die Corona-Politik abgelehnt. Das Verbot sei verhältnismäßig und erforderlich. Es sei kein milderes Mittel ersichtlich, welches genauso geeignet wäre, die vorliegenden Gefahren abzuwenden, hieß es in dem über 20 Seiten zählenden Beschluss des Gerichtes am Mittwochabend. Nach Angaben von Donnerstag legten die Anmelder bereits Beschwerde gegen die Entscheidung ein, über die nun das Bremer Oberverwaltungsgericht zu entscheiden hat. In der Sache geht es um eine von der Initiative „Querdenken421“ unter dem Motto: „Bundesweites Fest für Frieden und Freiheit“ geplante Demonstration mit bis zu 20.000 Teilnehmern auf der Bürgerweide am Hauptbahnhof. Sie wurde am Dienstag mit einer weiteren Demonstration auf dem Marktplatz vom Ordnungsamt verboten, zu der bis zu 10.000 Teilnehmer erwartet werden. Ein Wechsel von einer Demonstration zur anderen durch die Teilnehmer ist nach Angaben der beiden Anmelder ausdrücklich beabsichtigt. Aus Sicht des Gerichtes bietet der vom Antragsteller ausgewählte Ort an der Bürgerweide für die Versammlung erkennbar nicht genügend Platz für 20.000 Teilnehmer. Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) hatte es unter Verweis auf die Anstrengungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie als "hanebüchen und geradezu irre" bezeichnet, "was diese Leute unter Leugnung aller Fakten und Gefahren in Bremen planen". Neue Zahlen: Weiterhin über 1000 Neuinfektionen in Niedersachsen 9.21 Uhr: In Niedersachsen gab es seit gestern 1313 Corona-Neuinfektionen. 23 weitere Menschen sind an oder mit dem Coronavirus verstorben. Die Gesamtzahl der Corona-Infektionen in Niedersachsen liegt bei 74.470. Davon gelten 55.563 Menschen als wieder genesen. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 81,4 Fällen pro 100.000 Einwohner. Das waren die News am 2. Dezember: Teil-Lockdown verlängert – das bedeutet der Beschluss für Hamburg 20.55 Uhr: Der Teil-Lockdown in Deutschland wird bis zum 10. Januar verlängert – das betrifft logischerweise auch Hamburg. Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) war bei den Beratungen des Bundes und der Länder dabei und gab am Mittwochabend ein erstes Fazit ab. Interessant ist vor allem die Frage, ob der Teil-Lockdown in Hamburg weiter bestehen würde, wenn der 7-Tage-Inzidenzwert in der Hansestadt vor dem 10. Januar unter die kritische Marke von 50 fallen sollte. Auf Lockerungen können sich die Hamburger dann vermutlich aber nicht einstellen. „Möglich ist vieles, aber wir haben jetzt gemeinsam gesagt, dass wir bei dem Teil-Lockdown bis zum 10. Januar bleiben. Alle sollten davon ausgehen, dass wir bei der Regelungslage bleiben, das ist meine Prognose.“ Heißt: Die Hamburger können wohl auch bei einem Absinken des Corona-Inzidenzwertes auf unter 50 in der Stadt in diesem Jahr nicht mehr auf einen Restaurant- oder Theaterbesuch hoffen. Ausschließen wollte Bürgermeister Tschentscher aber nichts. Man müsse immer wieder prüfen, wie man vorgehe. Zunächst müsse die Entwicklung des Infektionsgeschehens nach den Lockerungen der Kontaktbeschränkungen über Weihnachten und Silvester abgewartet werden, sagte Tschentscher. Verlässliche Werte werde es vor dem 4. Januar, wenn die Ministerpräsidenten erneut mit der Kanzlerin beraten werden, kaum geben. Ein weiteres Thema der Beratungen waren die Impf-Pläne. Die politischen Beteiligten gehen davon aus, dass der Impfstoff von Biontech Ende Dezember in Deutschland zugelassen wird, der von Moderna wohl Anfang Januar. „Wir sind sehr konkret vor der Situation, dass es wirksame Impfstoffe geben wird“, so Tschentscher. In Hamburg soll dann in den Messehallen geimpft werden. „Unser Impfzentrum in den Messehallen wurde schon sehr intensiv aufgebaut, spätestens am 15. Dezember wollen wir fertig sein.“ Der Bund erarbeite nun die konkrete Rechtsverordnung, welche Personengruppen zunächst geimpft werden. Das werden aller Voraussicht nach die vulnerablen und im medizinischen Bereich arbeitenden Menschen sein. Wie geht es mit den finanziellen Hilfsangeboten zur Abfederung der Corona- und Lockdown-Folgen weiter? Zuletzt mehrten sich die Stimmen aus Berlin, dass die Bundesländer zur Abschwächung der Corona-Krise finanziell zu viel vom Bund einfordern würden. Der Bürgermeister hat dafür kein wirkliches Verständnis. „Ich kann nur sagen, dass wir enorme Anstrengungen auf Länderebene haben, um die Folgen der Pandemie für die Wirtschaft, für die Kultur und den Sport haben.“ Klar ist allerdings, dass die „üppigen“ November- und Dezember-Hilfen so nicht in den Januar verlängert werden. Es soll aber wieder Überbrückungshilfen geben. 240 neue Corona-Fälle in Schleswig-Holstein – ein weiterer Todesfall 20.36 Uhr: In Schleswig-Holstein sind nach Angaben der Landesregierung von Mittwochabend innerhalb eines Tages 240 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Das ist die höchste Zahl seit vergangenem Donnerstag. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben sind, stieg um 1 – auf nun 259. Seit Beginn der Pandemie sind 14 820 Infektionen nachgewiesen worden, wie die Landesregierung mitteilte. In den Krankenhäusern in Schleswig-Holstein wurden den Angaben zufolge 110 Covid-19-Patienten behandelt. 27 von ihnen befinden sich in Intensivtherapie, 12 müssen aktuell beatmet werden. Die Zahl der genesenen Menschen wird auf 11 700 geschätzt. Der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche in Schleswig-Holstein lag am Mittwoch nach Angaben der Landesregierung vom Abend bei 43,4. Beliebtes Teehaus muss wegen Corona schließen 20.09 Uhr: Das beliebte Tee-Erlebniszentrum Meßmer Momentum in der HafenCity muss wegen der Corona-Krise schließen. Das vermeldete das „Abendblatt“. Die Teestube Am Kaiserkai 10, die neben dem Verkauf auch Ausstellungen zur Geschichte des Tees und Events organisierte, begründet den Schritt gegenüber der Zeitung mit den Folgen der Corona-Krise. Man habe sich entschieden das Gastronomie-Geschäft bis Ende März 2021 zu schließen, sagte der Betreiber. 41 Corona-Neuinfektionen an 31 Hamburger Schulen gemeldet 18.25 Uhr: Die Hamburger Schulbehörde meldet aktuell 41 Corona-Neuinfektionen an 31 Schulen, davon 34 Schüler sowie 7 Schulbeschäftigte. Dabei handele es sich in der Regel jeweils um einzelne Infektionen pro Schule, teilte die Schulbehörde am Mittwoch mit. Im Wochenvergleich sei die Anzahl der Neuinfektionen um 41 Prozent gesunken. Die Gesundheitsämter haben drei Klassen in präventive Quarantäne versetzt. Insgesamt haben zurzeit 162 Schulen 335 Infektionen gemeldet. Betroffen sind 273 Schüler (0,1 Prozent der Gesamtschülerschaft) sowie 63 Schulbeschäftigte (0,2 Prozent aller Beschäftigten an Schulen). Aktuell befinden sich 76 Klassen (von rund 9500) sowie 185 Schulbeschäftigte in präventiver Quarantäne, acht Klassen mehr als bisher. Die betroffenen 2206 Schüler machen 0,9 Prozent der Gesamtschülerschaft Hamburgs aus (256.000 Schüler). 151 Corona-Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern 17.38 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern sind am Mittwoch 151 weitere Corona-Infektionen registriert worden. Das waren 23 mehr als noch vergangenen Mittwoch, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock mitteilte (Stand: 16.40 Uhr). Die Sieben-Tage-Inzidenz – die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche – stieg von Dienstag auf Mittwoch von 45,1 auf 46,6. Der rote Bereich und damit die Ausweisung des Landes insgesamt als Risikogebiet beginnt bei 50,1. Landesweit liegt die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen seit Beginn der Pandemie bei 6267. Von den Betroffenen gelten mehr als 4700 inzwischen als genesen. Derzeit werden laut Lagus 123 Corona-Patienten in Krankenhäusern behandelt, 34 davon auf Intensivstationen. Drei weitere Menschen und damit insgesamt 68 starben im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung. Wie an den Vortagen wiesen die Landkreise Vorpommern-Greifswald (79,8), Mecklenburgische Seenplatte (72,5), Nordwestmecklenburg (60,4) und Ludwigslust-Parchim (56,7) Inzidenzwerte von mehr als 50 auf und gelten somit als Risikogebiete. Die geringste Inzidenz wurde erneut im Landkreis Vorpommern-Rügen mit 16,5 registriert. Im Alstertal Einkaufszentrum gibt es bis Weihnachten Corona-Schnelltests 16.55 Uhr: Hamburger können sich in der Weihnachtszeit im Alstertal Einkaufszentrum (AEZ) einem Anti-Gen-Schnelltest unterziehen: Von montags bis samstags zwischen 10 und 20 Uhr können sich Interessierte mit einem Rachenabstrich testen lassen, wie die Sanovia-Healthcare GmbH in einer Mitteilung bekannt gab. Das Ergebnis liegt spätestens 15 Minuten später vor. Der von den Bundesbehörden anerkannte Test wird in Kooperation mit dem Malteser Hilfsdienst durchgeführt. „Wir wollen den Menschen wieder zu etwas mehr Normalität verhelfen“, so Sanovia-Healthcare Geschäftsführer Frank-Thomas Sippel. Der Test kostet 49 Euro und soll die momentan eher überfüllten Arztpraxen entlasten. Die Anmeldung kann nur unter sanovia-coronatest.de durchgeführt werden. Das Testzentrum ist bis zum 24. Dezember geöffnet. Corona: Gut 527.000 Euro für Handballclubs in Schleswig-Holstein 15.56 Uhr: Schleswig-Holstein unterstützt die Handball-Bundesligisten des Landes in der gegenwärtigen Corona-Pandemie mit etwas mehr als einer halben Million Euro. Wie die «Lübecker Nachrichten» am Mittwoch berichteten, erhalten die Erstligisten THW Kiel und SG Flensburg-Handewitt je 200 000 Euro. An den Männer-Zweitligisten VfL Lübeck-Schwartau gehen 100 000 Euro und an die Zweitliga-Frauen des TSV Nord-Harrislee 27 710,55 Euro. Gezahlt werden «einmalige Beihilfen als Billigkeitsleistung (im Sinne des § 53 Landeshaushaltsordnung) zur Überwindung von Liquiditätsengpässen», teilte das Landesinnenministerium der Zeitung mit. Zusätzliches Geld können die Clubs aus dem Bundesprogramm «Coronahilfen Profisport» erhalten. Der Bund hat für die Bundesligisten im Handball, Basketball und Eishockey Corona-Hilfen von 200 Millionen Euro bewilligt, die den Ausfall der Zuschauereinnahmen bis Ende 2020 kompensieren sollen. Hamburg korrigiert erneut Zahl der Corona-Toten 13.49 Uhr: Die Hamburger Gesundheitsbehörde hat ihre Angabe zur Zahl der Todesfälle seit Beginn der Corona-Pandemie erneut korrigiert. Mit Stand vom 1. Dezember seien in der Hansestadt bislang 340 Menschen an Covid-19 gestorben, hieß es am Mittwoch – 59 mehr als am Vortag (281) mit Stand vom 24. November. Am Mittwochvormittag war zunächst von 371 Toten berichtet worden (siehe Ticker-Eintrag von 12.02 Uhr), diese Zahl sei nicht korrekt. Als Grund für die nachträgliche Korrektur hatte Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard (SPD) am Dienstag erklärt, dass die Untersuchungen zur genauen Todesursache durch das Institut für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Eppendorf zeitaufwendig seien. Die Hamburger Gesundheitsbehörde lässt alle toten Corona-Patienten obduzieren. Das Institut für Rechtsmedizin zählt auf dieser Grundlage dann sämtliche Fälle, in denen jemand an Covid-19 gestorben ist. 326 neue Corona-Fälle in Hamburg – Inzidenz sinkt weiter 12.02 Uhr: In Hamburg sind am Mittwoch 326 neue Corona-Fälle registriert worden, deutlich mehr als am Vortag (289) – die 7-Tage-Inzidenz sank dennoch auf 93,8, am Dienstag lag der Wert bei 95,7. Die Gesamtzahl der seit Beginn der Pandemie in der Hansestadt registrierten Corona-Infektionen liegt jetzt bei 25.475, 17.400 Personen gelten als mittlerweile genesen. 329 Personen werden derzeit in Hamburg mit einer Corona-Infektion im Krankenhaus behandelt, davon 87 auf einer Intensivstation. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung liegt bei 371. 1129 neue Corona-Fälle in Niedersachsen – 23 weitere Tote 10.47 Uhr: In Niedersachen sind am Mittwoch 1129 neue Corona-Fälle registriert worden, wie die Landesbehörden am Vormittag mitteilten. Die Gesamtzahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Infektionen erhöht sich damit auf 73.158. 53919 Personen gelten als mittlerweile genesen. Die Zahl der in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung Verstorbenen erhöhte sich um 23 auf 1202. Die 7-Tage-Inzidenz liegt für Niedersachsen derzeit bei 82,6. Risiko-Gebiete: So viele Reiserückkehrer sind infiziert 8.55 Uhr: Das Corona-Testzentrum am Hauptbahnhof wurde in der letzten Woche laut Sozialbehörde von insgesamt 1.762 Personen genutzt. Demnach ließen 178 Personen aufgrund einer entsprechenden Meldung der Corona-Warn-App einen Test durchführen, sieben Befunde (3,9 Prozent) davon waren positiv. Gut 1.130 Personen, die aus einem Risikogebiet zurückgekehrt waren, ließen sich testen. „Hier lag die Positivrate bei 3,2 Prozent. Bei 96 Kontaktpersonen, die sich aufgrund einer behördlichen Anordnung testen ließen, lag die Rate der positiven Befunde bei 6,3 Prozent”, heißt es von der Behörde. Alter, Infektionsort: Hamburg gibt neue Corona-Daten bekannt 6.40 Uhr: In der vergangenen Woche sind insgesamt 1.622 neue Corona-Fälle von den Gesundheitsämtern erfasst worden, wie die Sozialbehörde am Dienstagabend bekannt gab. „Davon gehen 530 auf die Altersgruppe der 20- bis 39-Jährigen zurück. 173 Fälle dieser Woche beziehen sich auf über 70-jährige Personen”, heißt es. Für 489 der Fälle sei die Zuordnung zu einem Ausbruchsgeschehen möglich, insgesamt handele es sich um 52 identifizierte Ausbrüche (ab zwei Personen). Aussagen zu den Infektionsumfeldern könnten nur für einen Teil dieser Ausbrüche gemacht werden. Der Infektionsort liegt überwiegend in Hamburg. Für acht Fälle ist ein Infektionsort im Ausland (Türkei, Spanien, Portugal, Frankreich, Kosovo, Brasilien) angegeben. Das waren die News vom 1. Dezember: 224 neue Corona-Fälle in Schleswig-Holstein – drei weitere Todesfälle 21.52 Uhr: In Schleswig-Holstein sind nach Angaben der Landesregierung von Dienstagabend innerhalb eines Tages 224 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben sind, stieg um drei – auf nun 258. Seit Beginn der Pandemie sind 14 580 Infektionen nachgewiesen worden, wie die Landesregierung mitteilte. In den Krankenhäusern in Schleswig-Holstein wurden den Angaben zufolge 114 Covid-19-Patienten behandelt. 29 von ihnen befinden sich in Intensivtherapie, 14 müssen aktuell beatmet werden. Die Zahl der genesenen Menschen wird auf 11.500 geschätzt. Der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche in Schleswig-Holstein lag am Dienstag nach Angaben der Landesregierung vom Abend bei 44,4. Mit wochenlangem Verzug: Hamburg meldet 59 neue Todesfälle 19.40 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet für Hamburg aktuell 373 Corona-Tote seit Ausbruch der Pandemie. Die offizielle Zahl des Hamburger Senats lag dennoch wegen eines Meldeverzuges bei 281 Todesopfern und wurde seit dem 17. November nicht mehr aktualisiert – bis heute. Wie die Sozialbehörde am Dienstagabend bekannt gab, liegt die aktuelle Anzahl der Todesfälle, die durch das Institut für Rechtsmedizin bisher evaluiert wurden, bei 371. Davon war in insgesamt 340 Fällen nach rechtsmedizinischer Untersuchung die Covid-19-Erkrankung sicher todesursächlich. Trotz Corona: Illegale Pokerrunde im alten „Club 77“ aufgeflogen 18.27 Uhr: In Altona hat ein anonymer Tipp eine illegale Pokerrunde auffliegen lassen. Am Samstagabend ging der Hinweis telefonisch bei der Polizei ein, wie das „Abendblatt” zunächst berichtete. Demnach stürmten die Beamten um kurz vor Mitternacht den alten „Club 77“. In dem ehemals berüchtigten Club trafen die Beamten auf 22 Spieler, die um hohe Geldsummen pokerten. Bei den Spielern wurde Geld, zahlreiche Pokerchips und Drogen gefunden. Die Polizei stellte insgesamt rund 22.000 Euro Bargeld sicher und ermittelt nun wegen illegalen Glücksspiels. Darüber hinaus wurde gegen die Corona-Eindämmungsverordnung verstoßen, weshalb es außerdem Ordnungswidrigkeitsanzeigen hagelte. 123 Corona-Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern 17.32 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern sind am Dienstag 123 weitere Corona-Neuinfektionen registriert worden. Da der Wert etwas geringer ausfiel als am Dienstag der Vorwoche, ging die Sieben-Tage-Inzidenz – die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche - geringfügig auf 45,1 zurück. Der rote Bereich und damit die Ausweisung des Landes insgesamt als Risikogebiet beginnt bei 50,1. Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock weiter mitteilte (Stand: 16.20 Uhr), überschritt die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen im Land am Dienstag die Marke von 6000. Von den seit Beginn der Pandemie nunmehr 6118 registrierten Infizierten gelten rund 4600 inzwischen als genesen. Derzeit werden laut Lagus 126 Corona-Patienten in Krankenhäusern behandelt, 35 davon auf Intensivstationen. Ein weiterer Patient starb, so dass seit März landesweit insgesamt 64 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind. Wie an den Vortagen wiesen die Landkreise Vorpommern-Greifswald (80,2), Mecklenburgische Seenplatte (69,0), Nordwestmecklenburg (63,6) und Ludwigslust-Parchim (51,5) Inzidenzwerte von mehr als 50 auf und gelten somit als Risikogebiete. Die geringste Inzidenz wurde trotz leichten Anstiegs erneut im Landkreis Vorpommern-Rügen mit 15,6 registriert. 523 Neuinfektionen und 25 Tote in Niedersachsen 15.10 Uhr: Die Zahl der neuen Corona-Infektionen in Niedersachsen steigt weiter an. Am Dienstag registrierte das Landesgesundheitsamt 523 mehr Fälle als am Vortag. Am Freitag waren es 475. Landesweit wurden bislang 72.030 Infektionen mit dem Coronavirus labordiagnostisch bestätigt und gemeldet. Von den Betroffenen gelten 52.576 (+896) Menschen als genesen. Nach einer Infektion gestorben sind bislang 1179 Personen – die Zahl stieg im Vergleich zum Vortag um 25. Der Inzidenzwert lag bei 83,1 – so viele Menschen pro 100.000 Einwohner haben sich in den vergangenen sieben Tagen angesteckt. Ab einer Inzidenz von 50 gilt ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt als Corona-Risikogebiet. Die große Mehrheit liegt über dieser Marke. Die meisten Infektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen verzeichnete der Landkreis Cloppenburg mit 236,1, gefolgt vom Kreis Vechta (203,8) und dem Landkreis Osnabrück (137,4). Wegen Corona-Maßnahmen: Auch andere Infektionskrankheiten gehen zurück 13.35 Uhr: Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard (SPD) hat in der Landespressekonferenz erklärt, dass durch Abstandhalten, Masken und regelmäßiges Händewaschen auch andere Infektionskrankheiten zurückgehen. So habe es im Jahr 2019 in Hamburg 4700 bestätigte Influenzafälle gegeben, im Jahr 2020 bisher nur 3900. Noch signifikanter ist der Rückgang beim Norovirus, das Magen-Darminfektionen hervorruft. Hier sanken die Zahlen von 1349 im vergangenen Jahr auf 457 im Jahr 2020. Leonhard: „Wir sehen: Unser verändertes Verhalten wirkt sich auch auf andere Viren aus, und zwar für uns positiv.” Inzidenz in Hamburg sinkt unter 100 12.21 Uhr: Hamburg hat am Dienstag neue Infektionszahlen (289) bekanntgegeben - und der Trend setzt sich weiter fort. Lag der Inzidenzwert, also die Anzahl der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, gestern noch bei über 100, fiel er am Dienstag auf 95,7 - das erste Mal seit Wochen! Das Robert-Koch-Institut (RKI), das mit einer anderen Einwohnerzahl rechnet, gibt die Inzidenz für Hamburg aktuell mit 74 an. Insgesamt wurden seit Pandemiebeginn 25.149 Infektionen in Hamburg nachgewiesen, 16.900 Betroffene können laut RKI als genesen betrachtet werden. 320 Menschen werden aktuell in Hamburg wegen einer Corona-Infektion in Krankenhäusern behandelt, 88 davon au Intensivstationen. Damit stieg die Anzahl im Vergleich zu Freitag um acht bzw. neun Fälle. Positiv! Arbeitsmarkt in Hamburg erholt sich 10.21 Uhr: Der Hamburger Arbeitsmarkt erholt sich seit dem Absturz im Juli wieder. Auch im November sind die Zahlen leicht zurückgegangen, wie die Agentur für Arbeit am Dienstag mitteilte. Unklar sei jedoch, ob sich der Trend halten lasse angesichts der verschärften Kontaktbeschränkungen, die seit heute gelten. „Im November waren 82 969 erinnen und er arbeitslos gemeldet, das waren 1162 oder 1,4 Prozent weniger im Vergleich zum Vormonat“, erklärte der Chef der er Agentur für Arbeit, Sönke Fock. Weniger gut lesen sich die Zahlen in Relation zum Vorjahr. Gegenüber dem November 2019 liegt die Quote um 1,7 Prozentpunkte höher. Das waren die Nachrichten am 30. November 81 neue Corona-Fälle in Schleswig-Holstein - 2 weitere Todesfälle 21.35 Uhr: In Schleswig-Holstein sind nach Angaben der Landesregierung von Montagabend innerhalb eines Tages 81 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben sind, stieg um 2 – auf nun 255. Seit Beginn der Pandemie sind 14.336 Infektionen nachgewiesen worden, wie die Landesregierung mitteilte. In den Krankenhäusern in Schleswig-Holstein wurden den Angaben zufolge 124 Covid-19-Patienten behandelt. 26 von ihnen befinden sich in Intensivtherapie, 15 müssen aktuell beatmet werden. Beide Zahlen stiegen seit Sonntag. Die Zahl der genesenen Menschen wird auf 11.200 geschätzt. Der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche in Schleswig-Holstein lag am Montag nach Angaben der Landesregierung vom Abend bei 43,5. So niedrig war der Wert seit einiger Zeit nicht mehr. Senat und Gewerkschaften wollen bei Corona an einem Strang ziehen 21.05 Uhr: Bei der Eindämmung der Corona-Pandemie wollen der rot-grüne Hamburger Senat und die Gewerkschaften an einem Strang ziehen. Das bekräftigten Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) und die DGB-Landesvorsitzende Katja Karger nach einer Videokonferenz mit den Spitzen der Hamburger Gewerkschaften am Montagabend. „Die Corona-Pandemie stellt uns vor große Aufgaben, die wir gemeinsam besser bewältigen können“, sagte Tschentscher. Mit der Möglichkeit zur Kurzarbeit sei bereits ein zentrales Instrument geschaffen worden, „um Einkommen zu sichern und Arbeitsplätze zu erhalten“, betonte er. „Neben den zahlreichen Soforthilfen von Bund und Ländern müssen wir über Corona hinaus langfristige Perspektiven entwickeln, um Standards für gute Arbeit und die Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft zu sichern.“ Karger betonte die Probleme der Beschäftigten in der Corona-Krise, die „vom Jobverlust, fehlenden Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt, Einkommensverlusten durch Kurzarbeit, dem Schutz der eigenen Gesundheit bis hin zu fehlenden Homeoffice-Regelungen“ reichten. Es sei „den riesigen Summen, die Bund und Stadt zur Stabilisierung von Unternehmen und Arbeitsmarkt ausgeben“, zu verdanken, „dass wir bisher halbwegs gut durch die Krise kommen“, sagte die DGB-Chefin. Doch komme das Geld nicht immer bei den Beschäftigten an. „Deswegen brauchen wir noch mehr gezielte Hilfen: Zum Beispiel für diejenigen, die mit einem minimalen Kurzarbeitergeld in der teuren Stadt nicht mehr zurechtkommen.“ Neue Corona-Verordnung tritt in Kraft – Private Treffen nur zu fünft 19.21 Uhr: In Hamburg gelten von Dienstag an schärfere Kontaktbeschränkungen zur Begrenzung der Corona-Pandemie. Ab 0.00 Uhr dürfen sich laut der neuen Eindämmungsverordnung vorerst bis zum 20. Dezember privat nur...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo