Newsticker: Größerer Corona-Ausbruch in Hamburger Kita – jetzt gibt es Massentests

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Die Corona-Fallzahlen bleiben hoch, das Virus hat nach wie vor großen Einfluss auf das Leben in Hamburg und Norddeutschland. Wir halten Sie in unserem Liveticker über alle Entwicklungen in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern auf dem Laufenden.457 neue Corona-Fälle in Niedersachsen (Stand 25.1.)201 neue Corona-Fälle in Hamburg (Stand 25.1.)111 neue Corona-Fälle in Schleswig-Holstein (Stand 25.1.)107 neue Corona-Fälle in Meck-Pomm (Stand 25.1.)Zum überregionalen Coronavirus-Newsticker geht es hier Das waren die Corona-News am 25. Januar: 111 neue Fälle in Schleswig-Holstein 21.40 Uhr: In Schleswig-Holstein wurden am Montag 111 neue Corona-Fälle gemeldet und damit etwas weniger als am Sonntag (139 neue Fälle). 499 Menschen mit Covid19-Erkrankung werden derzeit in Krankenhäusern behandelt. 81 Patienten liegen auf einer Intensivstation, 45 davon werden beatmet. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 89,7 Fällen pro 100.000 Einwohner. Die höchsten Inzidenzwerte gibt es im Kreis Pinneberg (183,2), in Flensburg (165,3), im Kreis Nordfriesland (109,7), in Lübeck (107,1) sowie in Neumünster (104,7). Am niedrigsten ist die Inzidenz im Kreis Plön (35,7) – in allen anderen Landkreisen und Städten in Schleswig-Holstein liegt die Inzidenz über der Marke von 50. Größerer Corona-Ausbruch in Hamburger Kita – jetzt gibt es Massentests 21.31 Uhr: In einer Kita in Hamburg Altona hat es einen größeren Corona-Ausbruch gegeben. Wie das Bezirksamt Altona gegenüber der MOPO bestätigte, wurden in der Einrichtung zehn Mitarbeiter und ein Kind positiv auf das Coronavirus getestet. Für Dienstag sind nun Massentests in der Kita geplant. Ob bei den Tests auch eine Sequenzierung (also die Untersuchung, ob es sich um die neuartige Mutation handelt) durchgeführt werden wird, steht noch nicht fest. Hierzu führe das Gesundheitsamt zunächst eine Risikoanamnese durch, um zu prüfen, ob es beispielsweise Reisen in einschlägige Gebiete im Kitaumfeld gegeben hat. Für die Kitakinder, die als Kontaktperson der Kategorie 1 zählen, und ihre Eltern gilt nun eine 14-tägige Quarantäne. Die Zusammenarbeit mit der Kita habe ausgezeichnet geklappt, sodass die Kontakte zeitnah ermittelt werden konnten, erklärte ein Sprecher des Bezirksamts. MeckPomm: 107 Corona-Neuinfektionen – 15 weitere Tote 19.39 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern sind am Montag 107 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Soziales in Rostock mit. Am Montag vor einer Woche waren es demnach noch 154 Neuinfektionen. 15 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion - insgesamt sind es nun 384 im Nordosten. Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (Sieben-Tage-Inzidenz) sank seit dem Vortag etwas auf 102,4. Vor einer Woche lag dieser Wert laut Lagus noch bei 118,7. Die höchste Inzidenz mit 191 verzeichnet weiterhin der Landkreis Vorpommern-Greifswald, gefolgt von der Mecklenburgischen Seenplatte mit 150 und Ludwigslust-Parchim mit 139,3. Den geringsten Wert hat die Stadt Rostock mit 42,1. Die Zahl der in Kliniken behandelten Corona-Patienten stieg im Vergleich zum Vortag um fünf auf 368, die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen stieg im selben Zeitraum um zwei auf 77. Achtung: Behörde warnt vor gefälschten Corona-Schreiben 17.43 Uhr: Das Gesundheitsministerium in Schleswig-Holstein hat vor Schreiben mit Falschinformationen über das Coronavirus und das Vorgehen der Landesregierung gewarnt. Diese würden derzeit mit dem Briefkopf des Landes Schleswig-Holstein beziehungsweise des Gesundheitsministeriums in Briefkästen landen, teilte die Behörde mit Sitz in Kiel mit. Die Schreiben enthielten Falschinformationen zum Umgang mit Masken- und Quarantäneverweigerern. Die Schreiben seien weder von der Landesregierung noch vom Gesundheitsministerium erstellt oder verschickt worden. Die Polizei ermittle in dem Fall. Fast 40.000 Impfungen in Hamburg - Über 3700 Zweitimpfungen 16.16 Uhr: In Hamburg haben bislang fast 40.000 Menschen eine Corona-Schutzimpfung erhalten. Wie aus am Montag vom Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlichten Zahlen hervorgeht, wurden in der Stadt bis einschließlich Sonntag insgesamt 39.932 Impfdosen verabreicht, davon 36.186 als Erst- und 3746 als Zweitimpfungen. Die Impfquote stieg damit auf 2,0 Prozent. Damit liegt Hamburg knapp über dem Bundesdurchschnitt (1,9 Prozent) und im Ländervergleich zusammen mit Berlin auf Platz sechs. Angeführt wird das Ranking von Mecklenburg-Vorpommern (3,1 Prozent), Schlusslichter sind Baden-Württemberg und Hessen (1,5 Prozent). Mit 39.622 stammten die meisten in Hamburg verabreichten Impfdosen von den Herstellern Biontech/Pfizer. Von dem zweiten hierzulande zugelassenen Vakzin des US-Herstellers Moderna wurden erst 310 Dosen geimpft. Mitarbeiter der Pflegeheime und medizinisches Klinikpersonal erhielten mit 19.387 bisher die meisten Dosen für Erst- und Zweitimpfungen. An über 80-Jährige gingen 15 040 Dosen, an Pflegeheimbewohner 11.254 und an Menschen mit medizinischer Indikation 1832 Impfdosen. UKE-Virologin Addo: Antikörper-Medikament nicht der Heilsbringer 13.50 Uhr: Die Hamburger Virologin Marylyn Addo hat in Bezug auf neue Antikörper-Therapien vor allzu großen Hoffnungen bei der Corona-Behandlung gewarnt. Zwar seien die Daten aus den USA vielversprechend, sagte sie am Sonntagabend in den ARD-„Tagesthemen“. Aber: „In der Experten-Gemeinschaft geht keiner davon aus, dass das das Medikament ist, das in der Pandemie jetzt den Schalter umlegt, also dass es der Heilsbringer oder das heilsbringende Medikament ist.“ Addo ist Leiterin der Infektiologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), das die beiden vom Bund gekauften Antikörper-Medikamente laut NDR als eine der ersten Kliniken in Deutschland bei der Behandlung von Covid-19-Patienten einsetzen wird. In den USA war auch Ex-Präsident Donald Trump mit einem solchen Medikament behandelt worden. „Es ist angekündigt, dass die Medikamente in den nächsten Wochen im UKE ankommen werden. Wie viele Dosen und wann genau, ist bislang noch unklar“, sagte Addo dem Sender. Verabreicht werden solle es Patienten mit milden oder moderaten Symptomen, die Risikofaktoren für einen schweren Verlauf haben. Für bereits beatmete Intensivpatienten ist das Medikament Addo zufolge nicht geeignet. 201 Neuinfektionen und ein Toter in Hamburg gemeldet 11.57 Uhr: In Hamburg sind am Montag 201 bestätigte Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Das sind 64 weniger als am Sonntag und vier weniger als am Montag vor einer Woche. Wie die Gesundheitsbehörde weiter mitteilte, sank die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen leicht auf nun 97,0 (Vortag: 97,2). Vor einer Woche hatte die Inzidenz noch bei 111,5 gelegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sind in Hamburg bislang 988 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben (Stand: 24. Januar), ein Fall mehr als am Vortag. Insgesamt haben sich den Behördenangaben zufolge seit Ausbruch der Pandemie in Hamburg 44.926 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 37.100 als genesen. In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand 22. Januar 455 Corona-Patienten behandelt. Auf Intensivstationen lagen 101 Corona-Patienten, 79 davon sind Hamburger. Hamburg zahlt Maskenzuschuss für Bedürftige 11.01 Uhr: In Hamburg erhalten Bedürftige einen Zuschuss für die Anschaffung medizinischer Masken. Hintergrund ist laut Sozialbehörde die seit Freitag geltende Regel, wonach in öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Einkaufen selbstgenähte Stoffmasken als Corona-Schutz nicht mehr ausreichen. „Die zusätzlichen Kosten sollen Leistungsempfänger nicht zusätzlich belasten“, sagte Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) am Montag. Leistungsempfänger ab 18 Jahren würden daher für die Monate Februar und März einen Zuschuss von jeweils zehn Euro erhalten, „damit sie sich selbstbestimmt die Masken beschaffen können“. Der Zuschuss werde im Februar als 20-Euro-Einmalzahlung geleistet werden. Niedersachsen: 457 Neuinfektionen und 15 Tote 10.32 Uhr: Die Zahl der neuen Ansteckungen mit dem Coronavirus in Niedersachsen steigt weiter. Am Montag meldete das Landesgesundheitsamt 457 neue Fälle im Vergleich zum Vortag. Die Gesamtzahl der bislang gemeldeten Corona-Fälle lag damit bei 136.535. Binnen eines Tages wurden zudem 15 weitere Todesfälle erfasst. Insgesamt sind bislang 2986 Menschen mit dem Virus in Niedersachsen gestorben. Die Sieben-Tages-Inzidenz, die angibt, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner sich in der vergangenen Woche nachweislich infizierten, lag im Landesdurchschnitt bei 88,6. Hohe Corona-Zahlen: Neue Regeln in Flensburg und Pinneberg 9.45 Uhr: Ab heute werden in Flensburg und im Kreis Pinneberg die Corona-Maßnahmen verschärft. Grund dafür ist in beiden Fällen die Überschreitung des Inzidenzwertes von 200 am Wochenende (Flensburg: 203; Kreis Pinneberg (202,1). In Flensburg wird nach einer Beratung mit dem Gesundheitsministerium in Kiel zunächst nur die Maskenpflicht im Stadtgebiet ausgeweitet. Sie gilt in Bereichen, in denen mit einem erhöhten Personenaufkommen zu rechnen ist. In Pinneberg hingegen werden neben einer Erweiterung der Maskenpflicht auch weitere Einschränkungen erlassen. Demnach gibt es dort nun unter anderem eine Begrenzung des Tagestourismus mit einem Betretungsverbot der Naherholungsgebiete Himmelmoor, Holmer Sandberge, Hetlinger Schanze, wie der NDR berichtet. Ferner darf nur noch eine Person einkaufen. Eine Ausnahme gilt für Kinder unter 14 Jahren. In Restaurants dürfen bestellte Speisen und Getränke nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung abgeholt werden. An den Schulen gilt ein Betretungsverbot außerhalb des Schulbetriebs. Ein allgemeines Betretungsverbot gilt auch in Pflegeheimen. Weiterhin gestattet sind unter anderem eine registrierte Besuchsperson pro Einwohner und der Besuch von Schwerstkranken und Sterbenden. Damit orientiert sich der Kreis an den Empfehlungen des Gesundheitsministeriums. Ab heute gilt ein erweiterter Notbetrieb in Hamburger Kitas 8.38 Uhr: Von Montag an schränkt Hamburg den Betrieb seiner Kitas weiter ein. Aus dem derzeit eingeschränkten Regelbetrieb wird eine erweiterte Notbetreuung. Wann immer möglich, sollten die Eltern ihre Kinder zu Hause betreuen, hatte Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) betont. Die Notbetreuung sei auf dringende Fälle begrenzt. Dazu zählen Berufstätigkeiten der Eltern in wichtigen Bereichen oder individuelle Notfälle. Einen Katalog von Berufen, die die Eltern für die Inanspruchnahme ausüben müssen, gibt es jedoch nicht. Trotz der geltenden Kontaktbeschränkung auf eine Person außerhalb des eigenen Haushalts sei auch eine privat organisierte Kinderbetreuung in kleinen Gruppen weiterhin zulässig. Bislang waren die Hamburger Kitas auch im sogenannten eingeschränkten Regelbetrieb für alle Kinder geöffnet. An die Eltern wurde lediglich appelliert, wann immer möglich, ihre Kinder zu Hause zu betreuen. Nach Angaben der Sozialbehörde wurde noch rund die Hälfte der Kinder in die Kitas gebracht. Die Vertretung der Hamburger Eltern hält die Einschränkung des Kita-Betriebs im Kampf gegen Corona für nicht gerechtfertigt. „Wir haben weiterhin den Eindruck, dass nicht die Kinderrechte im Vordergrund der Entscheidungsfindung stehen“, erklärte der Landeselternausschuss Kindertagesbetreuung. Es gebe derzeit keine wissenschaftliche Grundlage, die ein solches Vorgehen rechtfertige. Niedersachsen und Schleswig-Holstein: Verschärfte Maskenpflicht tritt in Kraft 6.31 Uhr: In Niedersachsen und Schleswig-Holstein gelten seit heute die von Bund und Ländern vereinbarten neuen Corona-Regeln. Dazu gehört eine verschärfte Maskenpflicht. In geschlossenen Räumen von Betrieben und Geschäften sowie im Nahverkehr sind statt Alltagsmasken nur noch medizinische Masken zulässig. Die Vorgabe gilt ausdrücklich auch für dazugehörige Parkplätze. Kinder bis einschließlich 14 Jahren dürfen allerdings weiterhin Alltagsmasken tragen. Kinder bis einschließlich fünf Jahren sind weiterhin gänzlich von der Maskenpflicht ausgenommen. Die seit 10. Januar geltenden Kontaktbeschränkungen wurden bis zum 14. Februar verlängert. Danach dürfen sich die Mitglieder eines Hausstands nur mit einer weiteren Person treffen – auch im Privaten. Ausnahmen gelten für Kinder bis drei Jahre sowie für Begleitpersonen von Menschen mit Behinderung. Insbesondere die Grünen hatten dies als unzureichend kritisiert und weitere Lockerungen für Kinder gefordert. Eine wichtige Änderung betrifft den deutsch-dänischen Grenzverkehr. Pendler müssen ab sofort - analog zu den Regelungen in Dänemark – einen negativen Corona-Test vorzulegen. Dieser darf höchstens sieben Tage alt sein. Außerdem müssen Rückkehrer aus Risikogebieten seit Montag 14 statt bislang 10 Tage lang in Quarantäne. Sogenannte Freitestungen und eine Arbeitsquarantäne sind nicht mehr möglich. Dies begründete die Landesregierung mit der Virusmutationen. Eine Bundesverordnung soll zudem dazu führen, dass mehr Menschen als bislang ihre Arbeit vom Büro ins Homeoffice verlagern. Diese Verordnung soll Mitte der Woche in Kraft treten und bis zum 15. März gelten. Sie sieht vor, dass Arbeitgeber ihren Mitarbeitern das Homeoffice ermöglichen müssen, „wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen“. Arbeitgebervertreter hatten die Regelung überwiegend kritisch kommentiert. Leerer werden sollen auch die Schulen. Nach den Weihnachtsferien war Niedersachsen noch einen Sonderweg gegangen und hatte für Grundschüler und Abschlussklassen das Wechselmodell mit halben Klassen, die abwechselnd zu Hause und in der Schule unterrichtet werde, vorgegeben. Daran hält die Regierung auch weiterhin fest, allerdings mit einem entscheidenden Unterschied: Die Präsenzpflicht ist aufgehoben worden. Jetzt können also die Eltern entscheiden, ob sie die Schüler dieser Klassen in die Schule schicken oder nicht. Verschärfte Regeln könnten auch in den neuen Corona-Hotspots Flensburg und Kreis Pinneberg gelten. Dort war die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche am Samstag auf 202,1 (Pinneberg) und 203,0 (Flensburg) gestiegen. So dürften Bürger nur noch alleine einkaufen, der Zugang zu Spielplätzen muss geregelt werden, Schulen und Pflegeheime sollen die Lage individuell bewerten. Auch die Bewegungsfreiheit könnte auf 15 Kilometer um den Wohnort eingeschränkt werden. Das waren die Corona-News am 24. Januar: Hamburger Klinik ist eine der ersten, die neues Corona-Medikament einsetzen 21.16 Uhr: Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) wird die zwei von Bund gekauften neuen Corona-Antikörper-Medikamente einsetzten. Das sagte die Leiterin der Infektiologie, Professor Marylyn Addo, gegenüber dem NDR. Das UKE ist damit laut eigenen Angaben eine der ersten Kliniken in Deutschland, die die Medikamente bei der Behandlung von Covid-19-Patientinnen und Patienten verabreichen wird. Es handelt sich dabei laut NDR um Antikörper-Medikamente der Hersteller Eli Lilly und Regeneron. Die Verabreichung werde das UKE wissenschaftlich begleiten. „Es ist angekündigt, dass die Medikamente in den kommenden Wochen im UKE ankommen werden. Wie viele Dosen und wann genau ist bislang noch unklar", sagte Professor Addo gegenüber dem NDR. Es sollen stationäre und teil-stationäre Patienten damit behandelt werden, die milde oder moderate Symptome haben und Risikofaktoren für einen schweren Verlauf zeigen. Für Intensivpatienten, die bereits beatmet werden, sei das Medikament nicht geeignet. Addo warnte vor zu hohen Erwartungen. "Die Daten sind vielversprechend, aber momentan geht keiner in der Expertengemeinschaft davon aus, dass das nun das Medikament ist, das den Schalter in der Pandemie umlegt." Das Arzneimittel könne ein weiterer Baustein sein in der Bekämpfung der Pandemie und vielleicht für bestimmte Patienten geeignet, aber das müsse nun noch genauer erarbeitet werden. Deutschland hat 200.000 Dosen des neuen Corona-Medikaments gekauft. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte am Sonntag angekündigt, dass die monoklonalen Antikörper ab kommender Woche in Deutschland eingesetzt werden sollen, zunächst in Uni-Kliniken. Schleswig-Holstein: 139 Neuinfektionen 20.53 Uhr: In Schleswig-Holstein wurden am Sonntag 139 neue Corona-Fälle gemeldet (Vortag: 477 neue Fälle). 485 Menschen mit Covid19-Erkrankungen werden derzeit in Kliniken behandelt, davon 81 auf einer Intensivstation. 49 Menschen müssen beatmet werden. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 94,1 Fällen pro 100.000 Einwohner. Im Kreis Pinneberg liegt die Inzidenz bei 199, in Flensburg bei 190,8, im Kreis Nordfriesland bei 121,7 und in Lübeck bei 112,2. Der einzige Landkreis mit einer Inzidenz unter 50 ist der Kreis Plön (38,1). MeckPomm: 113 Corona-Neuinfektionen - sechs weitere Tote 17.41 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern sind am Sonntag 113 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Am Sonntag vor einer Woche waren es noch 121 Neuinfektionen. Sechs weitere Menschen starben im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion - insgesamt sind es nun 369 im Nordosten. Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (Sieben-Tage-Inzidenz) stieg seit dem Vortag leicht auf 106,5. Den höchsten Inzidenz-Wert verzeichnet weiterhin der Landkreis Vorpommern-Greifswald. Er liegt nun bei 201,2 und gilt als Corona-Hotspot. Den geringsten Wert hat die Stadt Rostock mit 33,9. Die Zahl der in Kliniken behandelten Corona-Patienten stieg im Vergleich zum Vortag um 6 auf 363, auf Intensivstationen liegen 75 Patienten. Corona-Ausbruch bei Airbus in Hamburg 16.29 Uhr: Beim Flugzeughersteller Airbus hat es einen Corona-Ausbruch gegeben. Insgesamt Hamburger 21 Mitarbeiter sind positiv auf das Coronavirus getestet worden, für rund 500 Mitarbeiter wurde Quarantäne angeordnet. Mehr dazu lesen Sie hier. Niedersachsen meldet am Sonntag 938 Neuinfektionen 15.20 Uhr In Niedersachsen wurden am Sonntag 938 Neuinfektionen gemeldet (Samstag: 1207). Vor einer Woche, am 17. Januar, wurden 526 Fälle gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 89,7 (gesterrn: 91,8). Dabei variieren die Werte in den Landkreisen teilweise stark: Im Landkreis Aurich liegt der Inzidenzwert der letzten sieben Tage auf 100.000 Einwohner gerechnet nur bei 30, in Nienburg (Weser) hingegen bei 208,4. Im Vergleich zu Freitag starben in Niedersachsen weitere 27 Personen an oder mit dem Corona-Virus, insgesamt sind bereits 2971 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Inzidenz 97: Hamburg meldet am Sonntag 265 Neuinfektionen 12.43 Uhr Die Zahl der in Hamburg bestätigten Corona-Neuinfektionen hat sich am Sonntag um 265 erhöht (Vorwoche: 146). Das sind 61 mehr als am Samstag, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte (Stand: 11.50 Uhr). Die Inzidenz, also die Zahl neuer Ansteckungen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen, stieg von 90,9 auf 97. Vor einer Woche lag dieser Wert bei 111,5. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) meldeten die Hamburger Gesundheitsämter am Sonntag 11weitere Todesfälle. Damit stieg die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf 987. Insgesamt haben sich laut Hamburger Gesundheitsbehörde seit Ausbruch der Pandemie in der Hansestadt 44 725 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 36 600 als genesen. In Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde (die letzten Zahlen stammen von Freitag) 455 Corona-Patienten stationär behandelt. 101 von ihnen lagen auf Intensivstationen. Pinneberg und Flensburg: Inzidenz steigt auf über 200 11.24 Uhr Trotz des Lockdowns wird die Corona-Lage im Kreis Pinneberg und in der Stadt Flensburg immer angespannter. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche stieg am Samstag im Kreis Pinneberg auf 202,1 und in Flensburg auf 203,0. Das geht aus Daten hervor, die das Gesundheitsministerium in Kiel am Samstagabend veröffentlicht hat (Datenstand: 23.01.2021, 20.26 Uhr). Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz über 200 können Kreise und Kommunen die Bewegungsfreiheit auf 15 Kilometer um den Wohnort einschränken. «Es gibt für diese Maßnahme aber keinen Automatismus», hatte Schleswig-Holsteins Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) am 11. Januar gesagt. Man werde im Einzelfall schauen, ob es ein isoliertes Ausbruchsgeschehen gebe oder das Virus breit in der Bevölkerung zirkuliere. Das waren die News am Samstag, 23. Januar 2020: Schleswig-Holstein meldet 477 Corona-Neuinfektionen 22.03 Uhr: In Schleswig-Holstein sind innerhalb von 24 Stunden 477 neue Corona-Fälle registriert worden. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche stieg am Samstag auf 96,2 (Freitag: 92,1). Das geht aus Daten hervor, die das Gesundheitsministerium in Kiel am Freitagabend veröffentlichte. Die Zahl der Menschen, die mit oder an Corona gestorben sind, stieg um 3 auf 744. 461 Corona-Patienten sind den Angaben zufolge derzeit in Schleswig-Holstein in Krankenhäusern. 77 werden intensivmedizinisch betreut – 48 mit Beatmung. Die Zahl der Genesenen wird auf etwa 26.500 geschätzt. Bislang gibt es in dem Bundesland 33.707 nachgewiesene Corona-Infektionen. Corona in Niedersachsen: 1207 Neuinfektionen gemeldet 20.45 Uhr: In Niedersachsen wurden am Samstag 1207 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Vor einer Woche, am 16. Januar, wurden 1094 Fälle gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 91,8. Dabei variieren die Werte in den Landkreisen teilweise stark: Im Landkreis Aurich liegt der Inzidenzwert der letzten sieben Tage auf 100.000 Einwohner gerechnet nur bei 29, in der Wesermarsch hingegen bei 171,6. Im Vergleich zu Freitag starben in Niedersachsen weitere 40 Personen an oder mit dem Corona-Virus, insgesamt sind bereits 2944 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Corona in Mecklenburg-Vorpommern: 243 Neuinfektionen am Samstag 19.34 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern wurden am Samstag 243 Neuinfektionen gemeldet, etwas weniger als noch am Freitag (286). Das meldete das Landesamt für Gesundheit und Soziales in Rostock am Nachmittag. Am vergangenen Samstag, 16. Januar, waren es noch 254 Neuinfektionen. Weitere acht Personen starben im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion – insgesamt sind in dem norddeutschen Bundesland seit Pandemiebeginn 363 Personen in Verbindung mit dem Virus verstorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun in Mecklenburg-Vorpommern bei 106,3 – am stärksten betroffen ist weiterhin die Region Vorpommern-Greifswald, dort liegt die Inzidenz bei 196,9. In Rostock liegt der Wert hingegen nur bei 37,3. In den Krankenhäusern werden momentan 357 Corona-Patienten behandelt, 57 davon auf den Intensivstationen. Das sind im Vergleich zum Vortag 26 Personen weniger, die stationär behandelt werden müssen. Als genesen gelten inzwischen 14.346 Personen. Corona-Ausbruch in Lübecker Klinik: Fast 80 Mitarbeiter infiziert 17.32 Uhr: Nach einem Corona-Ausbruch in der Sana-Klinik in Lübeck haben sich nach Angaben des Krankenhauses 79 Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Ursache für den Ausbruch war anscheinend ein symptomfreier Patient, der bei Aufnahme auf die Station negativ getestet wurde, sich später allerdings als Corona-positiv herausstellte. Zunächst war man von nur neun Ansteckungen beim Personal der chirurgischen Stationen der Klinik ausgegangen, alle Kontaktpersonen der Kategorie 1 wurden unverzüglich in Quarantäne geschickt. Nun stellte sich heraus, dass 79 der getesteten Kontaktpersonen Covid-positiv sind. Außerhalb dieser Kontaktgruppe hätten die Reihentests bisher aber keine weiteren Infektionen ergeben, teilten die Sana-Kliniken mit. Wegen des Ausbruchs musste der Krankenhausbetrieb zurückgefahren werden, vier Normal-Stationen mussten vorübergehend geschlossen werden. Alle verschiebbaren geplanten Eingriffe wurden abgesagt. In der Lübecker Klinik werden aktuell 43 Corona-Patienten behandelt, zwei davon intensivmedizinisch. Corona-Massentests an Hamburger Schulen geplant 15.48 Uhr: Die Hamburger Schulbehörde will Massentests bei Corona-Verdachtsfällen an Schulen durchführen. Dies berichtet der NDR. So sollen Corona-Ausbrüche an den Schulen zukünftig verhindert werden. Diesbezüglich liefen bereits Gespräche mit Partner-Organisationen. Genauere Planungen könne es demnach aber erst geben, wenn klar ist, wann die Schulen wieder zum Präsenzunterricht zurückkehren. Wegen der weiterhin hohen Infektionszahlen wird in Hamburg noch bis zum 14. Februar weiter Distanzunterricht erteilt, die Schülerinnen und Schüler lernen also im Regelfall von zuhause aus. Im Herbst hatte es an mehreren Schulen in Hamburg Corona-Ausbrüche gegeben. Hamburg: Inzidenz sinkt unter 100 12.24 Uhr Die Zahl der in Hamburg bestätigten Corona-Neuinfektionen hat sich am Samstag um 204 erhöht. Das sind 126 weniger als am Freitag und 149 weniger als am Samstag vor einer Woche, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte (Stand: 11.50 Uhr). Die Inzidenz, also die Zahl neuer Ansteckungen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen, sank von 100,1 auf 90,9. Vor einer Woche lag dieser Wert bei 118,5. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstag meldeten die Hamburger Gesundheitsämter 14 weitere Todesfälle. Damit stieg die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf 976. Insgesamt haben sich laut Hamburger Gesundheitsbehörde seit Ausbruch der Pandemie in der Hansestadt 44 460 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 36 300 als genesen. In Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Freitag 455 Corona-Patienten stationär behandelt, 28 weniger als am Vortag. 101 von ihnen lagen auf Intensivstationen und damit 2 weniger als am Donnerstag. Schleswig-Holstein verzeichnet 425 neue Corona-Fälle 21.02 Uhr: In Schleswig-Holstein sind innerhalb von 24 Stunden 425 neue Corona-Fälle registriert worden. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche stieg am Freitag leicht auf 92,1 (Mittwoch: 91,8). Das geht aus Daten hervor, die das Gesundheitsministerium in Kiel am Freitagabend veröffentlichte. Die Zahl der Menschen, die mit oder an Corona gestorben sind, stieg um 16 auf 741. 447 Corona-Patienten sind den Angaben zufolge derzeit in Schleswig-Holstein in Krankenhäusern. 72 werden intensivmedizinisch betreut - 42 mit Beatmung. Die Zahl der Genesenen wird auf etwa 26.200 geschätzt. Bislang gibt es in dem Bundesland 33.230 nachgewiesene Corona-Infektionen. Meck-Pomm meldet 286 Corona-Neuinfektionen 18.20 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern sind am Freitag 286 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Soziales in Rostock mit. Am Freitag vor einer Woche waren es demnach noch 376 Neuinfektionen. Elf weitere Menschen starben im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion – insgesamt sind es nun 355 im Nordosten. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen liegt bei nunmehr 18 109. Als genesen gelten 14 135 Betroffene. Die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (Sieben-Tage-Inzidenz) sank seit dem Vortag weiter auf 105,8. Vor einer Woche lag dieser Wert laut Lagus noch bei 116. Den höchsten Inzidenz-Wert mit 200,7 verzeichnet demnach weiterhin der Landkreis Vorpommern-Greifswald und gilt als Corona-Hotspot. Den geringsten Wert hat die Stadt Rostock mit 41,6. Die Zahl der in Kliniken behandelten Corona-Patienten blieb im Vergleich zum Vortag bei 383, die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen sank im selben Zeitraum um fünf auf 83. Wegen Corona: Infektionskrankheiten gehen in Hamburg deutlich zurück 15.36 Uhr: Im Corona-Jahr 2020 ist in der Hansestadt durch die Hygienemaßnahmen ein deutlicher Rückgang bei vielen Infektionskrankheiten festzustellen. In der Summe waren 42,1 Prozent weniger Nachweise gemeldet worden. Laut einer Analyse der DAK-Gesundheit von Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) gingen Norovirus-Infektionen um 66 Prozent zurück. Diese sich gerade in Gemeinschaftseinrichtungen rasch verbreitende Erkrankung wurde im vergangenen Jahr 613 mal gemeldet, im Jahr zuvor waren es noch 1818 Fälle. Aber auch sogenannte Kinderkrankheiten kamen weniger oft vor. Windpocken gingen um etwas mehr als ein Drittel zurück, Erkrankungen durch Rota-Viren sogar um 87 Prozent. Die Gründe für den Rückgang sieht die Krankenkasse vor allem bei den Corona-Maßnahmen der Regierung, die auch einen Einfluss auf die Übertragung von anderen Krankheiten gehabt haben. Inzidenz in Hamburg steigt wieder über 100 11.51 Uhr: In Hamburg sind am Freitag 330 bestätigte Corona-Neuinfektionen vermeldet worden. Das sind 24 mehr als am Donnerstag - und sogar 51 mehr als am Freitag vor einer Woche. Wie die Gesundheitsbehörde weiter mitteilte, stieg die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen auf nun 100,1 (Vortag: 97,4). Vor einer Woche hatte die Inzidenz noch bei 115,2 gelegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sind in Hamburg bislang 962 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben (Stand: 21. Januar), 12 mehr als am Vortag. Insgesamt haben sich den Behördenangaben zufolge seit Ausbruch der Pandemie in Hamburg 44.256 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 36.100 als genesen. In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Montag 483 Corona-Patienten behandelt. Auf Intensivstationen lagen 103 Corona-Patienten, 83 davon sind Hamburger. Neue Maskenpflicht - das gilt ab heute in Hamburg 11:17 Uhr: Ab Freitag müssen in Hamburger Bussen und Bahnen sowie beim Einkaufen sogenannte medizinische Masken getragen werden. Als medizinische Masken gelten die sogenannten OP-Masken, FFP2-Masken und KN95-Masken. Mit dem Inkrafttreten der neuen Corona-Verordnung des Senats sind Alltagsmasken wie aus Stoff genähte Mund-Nase-Bedeckungen oder Schals und Halstücher nicht mehr erlaubt. Die Alltagsmasken aus Stoff, können die Hamburger künftig nur noch auf der Straße oder in privaten Räumen tragen. Verstöße gegen die neue Maskenpflicht sollen nach einer Übergangsphase ab dem 1. Februar mit Bußgeldern geahndet werden. 1284 Corona-Neuinfektionen in Niedersachsen 10:10 Uhr: Wurden für Mittwoch noch 1444 Neuinfektionen in Niedersachsen gemeldet, waren es gestern nur 1284 – vor einer Woche waren es noch 1473. Mit oder am Coronavirus starben den Angaben zufolge 51 weitere Menschen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 94,7, gestern 97,4. Kindertagesstätten in Hamburg ab Montag geschlossen Heute, 06:57 Uhr: Ab kommenden Montag werden Kindertagesstätten in Hamburg geschlossen. Das teilte die Sozialbehörde am Donnerstag mit. Eine Notbetreuung wird grundsätzlich für Kinder mit dringlichem sozialpädagogischen Förderungsbedarf angeboten, ebenso für Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten. Für Kinder, die aus familiären Gründen oder aufgrund individueller Notfälle auf eine Betreuung angewiesen, sowie für Kinder, deren Eltern alleinerziehend sind, wird ebenfalls eine Notbetreuung – gegebenenfalls in einem geringeren Stundenumfang –angeboten. Weiterhin verzichtet die Stadt während der Notbetreuung auf die Erhebung der Elternbeiträge. Kindertagespflegestellen sollen für Kinder mit dringendem Betreuungsbedarf geöffnet bleiben. Laut Senatorin Dr. Melanie Leonhard müssen Kontakte in jedem Lebensbereich reduziert werden. „Diese Entscheidung haben wir uns nicht leicht gemacht”, so Leonhard. „Wir wissen, welchen Belastungen insbesondere Familien mit Kindern seit Beginn der Pandemie ausgesetzt sind. Mit dieser Regelung wollen wir eine Balance zwischen den Bedürfnissen der Kinder und Familien und dem Infektionsschutz herzustellen.“ Corona-Mutationen in Dithmarschen nachgewiesen 21.50 Uhr: Vier Verdachtsfälle von mutierten Coronaviren im Kreis Dithmarschen haben sich bestätigt. Das nationale Konsiliarlabor für Coronaviren an der Charité in Berlin habe bestätigt, dass es um eine Virusmutation mit den Merkmalen der britischen Variante handelt, wie der Kreis am Donnerstag mitteilte. Alle vier Betroffenen stammen aus einem Haushalt und befinden sich seit Bekanntwerden der ersten Corona-Infektion in der vergangenen Woche gemeinsam in Quarantäne. Nach Angaben des Kreises ist die mögliche Ursache für die Infektion nicht bekannt. Aktuell gebe es keine Anzeichen für einen Infektionsanstieg im Umfeld des betroffenen Haushalts. Am Samstag hatte der Kreis Rendsburg-Eckernförde mitgeteilt, dass eine Coronavirus-Probe nach Angaben aus Berlin mit hoher Wahrscheinlichkeit Teil einer Viruslinie sei, die zuerst in Großbritannien entdeckt worden war. In Flensburg waren in den vergangenen Tagen fast 30 Verdachtsfälle von mutierten Coronaviren bekannt geworden. Die Laborergebnisse wurden an die Charité geschickt zwecks Bestätigung und Feststellung, um welche Mutationen es sich genau handelt. Ein Ergebnis lagen am Donnerstag noch nicht vor. 523 Neuinfektionen in Schleswig-Holstein gemeldet 21.38 Uhr: In Schleswig-Holstein sind innerhalb von 24 Stunden 523 neue Corona-Fälle registriert worden. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche stieg am Donnerstag leicht auf 91,8 (Mittwoch: 88,3). Das geht aus Daten hervor, die das Gesundheitsministerium in Kiel am Donnerstagabend veröffentlichte. Die Zahl der Menschen, die mit oder an Corona gestorben sind, stieg um 18 auf 725. 438 Corona-Patienten sind den Angaben zufolge derzeit in Schleswig-Holstein in Krankenhäusern. 71 werden intensivmedizinisch betreut - 46 mit Beatmung. Die Zahl der Genesenen wird auf etwa 25.900 geschätzt. Bislang gibt es in dem Bundesland 32.805 nachgewiesene Corona-Infektionen. Krisenstab besorgt über schwere Corona-Verläufe bei Kindern 20.50 Uhr: Unter den Covid-19-Patienten, die in Niedersachsen beatmet werden müssen, sind nach Angaben des Corona-Krisenstabs derzeit auch zwei Kinder. „Was sich unschön entwickelt, muss man wirklich sagen, ist die Situation bei den Kindern”, sagte der Leiter des Krisenstabs, Heiger Scholz, am Donnerstag im Gesundheitsausschuss des Landtages. Insgesamt seien acht Kinder mit Covid-19 im Krankenhaus. Seit vergangenem Freitag zählten dazu zwei Kinder, die beatmet werden. Der Krisenstab geht davon aus, dass es sich die ganze Zeit um dieselben Kinder handelt. „So viele beatmete Kinder hatten wir, glaube ich, noch nie”, sagte Scholz. Auch 1387 erwachsene Corona-Patienten werden derzeit in niedersächsischen Krankenhäusern behandelt, davon werden 181 beatmet. Neue Maskenpflicht gilt ab Freitag in Hamburg 19.25 Uhr: In Hamburg müssen bereits von diesem Freitag an in Bussen und Bahnen sowie beim Einkaufen sogenannte medizinische Masken getragen werden. Alltagsmasken wie aus Stoff genähte Mund-Nase-Bedeckungen oder Schals und Halstücher sind dann nicht mehr erlaubt. Die neue Verordnung, mit der der Senat die Beschlüsse von Bund und Ländern zur Eindämmung der Corona-Pandemie umgesetzt hat, werde noch am Donnerstag veröffentlicht und trete damit am Freitag in Kraft, sagte ein Sprecher der Gesundheitsbehörde am Nachmittag. Im Gegensatz zu Bayern sind in Hamburg aber nicht nur die vergleichsweise teuren FFP2-Masken vorgeschrieben. Auch die deutlich günstigeren und bereits weit verbreiteten sogenannten OP-Masken können verwendet werden. Verstöße gegen die neue Maskenpflicht sollen mit Bußgeldern geahndet werden. Zunächst gelte dafür aber eine Übergangsfrist bis zum 1. Februar, hatte Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) nach dem Senatsbeschluss am Mittwoch angekündigt. 274 neue Corona-Infektionen in MV nachgewiesen – vier weitere Tote 18.25 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern sind am Donnerstag 274 neue Corona-Infektionen registriert worden. Das waren 26 weniger als vor einer Woche, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock mitteilte (Stand: 16.30 Uhr). Die Zahl der Ansteckungen in den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohner sank von 113,6 am Mittwoch auf nunmehr 107,9. Mit oder an dem Virus starben 4 Menschen. Damit erhöhte sich die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 seit Beginn der Pandemie auf 344. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen seit März stieg landesweit auf 17.824. Als genesen gelten mittlerweile 13.925 Betroffene. Den höchsten Inzidenz-Wert weist weiterhin der Landkreis Vorpommern-Greifswald auf. Dort wurden 195,2 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen ermittelt. In Rostock, der Region mit dem niedrigsten Wert landesweit, sank die Sieben-Tage-Inzidenz auf 45,4. Nach Angaben des Lagus haben am Mittwoch landesweit weitere 1316 Menschen ihre zweite Impfung gegen Covid-19 erhalten. Damit stieg die Zahl der Zweitgeimpften im Land auf 3017. Ihre erste Impfung erhielten demnach 2243 Menschen, so dass insgesamt 44.449 Menschen in MV bereits eine erste Dosis verabreicht bekommen haben. Die Quote der Menschen mit einer ersten Impfung lag laut Lagus bei 2,76 Prozent. Damit verzeichnet Mecklenburg-Vorpommern weiterhin bundesweit die höchste Quote. Gericht lehnt Eilanträge von Friseursalon und Golfplatzbetreiberin ab 18.16 Uhr: Ein Friseursalon und eine Golfplatzbetreiberin aus Schleswig-Holstein sind mit Eilanträgen gegen Verbote im Rahmen des Corona-Lockdowns vor dem Oberverwaltungsgericht gescheitert. Der zuständige 3. Senat wies am Donnerstag ihre Anträge gegen das Verbot von Dienstleistungen mit Körperkontakt beziehungsweise das Verbot zum Betrieb von Sportanlagen ab, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Nach Ansicht der Richter spricht vieles dafür, dass die Regelungen der Corona-Verordnung einer rechtlichen Überprüfung im Hauptsacheverfahren standhalten würden. Die Richter halten die Eingriffe in die Grundrechte der Kläger angesichts der aktuellen landesweiten Inzidenzwerte für Neuinfektionen und der vom Robert Koch-Institut als sehr hoch eingeschätzten Gesundheitsgefahr für gerechtfertigt. Laut Oberverwaltungsgericht sind die Beschlüsse unanfechtbar (Az.: 3 MR 1/21 und 3 MR 2/21). Die Landesregierung will die bislang bis Ende Januar befristeten Corona-Regeln bis Mitte Februar verlängern. In dieser Zeit müssen unter anderem Friseure geschlossen bleiben. Auch Golfplätze dürfen nicht öffnen. Mehr als 30.000 Menschen in Hamburg gegen Corona geimpft 17.25 Uhr: Trotz weiterhin knappen Impfstoffs gehen die Corona-Schutzimpfungen in Hamburg weiter. Bis einschließlich Mittwoch wurden nach Angaben des Robert Koch-Instituts in der Stadt 32.210 Impfdosen verabreicht – verteilt auf 30.549 Erst- und 1661 Zweitimpfungen. Das war in der Gesamtzahl im Vergleich zum Vortag ein Plus von 1607 Impfdosen, wie das RKI am Donnerstag mitteilte. Der ganz überwiegende Teil stammte demnach von den Herstellern Biontech/Pfizer, lediglich 210 Dosen vom US-Unternehmen Moderna. Die meisten Erst-Impfungen erhielten mit 14.497 Dosen Mitarbeiter in Pflegeeinrichtungen und medizinisches Klinikpersonal. 11.220 Erstdosen gingen an über 80-Jährige, 7963 an Pflegeheimbewohner. 1824 Menschen in Hamburg erhielten die Impfung aufgrund einer medizinischen Indikation. Im Vergleich zu den Impfleistungen der anderen Bundesländer liegt Hamburg derzeit auf Platz 9 und mit einer Impfquote von 1,7 Prozent knapp über dem Bundesdurchschnitt (1,6). Zum Vergleich: Mecklenburg-Vorpommern liegt mit 2,8 Prozent an der Spitze; Schlusslicht ist Baden-Württemberg mit 1,2 Prozent. Wegen Corona: Mecklenburg-Vorpommern verschiebt Abiturprüfungen 16.40 Uhr: Mecklenburg-Vorpommern verschiebt wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr die schriftlichen Abiturprüfungen. So soll zusätzliche Zeit zur Vorbereitung gewonnen werden, wie das Bildungsministerium in Schwerin am Donnerstag mitteilte. Die Prüfungen starten demnach statt am 13. April erst am 23. April mit dem schriftlichen Biologie-Abitur, das nach bisherigen Planungen an diesem Tag in mehreren Bundesländern gemeinsam geschrieben werden soll. Die Prüfungen zur Mittleren Reife müssten nicht verschoben werden, da sie ohnehin erst Ende April begännen, sagte ein Ministeriumssprecher. Mecklenburg-Vorpommern war als erstes Bundesland in das Schuljahr gestartet und hat nun entsprechend frühe Prüfungstermine. Bildungsministerin Bettina Martin (SPD) erklärte, zwar seien die Schulen in MV bis kurz vor Weihnachten geöffnet gewesen und für die Abschlussklasen könne auch jetzt Präsenzunterricht erteilt werden. Daran nehmen nach Ministeriumsangaben rund 70 Prozent der Schüler teil. Dennoch sei klar, dass die vergangenen zehn Monate keine normale Schulzeit gewesen seien. „Wir werden deshalb alles dafür tun, dass die Schülerinnen und Schüler faire Rahmenbedingungen für ihre Prüfungen erhalten“, versprach Martin. Schließlich gehe es um die Lebenskarrieren der Jugendlichen. „Dafür werden wir auch weitere Anpassungen bei der Durchführung und Vorbereitung der Prüfungen vornehmen, ohne dabei die Qualität des Abschlusses zu reduzieren.“ Mit Blick auf die pandemiebedingten Einschränkungen seit dem Frühjahr hatte das Ministerium den Schulen bereits Vorabhinweise für die Prüfungen gegeben und damit die Inhalte für den Unterricht reduziert. Damit sollte es den Lehrern ermöglicht werden, die Schüler gezielter auf die Prüfungen vorzubereiten. IG Bau fordert kostenlose Corona-Masken für Reinigungspersonal 13.10 Uhr: Die IG BAU hat die Arbeitgeber in der Hamburger Gebäudereinigungsbranche aufgefordert, die mehr als 28.000 Beschäftigten umgehend mit Corona-Schutzmasken auszustatten. Bislang habe ein Großteil der Beschäftigten nicht genügend kostenlose Masken bekommen, teilte die Gewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt am Donnerstag mit. Immer wieder komme es vor, dass Beschäftigte den Mund-Nasen-Schutz aus eigener Tasche bezahlen müssten. „Es kann nicht sein, dass ausgerechnet die Menschen, bei denen das Einkommen kaum für Miete und Lebensunterhalt reicht, auf den Kosten der beruflich genutzten Masken sitzen bleiben”, sagte der IG-BAU-Bezirksvorsitzende Matthias Maurer. Besonders schwer sei es für Teilzeitkräfte und Minijobber. Dabei sei das Tragen einer Maske Pflicht und „erst recht notwendig, wenn Beschäftigte sich am Arbeitsplatz einer erhöhten Infektionsgefahr aussetzen”. Die Gewerkschaft forderte die Arbeitgeber auf, die besten Masken zur Verfügung zu stellen, Schulungen zum richtigen Tragen anzubieten und zudem einen Erschwerniszuschlag zu zahlen. „Wer stundenlang unter einer Maske körperlich schwer arbeitet, hat den Lohnaufschlag verdient”, sagte Maurer. 306 Corona-Neuinfektionen in Hamburg – Inzidenz sinkt weiter 11.54 Uhr: Hamburg meldet am Donnerstag 306 Corona-Neuinfektionen. Am Donnerstag in der vergangenen Woche waren es 324 (gestern 285) Die Sieben-Tage-Inzidenz sank von 98,4 auf 97,4. Vor einer Woche hatte dieser Wert noch bei 130,8 gelegen. Den RKI-Angaben zufolge stieg die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus seit Dienstag um 15 auf 950. Insgesamt haben sich laut Hamburger Gesundheitsbehörde seit Ausbruch der Pandemie in der Hansestadt 43.926 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 35.900 als genesen. In Hamburger Krankenhäusern werden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Mittwoch 489 Corona-Patienten stationär behandelt. 101 von liegen auf Intensivstationen, sechs mehr als am Dienstag. 1444 Corona-Neuinfektionen in Niedersachsen 11.10 Uhr: Nach 1319 gemeldeten Neuinfektionen gestern ist die Zahl der registrierten Corona-Fälle in Niedersachsen am Donnerstag auf 1444 angestiegen. Am Mittwoch vor einer Donnerstag wurden 1705 gemeldet. Mit oder am Coronavirus starben den Angaben zufolge 43 weitere Menschen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 97,4 (gestern) 99,9. Das waren die Corona-News am 20. Januar: 456 Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein 21.17 Uhr: In Schleswig-Holstein sind innerhalb von 24 Stunden 456 neue Corona-Fälle registriert worden. Eine Woche zuvor hatte es 484 Neuinfektionen gegeben. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche sank am Mittwoch leicht auf 88,3 (Dienstag: 89,3). Das geht aus Daten hervor, die das Gesundheitsministerium in Kiel am Mittwochabend veröffentlichte. Die Zahl der Menschen, die mit oder an Corona gestorben sind, stieg um 16 auf 707. 457 Corona-Patienten sind den Angaben zufolge derzeit in Schleswig-Holstein in Krankenhäusern. 83 werden intensivmedizinisch betreut - 47 mit Beatmung. Die Zahl der Genesenen wird auf etwa 25 500 geschätzt. Bislang gibt es in dem Bundesland 32.282 nachgewiesene Corona-Infektionen. Neue Verordnung in Hamburg: Das sind die Beschlüsse 19.25 Uhr: Im Hinblick auf das Risiko durch neue Virusmutationen haben Bund und Länder beschlossen, den Lockdown bis mindestens 14. Februar zu verlängern und die Maßnahmen zu schärfen. Der Hamburger Senat hat heute vereinbart, die Beschlüsse vollständig umzusetzen. Sobald die Abstimmung zwischen den Behörden und die Rechtsprüfung abgeschlossen sind, wird die neue Verordnung veröffentlicht. Sie wird folgende Regelungen enthalten: Maskenpflicht: In Bussen und Bahnen, beim Einkaufen, bei Gottesdiensten, bei Amtsgängen zu Behörden und bei Gesundheitsbehandlungen müssen medizinische Masken getragen werden. Darunter fallen OP-Masken und Masken mit dem Standard KN95 oder FFP2. Einfache Alltags- bzw. Stoffmasken sind nicht mehr gestattet. In Senioren- und Pflegeeinrichtungen bleibt es bei verpflichtenden Schnelltests für Personal und Besucher. Die Beschäftigten müssen beim Kontakt mit Bewohnern FFP2-Masken tragen. Kontaktbeschränkung: Alle nicht zwingend notwendigen Kontakte sollen unterbleiben. Private Zusammenkünfte müssen sich weiterhin auf eine weitere nicht im eigenen Haushalt lebende Person beschränken. Homeoffice: Arbeitgeber sind verpflichtet, Mitarbeitern die Möglichkeit für Homeoffice anzubieten, wenn keine zwingenden betrieblichen Gründe entgegenstehen. In den Betrieben gelten zudem strengere Arbeitsschutzregelungen hinsichtlich der Abstände zwischen Beschäftigten sowie der Bildung von festen Arbeitsgruppen und zum Tragen von medizinischen Masken. Arbeitgeber müssen ihren Mitarbeitern medizinische Masken zur Verfügung stellen, wenn Präsenzarbeit erfolgt. Kitas: Ab dem 25. Januar wird in Hamburg statt der eingeschränkten Regelbetreuung die erweiterte Notbetreuung angeboten. Das heißt, grundsätzlich sind Kindertagesstätten in der Freien und Hansestadt Hamburg außer für Kinder mit einem dringlichen sozialpädagogischen Förderbedarf geschlossen. Danach wird eine Betreuung sichergestellt für Kindermit dringendem Betreuungsbedarf, deren Eltern Tätigkeiten ausüben, die für die Daseinsvorsorge bedeutsam oder für die Aufrechterhaltung der wichtigen Infrastrukturen oder der Sicherheit notwendig sind, die aus familiären Gründen oder aufgrund besonders gelagerter individueller Notfälle auf eine Betreuung angewiesen sowie deren Eltern alleinerziehend sind. Schule: An den Hamburger Schulen wird bis zum 14. Februar weiterhin Distanzunterricht erteilt. Es wird ausdrücklich an alle Eltern appelliert, ihre Kinder nicht zur Schule zu schicken. Nur Eltern, für deren Kinder es keine andere Betreuungsform gibt, haben die Möglichkeit, ihre Kinder weiterhin zur Schule zu schicken. Versammlungen: Bei allen Versammlungen gilt grundsätzlich eine Maskenpflicht. Versammlungen unter freiem Himmel sind generell nur noch möglich mit bis zu 100 Personen, „Aufzüge“ sind grundsätzlich nicht gestattet. Die Erlaubnis für Versammlungen mit mehr Personen wird im Einzelfall von den zuständigen Behörden erteilt. Stadt vergibt gratis FFP2-Masken an Grundschüler 18.20 Uhr: Für alle Grundschüler hat die Stadt Celle (Niedersachsen) FFP2-Masken bestellt. Pro Kind seien drei Masken geordert worden, teilte die Stadt am Mittwoch mit. „Momentan schwingt immer und überall die Furcht vor Infektionen mit”, sagte Oberbürgermeister Jörg Nigge (CDU). Kinder bekämen natürlich mit, wenn Schulen als Übertragungsorte ausgemacht werden. „Da entstehen Ängste”, sagte der Politiker. Das Lehrpersonal in Celle habe bereits FFP2-Masken erhalten. Nachdem sich Bund und Länder in der Corona-Krise auf einen restriktiven Kurs geeinigt hatten, stellt Niedersachsen den Schulbesuch für Grundschüler bis Mitte Februar frei. Das Unterrichtsangebot im Wechselmodell mit halben Klassen bleibe jedoch grundsätzlich bestehen, sagte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Mittwoch. Die Erwartung sei aber, dass sich die Klassen erheblich leeren. Erst am Montag war der Unterricht an den Grundschulen in geteilten Klassen wieder angelaufen. 294 neue Corona-Infektionen in MV nachgewiesen – 13 weitere Tote 17.39 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern sind am Mittwoch 294 neue Corona-Infektionen registriert worden. Das waren 78 weniger als vor einer Woche, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock mitteilte. Die Zahl der Ansteckungen in den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohner sank von 117,8 am Dienstag auf nunmehr 113,6. Mit oder an dem Virus starben 13 Menschen. Damit erhöhte sich die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 seit Beginn der Pandemie auf 340. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen seit März stieg landesweit auf 17.553. Als genesen gelten mittlerweile 13.650 Betroffene. Nach Lagus-Angaben erhielten am Dienstag 3204 Menschen ihre erste Impfung; damit steigt die Zahl derjenigen mit einer Erstimpfung auf mehr als 42.200. Die Impfquote liegt bei 2,6 Prozent, das ist bundesweit die höchste. Zweitimpfungen wurden am Dienstag nicht registriert; deren Zahl blieb bei 379. Sonder-LPK: Hamburger Schulbehörde will mit Bitte auf Eltern zugehen 16.07 Uhr: „Hamburg hat von Anfang an einen vorsichtigen Weg eingeschlagen“, so Hamburgs Schulsenator Ties Rabe (SPD). Als die Präsenzpflicht aufgehoben wurde, habe es zu Beginn eine geringe Beteiligungsquote an den Schulen gegeben. Fünf Wochen nach der Aufhebung der Präsenzpflicht habe sich diese Quote deutlich erhöht. Die Schulbehörde wolle jetzt gemeinsam mit den Schulen auf die Eltern zugehen, um eine Betreuung zu Hause erneut zu empfehlen. Trotzdem sollen Eltern weiterhin selbst entscheiden dürfen, ob sie ihre Kinder zur Schule schicken. „Wir werden nicht laut oder leise darüber nachdenken, die Grundschulen oder die Schüler der Abschlussklassen wieder in den Präsenzunterricht zu holen“, so Rabe. Sonder-LPK: Hamburgs Zweite Bürgermeisterin: „Rückläufige Zahlen können trügerisch sein“ 15.58 Uhr: Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) appellierte in der Sonder-Landespressekonferenz erneut an die Hamburger. Es gebe aufgrund der Corona-Mutationen eine unklare Lage und „Vorsicht“ sei das oberste Gebot. „Wir brauchen diese sehr strengen Vorgaben, falls die Befürchtungen zu der Virusmutation in Deutschland sich bewahrheiten.“ Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne) ergänzte: „Jeder Tote ist einer zu viel.“ Wir seien jetzt vielleicht in einer kritischsten Phase der Pandemie. Die rückläufigen Zahlen könnten aufgrund der Unklarheiten in Bezug auf die Mutation trügerisch sein. Sonder-LPK in Hamburg: Tschentscher verkündet „erweiterte Notbetreuung“ in Kitas 15.44 Uhr: „Die Regelungen für Schulen und Kitas werden fortgeführt“, so Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) in einer Sonder-Landespressekonferenz. „Wir müssen darauf hinwirken, dass noch mehr Kinder zu Hause betreut werden.“ Aus dem eingeschränkten Regelbetrieb in den Kitas wird eine „erweiterte Notbetreuung“. Dies gelte ab Montag der kommenden Woche. Es bedeutet, dass die Kitas nur noch Kinder von Eltern aus bestimmten Gruppen betreuen, zum Beispiel aus systemrelevanten Berufen wie dem Gesundheitswesen oder der Polizei. Live: Neue Corona-Maßnahmen in Hamburg – Tschentscher äußert sich 15.25 Uhr: Nach der gestrigen Sitzung der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist heute der Hamburger Senat zusammengekommen, um über weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Hamburg zu beraten. Über das Ergebnis berichten Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) und weitere Senatsmitglieder in einer Sonder-Landespressekonferenz ab 15.30 Uhr: Schleswig-Holstein: Prien will kommende Woche neues Schulkonzept vorlegen 14.19 Uhr: Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien (CDU) will mit Verbänden und Elternvertretern über die Schulen während des Corona-Lockdowns beraten. „Was die Schulen angeht, sprechen wir morgen erst mit den Lehrerverbänden und Elternvertretungen, werden unser Konzept am Freitag in der Jamaika-Runde vorstellen und dann in der kommenden Woche auch die Öffentlichkeit informieren“, sagte Prien am Mittwoch zum Zeitplan der Landesregierung. Bund und Länder hatten sich am Dienstag auf eine Verlängerung des bislang bis Ende Januar befristeten Lockdowns bis zum 14. Februar verständigt. Im Norden sollen Schüler in dieser Zeit nicht in den Schulen unterrichtet werden. Stattdessen soll es weiterhin Fernunterricht geben. In den Kitas gibt es nur eine Notbetreuung. „Auch wie es für die Hochschulen und Religionsgemeinschaften im Land weitergeht, werden wir entsprechend beraten“, kündigte Prien an. Noch am Mittwoch waren demnach Gespräche mit den Studierendenvertretungen und Präsidien der Hochschulen geplant. Auch mit Kirchen und Verbänden soll kurzfristig gesprochen werden. „Die aktuellen Verordnungen gelten noch bis zum Monatsende und nachdem wir die Gespräche geführt haben, werden wir auch die Verordnungen entsprechend überarbeiten“, sagte Prien. Die Zahlen aus den Hamburger Bezirken 13.16 Uhr: Wie haben sich die Inzidenz-Werte in den Hamburger Bezirken in der vergangenen Woche entwickelt? Dieser Artikel gibt einen Überblick. 1319 Neuinfektionen in Niedersachsen 13.05 Uhr: Nach 598 gemeldeten Neuinfektionen gestern ist die Zahl der registrierten Corona-Fälle in Niedersachsen am Mittwoch auf 1319 angestiegen. Am Mittwoch vor einer Woche wurden 1562 gemeldet. Mit oder am Coronavirus starben den Angaben zufolge 83 weitere Menschen, sodass nun landesweit seit Beginn der Pandemie insgesamt 2810 Todesfälle zu beklagen sind. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 99,9. Inzidenzwert in Hamburg sinkt unter 100 – aber 18 weitere Todesopfer 11.56 Uhr: Die Zahl der in Hamburg bestätigten Corona-Neuinfektionen ist im Wochenvergleich weiter rückläufig: Der Inzidenzwert sank erstmals seit Anfang Dezember wieder unter 100. Am Mittwoch wurden 285 neue Fälle gemeldet. Das sind zwar 34 mehr als am Dienstag, aber 111 weniger als am Mittwoch vor einer Woche, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte (Stand: 11.55 Uhr). Die Inzidenz sank von 104,2 auf 98,4. Vor einer Woche hatte dieser Wert noch bei 136,5 gelegen. Den RKI-Angaben zufolge stieg die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus seit Dienstag um 18 auf 935. Insgesamt haben sich laut Hamburger Gesundheitsbehörde seit Ausbruch der Pandemie in der Hansestadt 43.620 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 35.600 als genesen. In Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Dienstag 506 Corona-Patienten stationär behandelt, 8 weniger als am Montag); 95 von ihnen lagen auf Intensivstationen, genau so viele wie am Dienstag. Günther kündigt neue entschärfte Kontaktregel für Kleinstkinder an 10.55 Uhr: Schleswig-Holstein will bei den Kontaktvorschriften in der Corona-Pandemie eine Sonderregelung für Kleinstkinder einführen. Kinder unter drei Jahren würden künftig aus den Zählungen herausgenommen, sagte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) in einer Sondersitzung des Landtags. Diese Kinder sollen demnach als Einheit mit einem Elternteil betrachtet werden. Generell dürfen sich die Angehörigen eines Haushalts derzeit nur mit einer weiteren Person treffen. Ausnahmen gelten für die Betreuung von Kindern unter 14 Jahren und von Pflegebedürftigen. Das waren die Corona-News vom 19. Januar Nach Corona-Gipfel: Das sagt Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher 22.29 Uhr: „Wir sind übereinstimmend zu der Einigung gekommen, der Lockdown muss mindestens bis Mitte Februar verlängert werden“, so Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) in einem Statement nach der Ministerpräsidentenkonferenz (alle neuen Corona-Regeln haben wir hier für Sie zusammengefasst). Auch wenn die Zusammenkunft mit einer Person aus einem weiteren Haushalt noch gestattet ist, soll „die Zahl der Haushalte insgesamt soll möglichst klein gehalten werden.“ Im Hinblick auf das Streitthema Kitas und Schulen sagte Tschentscher, man werde am Mittwoch über die Umsetzung der Beschlüsse im Kabinett beraten. „Wir müssen darauf hinwirken, dass noch mehr Kinder zu Hause betreut werden. Das bedeutet, die Präsenzpflicht bleibt ausgesetzt und wann immer möglich sollen die Kinder zu Hause betreut werden.“ Der wichtigste Punkt sei aus seiner Sicht die Regelung zum Homeoffice. „Ich habe mich besonders hierfür eingesetzt, weil wir in Hamburg den öffentlichen Nahverkehr in den Hauptverkehrszeiten entlasten müssen.“ Im privaten Bereich habe man alle überflüssigen Wege und Kontakte beschränkt, nun müsse man auch die durch die Wirtschaft bedingen Kontakte verringern. „Wir können nicht sagen: Wird schon nicht so schlimm werden“, so Tschentscher. Man wisse nicht, wie schnell sich die Mutationen verbreiten und wo sie auftauchen. Sonst sei man in drei Wochen womöglich in einer schlimmeren Lage als jetzt. Je niedriger die Infektionsraten seien, desto gewappneter sei man auch gegenüber den neuen Virusvarianten. Die Lage jetzt sei „ein Ausdruck besonders großer Vorsicht“, um nicht in eine ähnliche Lage wie Großbritannien zu kommen. Bis Ende des Sommers wolle man möglichst allen Menschen in Deutschland ein Impfangebot machen. Doch es komme auch darauf an, ob es bis dahin Impfstoffe gebe, die einfacher zu verimpfen seien als die bisherigen. Starker Anstieg der Fallzahlen in Schleswig-Holstein 20.54 Uhr: In Schleswig-Holstein wurden am Dienstag 451 neue Corona-Fälle gemeldet – deutlich mehr als am Montag (219 neue Fälle). Aktuell werden 457 Menschen in Schleswig-Holsteins Krankenhäusern behandelt. 83 Menschen liegen auf einer Intensivstation, 47 davon müssen beatmet werden. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 89,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. MeckPomm: 365 neue Corona-Infektionen – 18 Tote 19.21 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern sind am Dienstag 18 weitere Tote im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet worden. Damit erhöhte sich die Gesamtzahl auf 327, wie aus dem Lagebericht des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock hervorgeht. Es registrierte 365 neue Corona-Infektionen, das waren 68 weniger als vor einer Woche. Die Zahl der Ansteckungen in den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohner sank leicht auf 117,8. Das höchste Infektionsgeschehen wies der Landkreis Vorpommern-Greifswald mit einer Inzidenz von 199 auf. Bei über 100 lag dieser Wert auch an der Mecklenburgischen Seenplatte (191), Ludwigslust-Parchim (159,1) und in der Stadt Schwerin (112,9). Weniger als 50 Infizierte je 100.000 Einwohner hatte lediglich die Hansestadt Rostock mit 44,5. Die Zahl der in Kliniken behandelten Corona-Patienten wurde am Dienstag mit 375 (plus 25 zum Vortag) angegeben, diejenige der Corona-Patienten auf Intensivstationen stieg im selben Zeitraum um 9 auf 96. Corona-Ausbruch in Gefängnis in Itzehoe – 23 Menschen betroffen 17.44 Uhr: In einem Gefängnis in Itzehoe hat es einen größeren Corona-Ausbruch gegeben. Dort sind 16 Gefangene und 7 Justizmitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden, wie das Justizministerium am Dienstag mitteilte. Alle Gefangenen seien in Einzelzellen isoliert worden. Bei notwendigen Bewegungen würden sogenannte FFP2-Masken getragen. Die betroffenen Mitarbeiter befänden sich in häuslicher Quarantäne. Der Betrieb der Justizvollzugsanstalt soll vorerst im Zwei-Schicht-Betrieb weitergehen. Laut Gesundheitsamt besteht der Verdacht, dass es sich aufgrund des hohen Infektionsgeschehens um ein mutiertes Virus handeln könnte. Ende vergangener Woche war ein weiterer Gefangener in ein Gefängnis nach Kiel gebracht worden. Dort wurde er positiv getestet und umgehend in die Krankenstation in Neumünster verlegt. Schnelltests bei weiteren Gefangenen seiner Abteilung fielen negativ aus. 31 Gefangene wurden aber vorsorglich auf Quarantäne-Stationen in den Gefängnissen in Lübeck und Neumünster sowie Schleswig verlegt. Senatssprecher: Hamburger Infektionszahlen weiterhin zu hoch 16.09 Uhr: Die im Wochenvergleich gesunkenen Corona-Infektionszahlen erlauben nach Einschätzung des Hamburger Senats noch keine Lockerung des Lockdowns. „Die Lage stabilisiert sich“, sagte Senatssprecher Marcel Schweitzer mit Blick auf die am Dienstag gemeldeten 251 Neuinfektionen und die Sieben-Tage-Inzidenz von 104,2. Der Sprecher fügte aber hinzu: „Diese Zahlen reichen leider noch nicht aus.“ Hamburg erwarte von der Ministerpräsidentenkonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel „vernünftige Entscheidungen“. Diese müssten den Bürgern gut erklärt und im gesamten Bundesgebiet kontrolliert werden. Auf die Frage nach neuen Erkenntnissen zu den Virus-Mutationen aus Großbritannien und Südafrika berichtete Schweitzer von der Beratung der Regierungschefs mit Wissenschaftlern am Montagabend: „Wirklich etwas Neues ist dort nicht vorgetragen worden.“ Es gebe eine Bandbreite an Informationen, wonach sich die britische Virusvariante schneller ausbreite. Zur Gefährlichkeit dieses Virustyps sei aber nicht viel gesagt worden. Schweitzer bekräftigte, dass Hamburg die Unternehmen zu mehr Arbeit im Homeoffice drängen wollen. Rechtlich sei diese Frage jedoch höchst komplex. Im öffentlichen Nahverkehr plädiere Hamburg für das Tragen von Gesichtsmasken statt etwa Schals oder Halstüchern, aber nicht notwendigerweise FFP2-Masken. Der Senat werde vermutlich am Mittwoch über die Verlängerung des Lockdowns beraten und die Ergebnisse am Nachmittag auf einer Pressekonferenz bekannt geben. Homeoffice-Pflicht in Hamburg: Senat nicht abgeneigt 12.53 Uhr: Senatssprecher Marcel Schweitzer äußerte sich am Dienstagmittag zu möglichen Corona-Maßnahmen, die durch Bund und Länder beschlossen werden könnten. Demnach sei man in Hamburg beim Thema Homeoffice einer Verschärfung nicht abgeneigt. „Wir können uns vorstellen, juristisch eine Beweislastumkehr zu machen. Ein Arbeitgeber, der darauf Wert legt, dass seine Mitarbeiter vor Ort sind, muss das begründen. Das scheint uns ein richtiger Weg zu sein.“ Aktuelle Zahlen: 251 Neuinfektionen und 11 Tote in Hamburg 12.01 Uhr: In Hamburg sind am Dienstag 251 bestätigte Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Das sind 46 mehr als am Montag aber 139 weniger als am Dienstag vor einer Woche. Wie die Gesundheitsbehörde weiter mitteilte, sank die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen auf nun 104,2 (Vortag: 111,5). Vor einer Woche hatte die Inzidenz noch bei 146,2 gelegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sind in Hamburg bislang 917 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben (Stand: 18. Januar), 11 mehr als am Vortag. Insgesamt haben sich den Behördenangaben zufolge seit Ausbruch der Pandemie in Hamburg 43.335 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 35.100 als genesen. In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Montag 514 Corona-Patienten behandelt. Auf Intensivstationen lagen 95 Corona-Patienten, 81 davon sind Hamburger. Niedersachsen: 598 Neuinfektionen und 83 Tote 11.15 Uhr: Die Zahl der neuen Ansteckungen mit dem Coronavirus in Niedersachsen steigt weiter. Am Dienstag meldete das Landesgesundheitsamt 598 neue Fälle im Vergleich zum Vortag. Die Gesamtzahl der bislang gemeldeten Corona-Fälle lag damit bei 129.922. Binnen eines Tages wurden zudem 83 weitere Todesfälle erfasst. Insgesamt sind bislang 2727 Menschen mit dem Virus in Niedersachsen gestorben. Die Sieben-Tages-Inzidenz, die angibt, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner sich in der vergangenen Woche nachweislich infizierten, lag im Landesdurchschnitt bei 102,3 – am Vortag lag der Wert noch bei 103,8. „Unbegreiflich, egoistisch, ignorant“: Innensenator wütend über Corona-Partys 10.18 Uhr: Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD) platzt bei den jüngsten Party-Meldungen der Kragen. „Die Hamburgerinnen und Hamburger nehmen die harten Einschränkungen auf sich in dem Bewusstsein, dass das Leben und die Gesundheit jedes einzelnen kostbar ist. Umso unbegreiflicher ist es, dass es in dieser kritischen Phase der Pandemie noch Menschen gibt, die sich derart dreist über alle Regeln hinwegsetzen. Ein solches Verhalten zeugt von einem Höchstmaß an egoistischer Ignoranz“, sagte er der MOPO. Mehr dazu gleich auf MOPO.de Wenige Tage nach Impfaktion: Corona-Ausbruch in Pflegeheim 8.40 Uhr: Wenige Tage nach Corona-Impfungen in einem Alten- und Pflegeheim im schleswig-holsteinischen Itzstedt ist dort inzwischen bei 33 Menschen das Coronavirus nachgewiesen worden. Es hätten sich 25 Bewohner und acht Mitarbeiter des „Hauses Itzstedt” infiziert, teilte eine Sprecherin des Kreises Segeberg mit. Wie der Erreger ins Heim kam, sei unklar. Die Impfaktion habe am 9. Januar stattgefunden. Die ersten Corona-Fälle seien am 13./14. Januar festgestellt worden. Ein Impfschutz entstehe in so wenigen Tagen noch nicht, erläuterte auf Nachfrage der Kieler Infektionsmediziner Helmut Fickenscher. Zuvor hatten die „Kieler Nachrichten” berichtet. Am vergangenen Freitag waren in dem Heim insgesamt 109 Personen – 59 Bewohner und 50 Mitarbeiter – auf Corona getestet worden. Eine Bewohnerin werde derzeit in einem Krankenhaus behandelt, sagte die Kreissprecherin. Das komplette Haus stehe unter Quarantäne. Im Dezember und Januar waren bereits mehrere Pflegeeinrichtungen im Kreis Segeberg von Corona betroffen. Mehr als 20 Verdachtsfälle von Corona-Mutationen in Flensburg 7.05 Uhr: In Flensburg sind mehr als 20 Verdachtsfälle von mutierten Coronaviren festgestellt worden. Es handle sich um Laborergebnisse, die jetzt an das nationale Konsiliarlabor für Coronaviren an der Charité in Berlin gingen zwecks Bestätigung und Feststellung, um welche Mutation es sich genau handele, sagte Flensburgs Stadtsprecher Clemens Teschendorf der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte das „Flensburger Tageblatt“ online berichtet. Die Ergebnisse aus Berlin werden laut Teschendorf Mitte der Woche erwartet. Erst dann werde es Klarheit geben, ob es sich tatsächlich um die Variante handelt, die zuerst in Großbritannien entdeckt worden war. Sie steht im Verdacht, besonders ansteckend zu sein. Das Gesundheitsministerium von Schleswig-Holstein hatte bereits bekannt gegeben, dass die in Großbritannien verbreitete und auch in Dänemark nachgewiesene Mutation des Coronavirus mit hoher Wahrscheinlichkeit Schleswig-Holstein erreicht habe. Heute drohen weitere Verschärfungen 6.37 Uhr: Seit Tagen zeichnet sie sich bereits ab, heute wird beim Bund-Länder-Gipfel nun die Entscheidung fallen: Über die Verlängerung des Lockdowns bis mindestens Mitte Februar. Die SPD-Regierungschefs verständigten sich in einer Vorbesprechung auf eine Lockdown-Verlängerung bis 14. Februar. Offen war am Montag, ob es weitere Verschärfungen in einzelnen Bereichen des öffentlichen Lebens geben werde. Die bislang geltenden Maßnahmen sind bis Ende Januar befristet. Zwar zeichnete sich zuletzt ein leichter Rückgang der Infektionszahlen ab – Gesundheitsminister Spahn sprach in der ARD von einem „ersten Erfolg”. Doch waren sich Bund und Länder bereits vor der Spitzenrunde am Dienstag einig, dass für Lockerungen kein Anlass besteht. Als Schwerpunktthema für die Bund-Länder-Beratungen nannte Regierungssprecher Steffen Seibert die weitere Verringerung von Kontakten, um die Ausbreitung des Virus zu bremsen. Seibert verwies auf die Themenbereiche Homeoffice, Einsatz medizinischer Masken sowie Regelungen für öffentliche Verkehrsmittel. Das waren die Corona-News am 18. Januar: Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswg-Holstein sinkt 21.04 Uhr: Nach 215 Corona-Fällen am Sonntag meldet Schleswig-Holstein am Montag insgesamt 219 registrierte Neuinfektionen. 454 Menschen befinden sich derzeit in Krankenhäusern, 77 davon auf Intensivstationen. 48 Personen werden beatmet. Die Sieben-Tage-Inzidenz fiel von 88,6 auf 87,3. Die höchsten Inzidenzwerte haben die Kreise Pinneberg (164,8) und Nordfriesland (161,5). Die niedrigsten Werte haben Schleswig-Flensburg (39,8) und Rendsburg-Eckernförde (35,8). Niedersachsen: Lockdown-Verlängerung ja, aber ... 19.39 Uhr: Vor dem Bund-Länder-Treffen zum Kurs in der Corona-Krise hat sich die niedersächsische Landesregierung für eine Verlängerung des Lockdowns bis Mitte Februar ausgesprochen. Von einem weiter verschärften kompletten Lockdown halte das Bundesland indes mit Blick auf die wirtschaftlichen Schäden gar nichts, sagte Staatssekretär Jörg Mielke am Montag in Hannover in einer Sondersitzung des Sozialausschusses. „Wir werden keine Verschärfung der Kontaktbeschränkungen vorschlagen“, erklärte Mielke. Auch eine nächtliche Ausgangssperre finde keine Unterstützung aus Niedersachsen. Außerdem forderte Mielke eine „verbindliche Regelung zum Homeoffice“. Bei der geltenden Maskenpflicht künftig wie bereits in Bayern das Tragen von FFP2-Masken vorzuschreiben, lehne die niedersächsische Landesregierung ab, sagte Mielke. Allerdings könne man sich verstellen, etwa im öffentlichen Nahverkehr oder beim Besuch von Heimen das Tragen einfacher OP-Masken vorzuschreiben und selbstgenähte Stoffmasken, die einen geringeren Schutz bieten, dort nicht mehr zuzulassen. 155 Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern 18.16 Uhr: Nach den 122 neuen Corona-Fällen in Mecklenburg-Vorpommern am Sonntag sind heute 155 neue Infektionen registriert worden. Das waren 31 gemeldete Neuinfektionen mehr als vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank leicht auf 118,7. Zwei weitere Menschen starben mit oder an dem Virus. Tschentscher geht von weiteren Verschärfungen aus 17.03 Uhr: Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) geht von einer Verlängerung und Verschärfung des geltenden Corona-Lockdowns aus. Die bisherigen Maßnahmen hätten noch nicht dazu geführt, dass die Zahl der Neuinfektionen ausreichend gesunken sei, sagte er am Montag. Hinzu komme das Risiko neuer Virusvarianten, deren Auswirkungen für Deutschland noch unklar seien. „Ich gehe deshalb davon aus, dass wir den Lockdown verlängern und an einigen Punkten schärfen müssen.“ Insbesondere sei die berufsbedingte Mobilität noch zu hoch. „Wir erkennen dies an der starken Auslastung von Bussen und Bahnen in den Hauptverkehrszeiten. Homeoffice und mobiles Arbeiten müssen deshalb ausgeweitet werden“, sagte der Bürgermeister am Rande einer Bundesratssitzung in Berlin. Bei zwingend erforderlicher Präsenz sollten die Unternehmen gestaffelte Arbeitszeiten umsetzen, um den öffentlichen Nahverkehr zu entlasten. Für Reisende aus Virusmutationsgebieten empfehle er dem Bund dringend, einen negativen PCR-Test vorzuschreiben. „Schnelltests sind dafür nicht zuverlässig genug“, warnte der ehemalige Laborarzt. Es sei wichtig, dass die Regierungschefs den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse vor der Schalte mit der Kanzlerin am Montagabend erneut mit Experten erörtern, sagte Tschentscher. Dabei solle das Robert Koch-Institut unter anderem auch eine fachliche Einschätzung geben, „wie im ÖPNV der Infektionsschutz durch geeignete Masken verbessert werden kann“. In Bayern ist seit Montag das Tragen einer sogenannten FFP2-Maske in Bussen und Bahnen Pflicht. Auch Tschentscher will offenbar weg von der bisherigen Regelung, die im ÖPNV auch Schals oder Halstücher zur Bedeckung von Mund und Nase zulässt. Eine Festlegung ausschließlich auf FFP2-Masken wie in Bayern geht ihm aber zu weit, wie zu hören war. Polizei löst illegalen Gottesdienst auf 16.40 Uhr: 48 Menschen haben in Bad Münder am Deister (Landkreis Hameln-Pyrmont) einen illegalen Gottesdienst gefeiert. Ein Anwohner habe die Polizei gerufen, wie ein Sprecher heute sagte. Die Beamten trafen in einem ehemaligen Lebensmittelladen in Flegessen 15 Erwachsene und 33 Kinder an. Die Teilnehmer trugen keinen Mund-Nasen-Schutz und hielten den Mindestabstand nicht ein. Die Polizei löste die Veranstaltung am Sonntag auf und leitete Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen die Erwachsenen ein. Gottesdienste sind in Niedersachsen nur unter Auflagen in vorgesehenen Räumen erlaubt. Teilnehmer müssen etwa durchgehend einen Mund-Nasen-Schutz tragen und Abstand halten, Gesang ist verboten. Ansturm auf Verbraucherzentrale wegen Corona-Pandemie 14.23 Uhr: Die Corona-Pandemie hat der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein eine Flut von Anfragen beschert. So seien im vergangenen Jahr 31.000 Anrufe angenommen worden, 9200 mehr als 2019, berichtete Vorstand Stefan Bock am Montag. „Das waren überwiegend verzweifelte, verunsicherte und auch wütende Verbraucher.“ Das Hauptthema seien Reisen gewesen. Daneben sei es aber auch um Fitnessverträge und Veranstaltungen gegangen. Der Bedarf der Menschen an Informationen werde beim Blick ins Internet noch deutlicher. Nach 147.000 Besuchen auf dem Portal der Verbraucherzentrale 2019 seien es im vergangenen Jahr 492.000 gewesen, sagte Bock. 205 Neuinfektionen und zwei Tote in Hamburg – Inzidenz sinkt weiter 11.52 Uhr: In Hamburg sind am Montag 205 bestätigte Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Das sind 59 mehr als am Sonntag aber 68 weniger als am Montag vor einer Woche. Wie die Gesundheitsbehörde weiter mitteilte, sank die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen auf nun 111,5 (Vortag: 115,1). Vor einer Woche hatte die Inzidenz noch bei 162,3 gelegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sind in Hamburg bislang 906 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben (Stand: 17. Januar), zwei mehr als am Vortag. Insgesamt haben sich den Behördenangaben zufolge seit Ausbruch der Pandemie in Hamburg 43.084 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 34.600 als genesen. In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Freitag 523 Corona-Patienten behandelt. Auf Intensivstationen lagen 92 Corona-Patienten, 77 davon sind Hamburger. Niedersachsen: 662 Neuinfektionen und 15 Tote – Inzidenz wieder über 100 11.05 Uhr: Die Zahl der neuen Ansteckungen mit dem Coronavirus in Niedersachsen steigt weiter. Am Montag meldete das Landesgesundheitsamt 662 neue Fälle im Vergleich zum Vortag. Die Gesamtzahl der bislang gemeldeten Corona-Fälle lag damit bei 129.324. Binnen eines Tages wurden zudem 15 weitere Todesfälle erfasst. Insgesamt sind bislang 2644 Menschen mit dem Virus in Niedersachsen gestorben. Die Sieben-Tages-Inzidenz, die angibt, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner sich in der vergangenen Woche nachweislich infizierten, lag im Landesdurchschnitt bei 103,8 – am Vortag lag der Wert noch bei 99,8. Wegen Maskenmuffeln: Hamburger Schulbehörde ergänzt Corona-Verordnung 10.36 Uhr: Die Hamburger Schulbehörde kündigt via Twitter an, die Coronaverordnung zu ergänzen, um auch in Zukunft Schüler und Schülerinnen vom Unterricht ausschließen zu können, wenn die sich weigern, eine Maske zu tragen. Das Oberverwaltungsgericht hatte vor wenigen Tagen dem Eilantrag eines Schülers stattgegeben, mit der er sich gegen den Unterrichtsausschluss an seiner Stadtteilschule gewehrt hatte. Die Richter hatten die Maskenpflicht an Hamburgs Schule ausdrücklich als rechtskonform bestätigt, allerdings decke die Verordnung in ihrer bisherigen Version einen Unterrichtsausschluss von Verweigerern nicht. Trotz Lockdown: Grundschüler in Niedersachsen kehren in Klassen zurück 9.11 Uhr: Trotz einer weiter angespannten Corona-Lage kehren die Grundschüler in Niedersachsen am Montag in geteilten Gruppen in die Klassen zurück. Bis zum Halbjahresende erhalten sie Unterricht nach dem Szenario B – das bedeutet, dass jeweils eine Hälfte der Schüler zu Hause und die andere in der Klasse arbeitet. In der ersten Woche nach den Ferien waren alle Grundschüler im Homeschooling zu Hause unterrichtet worden. An der teilweisen Öffnung der Schulen in Niedersachsen trotz des verschärften Lockdowns hatte es Kritik unter anderem aus Berlin gegeben. Die Schulöffnung sei gegen den Geist der Beschlüsse von Bund und Ländern, sagte der Staatsminister im Kanzleramt, Hendrik Hoppenstedt. Dagegen verteidigte die Landesregierung zuletzt am Freitag die Teilöffnung auch der Grundschulen: Man wolle daran festhalten, hieß es. Insbesondere kleine Kinder schienen die Krankheit weniger stark zu verbreiten als andere Menschen. Virologin Addo erwartet deutliche Entspannung „vom Frühjahr an“ 7.01 Uhr: Die Hamburger Virologin Marylyn Addo erwartet in der Corona-Pandemie „vom Frühjahr an und im Sommer eine deutliche Entspannung“. „Schon wegen des wärmeren Wetters und der höheren Impfquote“, sagte die Leiterin der Sektion Infektiologie vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. „Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass wir so bald in großen Menschenmassen wie auf dem Oktoberfest darauf anstoßen können. Es dürfte auch in der zweiten Jahreshälfte wieder einen Anstieg geben, es ist halt ein Erkältungsvirus. Aber ich bleibe zuversichtlich.“ Zur Diskussion über einen zu langsamen Impfstart in Deutschland sagte sie: „Ich würde mir wünschen, dass man nicht das große Bild aus den Augen verliert. Wenn man mir im letzten Februar gesagt hätte, dass wir uns im Dezember darüber streiten, wer die ersten Impfstoffe bekommt, hätte ich das für verrückt gehalten - so schnell würde es doch nie einen Impfstoff geben. Aber es kam anders, und wir sollten auch mal `feiern´, was erreicht wurde.“ Das waren die Corona-News am 17. Januar: 215 Neuinfektionen im Norden 20.43 Uhr: In Schleswig-Holstein wurden am Sonntag 215 neue Corona-Fälle gemeldet (Samstag: 375 neue Fälle). Aktuell werden in den Krankenhäusern des Landes 473 Menschen mit Corona-Infektion behandelt. 80 Menschen liegen auf einer Intensivstation, 48 davon müssen beatmet werden. Die landesweite Sieben-Tages-Inzidenz liegt aktuell bei 88,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Am höchsten ist der Inzidenzwert in den Kreisen Pinneberg (162,3), Nordfriesland (161,5), in Flensburg (132), in Neumünster (118,5), im Kreis Stormarn (105,7) sowie in Lübeck (102,5). Am niedrigsten ist der Wert in den Kriesen Rengsburg-Eckernförde (36,5), Schleswig-Flensburg (38,3) und Plön (43,5). MeckPomm: 122 neue Corona-Infektionen nachgewiesen 17.31 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern sind am Sonntag 122 neue Corona-Infektionen registriert worden. Das waren 33 gemeldete Neuinfektionen mehr als vor einer Woche, wie aus dem Lagebericht des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock hervorgeht. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg von 118,7 am Samstag auf 121,4. Zehn weitere Menschen starben mit oder an dem Virus. Damit erhöhte sich die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 seit Beginn der Pandemie auf 308. Den höchsten Inzidenz-Wert weist mit 200,3 der Landkreis Vorpommern-Greifswald auf. Werte über 100 haben die Mecklenburgische Seenplatte (194,1) Ludwigslust-Parchim (162,9) und die Stadt Schwerin (118,1). Weniger als 50 Infizierte je 100.000 Einwohner in sieben Tagen hat lediglich die Hansestadt Rostock mit 46,8. Die Zahl der in Kliniken behandelten Corona-Patienten wurde am Sonntag mit 332 (minus 22 zum Vortag) angeben, die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen sank um 4 auf 88. Fast 1400 Krankenhaus-Mitarbeiter nach Corona-Ausbruch getestet 14.11 Uhr: Wegen eines Corona-Ausbruchs in den Krankenhäusern in Husum und Niebüll sind am Wochenende fast 1400 Klinikmitarbeiter getestet worden. Erste Ergebnisse lagen zunächst noch keine vor, wie ein Sprecher des Kreises Nordfriesland der Deutschen Presse-Agentur am Sonntagmittag sagte. Insbesondere Mitarbeiter hatten sich den Angaben zufolge mit dem Virus infiziert. Betroffen seien lediglich diese beiden Standorte des Klinikums Nordfriesland, betonte ein Sprecher. Es gibt einen Aufnahmestopp für neue Patienten – zunächst bis zum 21. Januar. Behandlungen wurden nach Möglichkeit verschoben. Am Freitag hatte der Kreis mitgeteilt, dass sich 54 positiv getestete Mitarbeiter in häuslicher Isolierung befinden; 52 positiv getestete Patienten werden im Husumer Klinikum versorgt. Das Gesundheitsamt des Kreises Nordfriesland ordnete Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter an, die in der Zeit vom 4. Januar bis zum 13. Januar in den Kliniken in Niebüll oder Husum arbeiteten. Es wurden den Angaben zufolge Quarantäne-ersetzende Maßnahmen verhängt. Solange die Mitarbeiter keine Symptome zeigten, könnten sie mit entsprechenden Schutzmaßnahmen ihrer Arbeit weiterhin nachgehen. Jeder positiv Getestete müsse aber sofort zu Hause bleiben. Im privaten Bereich gibt es laut Kreis für sie ebenfalls strenge Auflagen. 146 Neuinfektionen in Hamburg – Inzidenz sinkt weiter 12.07 Uhr: In Hamburg sind am Sonntag 146 bestätigte Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Das sind 232 weniger als am Samstag und 65 weniger als am Sonntag vor einer Woche. Am Sonntag sind die Zahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Wie die Gesundheitsbehörde weiter mitteilte, sank die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen auf nun 115,1 (Vortag: 118,5). Vor einer Woche hatte die Inzidenz noch bei 154,9 gelegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sind in Hamburg bislang 904 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben (Stand: 16. Januar), neun mehr als am Vortag. Insgesamt haben sich den Behördenangaben zufolge seit Ausbruch der Pandemie in Hamburg 42.879 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 34.000 als genesen. In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Freitag 523 Corona-Patienten behandelt. Auf Intensivstationen lagen 92 Corona-Patienten, 77 davon sind Hamburger. Niedersachsen: 1250 Neuinfektionen und 11 Tote – Inzidenz unter 100 10.49 Uhr: Die Zahl der neuen Ansteckungen mit dem Coronavirus in Niedersachsen steigt weiter. Am Sonntag meldete das Landesgesundheitsamt 1250 neue Fälle im Vergleich zum Vortag. Die Gesamtzahl der bislang gemeldeten Corona-Fälle lag damit bei 128.662. Binnen eines Tages wurden zudem 11 weitere Todesfälle erfasst. Insgesamt sind bislang 2629 Menschen mit dem Virus in Niedersachsen gestorben. Die Sieben-Tages-Inzidenz, die angibt, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner sich in der vergangenen Woche nachweislich infizierten, lag im Landesdurchschnitt bei 99,8. Neun weitere Corona-Tote in Hamburg 9.45 Uhr: In Hamburg ist die Zahl der an oder im Zusammenhang mit Covid-19 gestorbenen Menschen erneut gestiegen. Am Sonntagmorgen meldete das Robert Koch-Institut neun neue Todesfälle. Insgesamt stieg die Zahl der Corona-Toten den Angaben zufolge seit Ausbruch der Pandemie auf 904. Bundesweit sind bisher 46.419 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Das sind 445 mehr als am Vortag. Der bisherige Höchststand von 1244 gemeldeten Todesfällen pro Tag war am Donnerstag erreicht worden. Die Todeszahlen sind am Wochenende oft sehr niedrig. GEW: Bei Corona-Zuspitzung Abitur auch ohne Prüfung 8.36 Uhr: Abi ohne Prüfung? Die Bildungsgewerkschaft GEW hält bei einer weiteren Zuspitzung der Corona-Pandemie in Schleswig-Holstein die Zuerkennung des Abiturs oder des mittleren Schulabschlusses auch ohne Prüfung für möglich. „Das wäre kein Beinbruch“, sagte GEW-Landesgeschäftsführer Bernd Schauer. „Dafür könnten die bisher erbrachten Leistungen gewertet werden. Diese Abschlüsse müssten dann in der Gesellschaft die gleiche Wertschätzung erfahren wie mit Prüfung“, sagte der Gewerkschafter und fügte hinzu: „Schließlich können die Schülerinnen und Schüler nichts für die Pandemie.“ Für keine gute Idee hält die GEW die Option, wegen der Pandemie das Schuljahr auszusetzen und die Monate hinten ranzuhängen. Das ginge eindeutig zu Lasten der Schüler, sagte Schauer. „Was sollen die Schülerinnen und Schüler denn während der Schulpause machen? Netflix schauen und die Wand anstarren? Bei allen Problemen wegen der verschlafenen Digitalisierung und abstürzenden Videokonferenzen halten wir Unterricht in geteilten Gruppen in Kombination mit Distanzunterricht für viel besser.“ Bildungsministerin Karin Prien (CDU) geht „zurzeit noch davon aus, dass die Prüfungen unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen wie im vergangenen Jahr stattfinden können“. Im Moment würden die Abschluss-Klassen beschult, sowohl in Präsenz als auch in Distanz, sagte Prien. Die Änderung des Schulgesetzes schaffe den rechtlichen Rahmen, „damit alle Optionen offenbleiben. Dazu würden im Extremfall auch Teil- oder Vollanerkennungslösungen gehören“. Die Kultusministerkonferenz wolle noch im Januar über das weitere Vorgehen einen Beschluss fassen. Das waren die Corona-News am 16. Januar: Schleswig-Holstein meldet 375 Neuinfektionen 21.22 Uhr In Schleswig-Holstein sind innerhalb von 24 Stunden 375 neue Corona-Fälle registriert worden. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche sank weiter auf nun 86,1 (Freitag: 87,2.) Das geht aus Daten hervor, die das Gesundheitsministerium in Kiel am Samstagabend veröffentlichte (Datenstand: 16.1.2021, 20.11 Uhr). Die Zahl der Menschen, die mit oder an Corona gestorben sind, stieg um 3 auf 651. 426 Corona-Patienten sind den Angaben zufolge derzeit in Schleswig-Holstein in Krankenhäusern (Freitag: 398). 70 werden intensivmedizinisch betreut (Freitag: 71) - 46 mit Beatmung. Die Zahl der Genesenen wird auf etwa 23 900 geschätzt. Bislang gibt es in dem Bundesland 30 941 nachgewiesene Corona-Infektionen. Meck-Pomm meldet 254 neue Infektionen 18.24 Uhr In Mecklenburg-Vorpommern sind am Samstag 254 neue Corona-Infektionen registriert worden, elf mehr als vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 118,7 und damit etwas höher als am Vortag. Zwei weitere Menschen starben mit oder an dem Virus. Damit erhöhte sich die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 seit Beginn der Pandemie auf 298. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen seit März stieg landesweit auf 16 625. Als genesen gelten mittlerweile 12 510 Betroffene. Den höchsten Inzidenz-Wert hat weiterhin die Mecklenburgische Seenplatte mit 203,0. Werte über 100 haben demnach die Landkreise Ludwigslust-Parchim (161,5), Vorpommern-Greifswald (175,3) und die Stadt Schwerin (121,3). Weniger als 50 Infizierte je 100 000 Einwohner in sieben Tagen hat lediglich die Hansestadt Rostock mit 41,6. Die Zahl der in Kliniken behandelten Corona-Patienten liegt bei 354 (minus 1 zum Vortag), die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen sank um 1 auf 92. Hamburg impft erstmals zweite Dosis 17.50 Uhr Erstmals werden am Sonntag in Hamburg Menschen mit der zweiten Dosis des Corona-Impfstoffes von Biontech/Pfizer geimpft. Genau drei Wochen nach dem Start der Corona-Schutzimpfungen in der Hansestadt sind erneut die rund 445 Bewohner der Pflegeeinrichtung Hospital zum Heiligen Geist in Poppenbüttel die ersten, die an der Reihe sind, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte. Am Montag würden dann Bewohner der Einrichtung Pflegen und Wohnen Finkenau im Stadtteil Uhlenhorst ihre zweite Dosis erhalten. Weitere Einrichtungen sollen folgen. Experten gingen davon aus, dass eine erste Impfung nur einen etwa 50-prozentigen Schutz bringe, sagte ein Behördensprecher. Erst mit der Verabreichung der zweiten Dosis werde laut Hersteller der angegebene Wirkungsgrad von über 90 Prozent erreicht. Am Freitag war bekanntgeworden, dass bei zwei bereits geimpften Bewohnern des Hospitals zum Heiligen Geist eine Corona-Infektion nachgewiesen wurde. Allerdings erfolgte der Nachweis wohl nur wenige Stunden nach der Impfung, so dass die Infektionen zuvor erfolgt sein dürften. Kliniken in Husum und Niebüll: 1.500 Menschen in Quarantäne 15.03 Uhr: Bis zum 21. Januar werden in den Krankenhäusern Husum und Niebüll keine weiteren Patienten aufgenommen - in dem Klinikum kam es, wie der NDR berichtet, zu einem großen Corona-Ausbruch. 54 Mitarbeiter wurden positiv getestet und befinden sich in häuslicher Isolation. Mitarbeiter, Patienten und Besucher, 1.500 Menschen insgesamt, müssten jetzt auf Anordnung des Gesundheitsamts Nordfriesland in Quarantäne. Die Mitarbeiter dürften unter Vollschutz weiterarbeiten, aber keine öffentlichen Verkehrsmittel nutzen oder Fahrgemeinschaften bilden. 1.000 Mitarbeiter sollen noch am Wochenende getestet werden. In Husum werden laut NDR in der betroffenen Klinik aktuell noch 52 Covid-Patienten versorgt, weitere Patienten wurden in andere Kliniken verlegt. Polizei beendet illegale Party zweimal - Flaschenwürfe gegen Beamte 13.48 Uhr: Corona-Partygäste attackierten Polizisten: Bei einem Einsatz gegen eine illegale Geburtstagsfeier in Delmenhorst bei Bremen ist es zu Widerstand und Flaschenwürfen gegen die Einsatzkräfte gekommen. Erst der Einsatz von Pfefferspray habe die Angriffe in der Nacht zum Samstag abgewehrt, teilten die Beamten mit. Ein 24-jähriger Besucher aus Berlin wurde in Gewahrsam genommen. Die Polizei war kurz vor Mitternacht über eine Ruhestörung durch eine Party mit mindestens zwölf Personen informiert worden. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte flohen einige Gäste. Die Party konnte zunächst mit mehreren Anzeigen unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen die Corona-Auflagen beendet werden. Am Morgen rückte die Polizei aber erneut aus, da einige Feierende meinten, die Party fortsetzen zu können. Sie werden für diese Nacht zweimal Bußgeld zahlen müssen. 378 Neuinfektionen in Hamburg – 13 weitere Tote 12.21 Uhr: In Hamburg gab es seit gestern 378 Corona-Neuinfektionen – 25 mehr als am vergangenen Samstag (353). Die Zahl der Menschen, die in Hamburg an oder mit Corona verstorben sind, liegt bei 895, 13 mehr als am Vortag (Stand: Freitag). 523 Menschen mit Covid19-Erkrankung werden in Hamburg in Krankenhäusern behandelt (Stand: Freitag). Davon liegen 92 Erkrankte auf einer Intensivstation. 77 der Intensivpatienten sind Hamburger. Die Gesamtzahl der Corona-Fälle in Hamburg liegt bei 42.733. Davon gelten 33.800 Infizierte als geheilt. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt wieder leicht von 117,2 (Freitag) auf 118,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, nachdem sie vorher vier Tage in Folge gesunken war. Niedersachsen: 1177 Neuinfektionen und 46 Tote 10.49 Uhr: Die Zahl der neuen Ansteckungen mit dem Coronavirus in Niedersachsen steigt weiter. Am Samstag meldete das Landesgesundheitsamt 1177 neue Fälle im Vergleich zum Vortag. Die Gesamtzahl der bislang gemeldeten Corona-Fälle lag damit bei 127.412. Binnen eines Tages wurden zudem 46 weitere Todesfälle erfasst. Insgesamt sind bislang 2618 Menschen mit dem Virus in Niedersachsen gestorben. Die Sieben-Tages-Inzidenz, die angibt, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner sich in der vergangenen Woche nachweislich infizierten, lag im Landesdurchschnitt bei 102,7. Tschentscher fordert mehr Homeoffice und flexible Arbeitszeiten 10.30 Uhr: Aufgrund weiterhin hoher Corona-Zahlen und der Sorge vor Virus-Varianten hat sich Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher für weitere Einschränkungen auch am Arbeitsplatz ausgesprochen. „Die immer noch hohen Infektionszahlen und alarmierenden Berichte über neue Virusmutationen erfordern es, die Lage in der Pandemie zeitnah neu zu bewerten“, sagte der SPD-Politiker mit Blick auf die nächste Bund-Länder-Runde mit der Kanzlerin am kommenden Dienstag. Ursprünglich sollten die Beratungen erst in der übernächsten Woche stattfinden „Wir müssen die Mobilität über die privaten Kontaktbeschränkungen hinaus weiter verringern, indem die Unternehmen Homeoffice und mobiles Arbeiten noch konsequenter umsetzen“, sagte der Bürgermeister. „Wenn Präsenz am Arbeitsplatz erforderlich ist, sollte der Arbeitgeber flexible Arbeitszeiten ermöglichen, um die Auslastung des öffentlichen Nahverkehrs in den üblichen Hauptverkehrszeiten zu verringern.“ Linke und FDP kritisieren Ausstattung der Gesundheitsämter 9.39 Uhr: Linke und FDP in der Hamburgischen Bürgerschaft bemängeln die personelle und technische Ausstattung der Gesundheitsämter in den Bezirken. So sei es zwar „ein richtiger Schritt“, dass das Personal für die Corona-Kontaktnachverfolgung aufgestockt worden sei, sagte der gesundheitspolitische Sprecher der Linksfraktion, Deniz Celik, der Deutschen Presse-Agentur. Jedoch werde dazu laut Senatsantwort auf seine Kleine Anfrage „ein großer Teil aus anderen Bereichen des öffentlichen Gesundheitsdienstes herangezogen”. In der Konsequenz würden dann andere Angebote wie Schuleingangsuntersuchungen stark eingeschränkt oder ausfallen. Die FDP-Abgeordnete Anna von Treuenfels-Frowein, die die digitale Ausstattung der Ämter abgefragt hatte, sprach von „fatalen” Unterschieden in den Bezirken. Das waren die Corona-News vom 15. Januar 2021 398 neue Corona-Fälle in Schleswig-Holstein 20.51 Uhr: In Schleswig-Holstein sind innerhalb von 24 Stunden 398 neue Corona-Fälle registriert worden. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche sank weiter auf nun 87,2 (Donnerstag: 90,4). Das geht aus Daten hervor, die das Gesundheitsministerium in Kiel am Donnerstagabend veröffentlichte (Datenstand: 15.1.2021, 20.14 Uhr). Die Zahl der Menschen, die mit oder an Corona gestorben sind, stieg um 24 auf 648. 398 Corona-Patienten sind den Angaben zufolge derzeit in Schleswig-Holstein in Krankenhäusern (Donnerstag: 382). 71 werden intensivmedizinisch betreut (Donnerstag: 67) – 45 mit Beatmung. Die Zahl der Genesenen wird auf etwa 23.500 geschätzt. Bislang gibt es in dem Bundesland 30.566 nachgewiesene Corona-Infektionen. 379 Corona-Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern 20.32 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern sind am Freitag 379 Corona-Neuinfektionen registriert worden. Das waren 79 mehr als am Vortag und 21 weniger als vor einer Woche, wie aus dem Lagebericht des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock hervorgeht. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Corona-Infektionen in den vergangenen sieben Tagen je 100 000 Einwohner, liegt nunmehr bei 116 und damit etwas niedriger als am Vortag. Wie schon am Donnerstag starben weitere 14 Menschen an oder mit dem Virus, womit die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 seit Beginn der Pandemie auf 296 stieg. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen seit März stieg landesweit auf 16 373. Als genesen gelten mittlerweile 12 370 Betroffene. Den höchsten Inzidenz-Wert weist weiterhin die Mecklenburgische Seenplatte mit 201,9 auf. Werte von über 100 haben demnach die Landkreise Ludwigslust-Parchim (164,3), Vorpommern-Greifswald (153,2) und die Stadt Schwerin (118,1). Weniger als 50 Infizierte je 100 000 Einwohner in sieben Tagen hat lediglich die Hansestadt Rostock mit 39,2. Die Zahl der in Kliniken behandelten Corona-Patienten lag am Freitag bei 355 (minus 4 zum Vortag), die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen stieg um 1 auf 93. Gegen Covid geimpft sind laut Robert Koch-Institut (RKI) in MV bislang 2,2 Prozent der Bevölkerung - das ist der höchste Anteil bundesweit. Der Bundesdurchschnitt liegt laut RKI bei knapp 1,2 Prozent. Hamburg: Erst einmal keine neuen Impftermine 18.36 Uhr: Die Hamburger Impfkampagne gegen das Coronavirus kommt langsamer voran als geplant. Es könnten vorerst keine weiteren Impftermine vergeben werden, teilte die Gesundheitsbehörde am Freitag mit. „Nach Ankündigungen der Impfstoff-Lieferanten, dass mit Lieferverzögerungen zu rechnen sei, besteht dafür kein Spielraum”, sagte Behördensprecher Martin Helfrich. Die Belieferungssituation sei weiter angespannt und die Verlässlichkeit zugesagter Impfstofflieferungen bleibe problematisch. Zu Wochenbeginn soll ein Update zu Terminkapazitäten gegeben werden. Zuvor hatte Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard (SPD) vor Verzögerungen gewarnt (siehe voriger Eintrag). Corona-Impfungen in Hamburg könnten sich verzögern 17.26 Uhr: Die Impfungen gegen das Coronavirus drohen sich in Hamburg zu verzögern. Ursache sind nach den Worten von Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard die weiter knappen Lagerbestände an Impfstoff. „Um die Versprechen, die gegeben worden sind, einzuhalten, sind wir darauf angewiesen, dass schnell in großen Quantitäten geliefert wird”, sagte die SPD-Politikerin. Sonst könnte es bis März oder gar bis Ostern dauern, bis die Berechtigten der ersten Priorität - Pflegeheimbewohner, über 80-Jährige sowie Klinik- und Pflegepersonal - vollständig geimpft sind. Bund und Länder hatten beschlossen, dieser Gruppe, zu der in Hamburg fast 190 000 Menschen gehören, bis Mitte Februar ein Impfangebot zu machen. „Es steht uns mindestens bis Ende Februar noch eine Zeit bevor, in der wir noch Geruckel haben werden - mal abgesehen von technischen Schwierigkeiten mit irgendwelchen Internetplattformen oder denen mit der Bundes-Telefonnummer 116 117”, sagte Leonhard. Nach einem Aufruf an die Älteren, Impftermine zu vereinbaren, waren diese nach Medienberichten am Donnerstag schnell vergriffen gewesen. Wann weitere Impftermine angeboten werden, konnte die Gesundheitsbehörde am Freitag noch nicht sagen. Am Donnerstag nahm die Hotline 116 117 in Hamburg laut Angaben der Gesundheitsbehörde 11.000 Anrufe entgegen – 68 Prozent aller Anrufer seien durchgekommen. Weniger Neuinfektionen in Niedersachsen – dafür mehr Tote 13.25 Uhr: Nach 1705 Neuinfektionen am Donnerstag meldet Niedersachsen heute einen Zuwachs von 1473 neuen Coronafällen. Am Freitag vor einer Woche waren es 1762 Fälle gewesen. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Land liegt nach Angaben des Landesgesundheitsamtes bei 105,7. Sämtliche Städte und Landkreise liegen zudem unterhalb des kritischen Werts von 200. Den 44 gemeldeten Todesfällen von gestern stehen heute leider 62 gegenüber. 279 Neuinfektionen in Hamburg – Inzidenz sinkt weiter 12.27 Uhr: In Hamburg gab es seit gestern 279 Corona-Neuinfektionen – 258 weniger als am vergangenen Freitag (537). Die Zahl der Menschen, die in Hamburg an oder mit Corona verstorben sind, liegt bei 882 (Stand: Donnerstag). 539 Menschen mit Covid19-Erkrankung werden in Hamburg in Krankenhäusern behandelt (Stand: Donnerstag). Davon liegen 93 Erkrankte auf einer Intensivstation. 79 der Intensivpatienten sind Hamburger. Die Gesamtzahl der Corona-Fälle in Hamburg liegt bei 42.355. Davon gelten 33.400 Infizierte als geheilt. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt den vierten Tag in Folge von 130,8 auf 117,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Hamburgs Gesundheitssenatorin befürchtet Verzögerungen bei Impfung der Hochrisikogruppe 7.15 Uhr: Ab gestern sollen in Hamburg alle über 80-Jährigen mit der Post benachrichtigt werden, dass sie impfberechtigt sind und einen Impf-Termin vereinbaren können. Das Problem: Bis Mitte Februar sind bereits alle Termine vergeben, wie der „NDR“ berichtet. Ab wann wieder Termine vergeben werden, sei noch offen. Angesichts weiter knapper Lagerbestände an Impfstoff befürchtet Hamburgs Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard aber, dass sich der Abschluss der Impfungen in der Gruppe der Menschen mit höchster Priorität verzögert. „Um die Versprechen, die gegeben worden sind, (...) einzuhalten, sind wir darauf angewiesen, dass schnell in großen Quantitäten geliefert wird“, sagte die SPD-Politikerin. „Sonst wird es bis März, vielleicht bis Ostern dauern, bis die erste Priorität vollständig befriedigt ist.“ Es reiche schon der Ausfall einer einzigen Lieferung, um alle Planungen obsolet zu machen. Bund und Länder hatten beschlossen, Bewohnern und Beschäftigten der Pflegeeinrichtungen, dem medizinischen Personal der Kliniken und den über 80-Jährigen bis Mitte Februar ein Impfangebot zu machen. „Es steht uns mindestens bis Ende Februar noch eine Zeit bevor, in der wir noch Geruckel haben werden - mal abgesehen von technischen Schwierigkeiten mit irgendwelchen Internetplattformen oder der mit der Bundes-Telefonnummer 116 117“, so Leonhard weiter. Verständnis zeigte sie für die Verärgerung von zu Hause lebenden Hochbetagten, die vergeblich versuchten, über den bundesweit einheitlichen Arztruf 116 117 einen Termin im Impfzentrum zu vereinbaren. Leonhard forderte Nachbesserungen vom Bund. „Als Länder haben wir uns darauf verlassen, damit Bürgerinnen und Bürger mit der 116 117 eine einheitliche Rufnummer nutzen und sich kein Hotline-Wirrwarr erschließen müssen.“ Der Bund müsse die Kapazitäten weiter erhöhen. „Nötigenfalls müssen wir Alternativen entwickeln. Das wäre ärgerlich.“ Doch auch bei genügend Telefonleitungen könne nicht jeder in Hamburg sofort einen Termin bekommen. „Bei über 114 000 Menschen über 80 Jahren und etwa 30 000 verfügbaren Impfdosen wird es dennoch noch etwas Zeit in Anspruch nehmen“, sagte Leonhard und bat um Geduld: “Es kommt jeder zu seiner Impfung – aber am Anfang geht es Schritt für Schritt.“ Eine Entspannung sei erst zu erwarten, wenn auch der zweite zugelassene Impfstoff des US-Hersteller Moderna in nennenswerter Menge geliefert werde. Die sei aber erst Ende Februar zu erwarten. Das waren die Corona-News für den Norden am 14. Januar Kündigung nach Kritik an Corona-Arbeitsbedingungen: Pfleger starten Dauer-Protest 21.44 Uhr: Nachdem eine Krankenpflegerin der Asklepios Klinik St. Georg öffentlich von schlechten Zuständen in dem Krankenhaus unter Corona-Bedingungen gesprochen hatte und ihr daraufhin gekündigt worden war, spitzt sich der Konflikt zwischen der Hamburger Krankenhausbewegung und dem Klinikkonzern weiter zu. Die Krankenhausbewegung (ein selbst organisierter Zusammenschluss von Beschäftigten in Hamburger Krankenhäusern) ruft nun zum Dauerprotest des Klinikpersonals auf und fordert „sofortige entlastende Maßnahmen und eine öffentliche Aussprache mit den in Hamburg politisch Verantwortlichen“, heißt es in einer Mitteilung. Die Kundgebung soll an diesem Freitag (13 Uhr) vor dem Haupteingang der Klinik an der Lange Reihe beginnen und täglich „bis auf Weiteres“ stattfinden. „Schluss mit der Einschüchterung! Beschäftigte dürfen nicht länger mit der Kündigung bedroht werden, wenn sie auf Notsituationen in der Gesundheitsversorgung aufmerksam machen“, heißt es weiter. Außerdem solle die Kündigung gegen die Krankenpflegerin Romana Knezevic sofort zurückgenommen werden. 425 Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein 20.34 Uhr: In Schleswig-Holstein sind innerhalb von 24 Stunden 425 neue Corona-Fälle registriert worden. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche sank weiter auf nun 90,4 (Mittwoch: 92,3). Das geht aus Daten hervor, die das Gesundheitsministerium in Kiel am Donnerstagabend veröffentlichte (Datenstand: 14.1.2021, 19.58 Uhr). Die Zahl der Menschen, die mit oder an Corona gestorben sind, stieg um 15 auf 624. 382 Corona-Patienten sind den Angaben zufolge derzeit in Schleswig-Holstein in Krankenhäusern (Mittwoch: 373). 67 werden intensivmedizinisch betreut (Mittwoch: 68) – 45 mit Beatmung. Die Zahl der Genesenen wird auf etwa 23 200 geschätzt. Bislang gibt es in dem Bundesland 30.144 nachgewiesene Corona-Infektionen. Mecklenburg-Vorpommern: 304 Neuinfektionen – 14 weitere Infizierte gestorben 18.37 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern sind am Donnerstag 304 Corona-Neuinfektionen registriert worden. Das waren knapp 30 weniger als am gleichen Tag der Vorwoche. Wie aus dem Lagebericht des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock weiter hervorgeht, wuchs die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz im Land erneut an. Sie lag bei 118,1 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen und damit um 1,6 höher als am Mittwoch. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen stieg landesweit auf 15.998. Die Zahl der an oder mit einer Covid-19-Erkrankung gestorbenen Menschen wuchs am Donnerstag um 14. Damit sind seit Beginn der Pandemie vor knapp einem Jahr im Nordosten 282 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Als genesen gelten mittlerweile 12.118 Betroffene. Den höchsten Inzidenz-Wert weist weiterhin die Mecklenburgische Seenplatte auf. Nach 91 Neuinfektionen dort wurden für den Landkreis am Donnerstag 223,6 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen ermittelt. In Rostock, die Region mit dem niedrigsten Wert landesweit, sank die Sieben-Tage-Inzidenz auf 35,4. Die Zahl der in Kliniken behandelten Corona-Patienten lag bei nunmehr 359, die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen stieg um 10 auf 92. Trotz Corona-Verordnung: In Hamburger Hotel fand offenbar Sexarbeit statt 17.36 Uhr: Im Hotel „Bee Fang“ an der Kirchenallee in Hamburg-St. Georg sollen am Mittwochabend einige Frauen aus dem Prostituierten-Milieu ihrem Gewerbe nachgegangen sein. Einem Hinweis folgend, trafen die Beamten vor Ort auf zwölf Personen, von denen sich nur acht legal im Hotel aufhalten durften. Dies bestätigte die Polizei auf Nachfrage der MOPO. Vier Frauen, die aus dem „Milieu der Prostitution“ stammen sollen, mussten das Gebäude sofort verlassen. Sie haben gegen die Corona-Verordnung verstoßen und müssen mit einem Ordnungswidrigkeitsverfahren rechnen. Auch der Betreiber des Hotels erhält voraussichtlich ein Bußgeld. Da in dem Hotel Langzeitmieter wohnhaft seien, wurde es nicht von der Polizei geschlossen. Für Alte im Norden bald leichterer Zugang zu Corona-Impfterminen 17.10 Uhr: Schleswig-Holstein erleichtert Senioren den Zugang zu Terminen für Impfungen alter Menschen gegen das Coronavirus. Demnach sollen sich über 220.000 Impfberechtigte ab 80 Jahren künftig ohne Zeitdruck telefonisch registrieren und für ihren persönlichen Termin in einem Impfzentrum registrieren lassen können. Diese Ergänzung zum bestehenden Anmeldesystem stellte Gesundheitsminister Heiner Garg am Donnerstag im Sozialausschuss des Landtags vor. Die Senioren sollen dazu vom 28. Januar an ein Informationsschreiben mit einem persönlichen Zugangscode und einer Telefonnummer erhalten. Erster so buchbarer Termin soll der 8. Februar sein. Das Ministerium reagiert damit auf heftigen Unmut und massive Kritik am bisherigen Anmeldesystem. Zuletzt waren die über das Internet (impfen-sh.de) und telefonisch (116 117 und 0800 455 6550) zu erhaltenen Termine nach wenigen Minuten ausgebucht. Dies löste Enttäuschung und Frust bei älteren Impfberechtigten aus. Dies könne er gut verstehen, sagte Garg. Es sei notwendig, den Senioren eine komfortablere Terminvereinbarung zu ermöglichen. Sie müssten sich künftig nicht mehr dem wöchentlichen Stress der Terminvergabe unterwerfen. Mehr Corona-Tests und fast 48.000 Impfungen im Norden 15.54 Uhr: Die Zahl der Corona-Tests hat in Schleswig-Holstein mit Jahresbeginn wieder deutlich zugenommen. In der ersten Januarwoche wurden nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung (KVSH) 31.400 sogenannte PCR-Tests auf das Virus vorgenommen, nach nur 16 700 in der letzten Dezemberwoche. Der Anteil der Test mit positivem Ergebnis sank von 15,7 auf 13,4 Prozent. Die Schnelltests sind in diesen Zahlen nicht enthalten. Geimpft wurden in Schleswig-Holstein nach Angaben des Gesundheitsministeriums 47 598 Menschen (Stand Mittwoch). Das sind 19.348 mehr als am vergangenen Sonnabend. Gesicherte Nachweise der neuen Virusvariante gibt es in Schleswig-Holstein bisher nicht, wie Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) am Donnerstag im Sozialausschuss des Landtags sagte. Die Mutation gilt als stärker ansteckend. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie im März wurden im Norden gut 1,1 Millionen Tests auf das Coronavirus gemacht. In ganz Deutschland waren es 32,3 Millionen. Die Statistik erfasst der KVSH zufolge nur die Tests weniger Labore nicht, zum Beispiel die des Universitätsklinikums. Niedersachsen: 1705 Neuinfektionen und 44 Tote 14.49 Uhr: Die Zahl der neuen Ansteckungen mit dem Coronavirus in Niedersachsen steigt weiter. Am Donnerstag meldete das Landesgesundheitsamt 1705 neue Fälle im Vergleich zum Vortag, mehr als am Mittwoch (1562). Die Gesamtzahl der bislang gemeldeten Corona-Fälle lag damit bei 124.762. Binnen eines Tages wurden zudem 44 weitere Todesfälle erfasst. Insgesamt sind bislang 2510 Menschen mit dem Virus in Niedersachsen gestorben. Die Sieben-Tages-Inzidenz, die angibt, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner sich in der vergangenen Woche nachweislich infizierten, lag im Landesdurchschnitt bei 108,6. Die Landkreise Gifhorn und Cloppenburg lagen seit mehreren Tagen über dem Grenzwert von 200: Das Land wies zuletzt einen Wert von 225,5 bzw. 202,1 aus. 324 Corona-Neuinfektionen in Hamburg – Inzidenz sinkt 11.59 Uhr: In Hamburg gab es seit gestern 324 Corona-Neuinfektionen – 109 weniger als am vergangenen Donnerstag. Die Zahl der Menschen, die in Hamburg an oder mit Corona verstorben sind, liegt bei 865 (Stand: Mittwoch). Ein Anstieg um 15 im Vergleich zu Dienstag. 549 Menschen mit Covid19-Erkrankung werden in Hamburg in Krankenhäusern behandelt (Stand: Mittwoch). Davon liegen 100 Erkrankte auf einer Intensivstation. 84 der Intensivpatienten sind Hamburger. Die Gesamtzahl der Corona-Fälle in Hamburg bei 42.076. Davon gelten 32.800 Infizierte als geheilt. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt von 136,5 auf 130,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Südafrikanische Corona-Mutation in Hamburg festgestellt 11.22 Uhr: In Hamburg wurde zum ersten Mal die südafrikanische SARS-CoV-2-Mutante nachgewiesen! Das Virus sei bei einer Person festgestellt worden, die am 17. Dezember aus Südafrika in die Hansestadt zurückgekehrt sei, so Martin Helfrich, Sprecher der Gesundheitsbehörde. Die Person sei damals in Quarantäne geschickt worden und hätte drei Tage später Symptome gezeigt. „Vor Anordnung der Quarantäne bestanden offenbar keine engen Kontakte“, sagte Helfrich. „Die südafrikanische Mutante wurde im Rahmen einer Genomsequenzanalyse im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf nachgewiesen, deren Ergebnis nun vorliegt.“ Hamburg will künftig bei rund fünf Prozent aller positiven Corona-Tests eine Sequenzierung durchführen, um Varianten des Virus festzustellen. Auch das in Großbritannien grassierende Virus wurde in Hamburg bereits nachgewiesen. »Wir gehen bisher von Einzelfällen aus«, sagte Helfrich. Die südafrikanische Corona-Variante sorgt der Forschung nach nicht für einen schwereren Verlauf der Infektion, die Ansteckungsrate ist aber offenbar deutlich höher. Dies gilt auch für die Mutation, die mutmaßlich aus Großbritannien kommt und ebenfalls schon in Hamburg festgestellt wurde. Impfeinladung – warum es Schwierigkeiten gibt und der Norden kein Problem hat 8.02 Uhr: In Hamburg sollen ab heute alle über 80-Jährigen mit der Post benachrichtigt werden, dass sie impfberechtigt sind und einen Termin vereinbaren können. Um die Adressen der Berechtigten zu ermitteln darf in Hamburg auf das Melderegister zurückgegriffen werden – das sieht in anderen Bundesländern jedoch anders aus. Aufgrund von datenschutzrechtlichen Beschränkungen darf zum Beispiel in Baden-Württemberg, Hessen, Saarland, Brandenburg und NRW von Landesseite nicht auf das Melderegister zugegriffen werden. Dies berichtet die Bild. Um trotzdem die Menschen erreichen zu können, wird vielerorts auf die Post zurückgegriffen. In Niedersachsen wird die Vermieterdatenbank der Deutschen Post Direkt GmbH genutzt, um die Impfberechtigten zu ermitteln. Um die „Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, die richtigen Empfänger zu erreichen“, werde deren Alter der Vornamen geschätzt, sagte ein Sprecher der Bild. Im Norden gibt es das Datenschutzproblem nicht wirklich. Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein haben vollen Zugriff auf die Daten des Melderegisters. Ab heute sollen die über 80-Jährigen in Hamburg geimpft werden 6.42 Uhr: Knapp drei Wochen nach dem Start der Corona-Schutzimpfungen in Hamburger Pflegeheimen und Kliniken sind nun die über 80-Jährigen dran. In einem Schreiben des Senats, das von Donnerstag an bei den Betroffenen eingehe, würden die rund 115 000 über 80-Jährigen der Stadt ermutigt, online oder telefonisch einen Termin beim Impfzentrum in den Messehallen zu vereinbaren. Gleichzeitig würden darin die Rahmenbedingungen zur Terminvereinbarung erläutert, teilte die Gesundheitsbehörde mit. Wegen der hohen Zahl an Impfberechtigten der „höchsten Priorität” in Hamburg - insgesamt rund 190 000 - und gleichzeitig noch relativ geringer Impfstoffmengen bat Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) bei der Terminvereinbarung um Geduld. Sie sicherte aber zu: „Es kommt jeder zu seiner Impfung – aber am Anfang geht es Schritt für Schritt.” Aktuell liege der verfügbare Lagerbestand von Impfstoffdosen bei unter 30 000 – unter anderem, weil Hamburg stets die Hälfte des gelieferten Impfstoffs zurücklege, um allen Erstgeimpften auch die zweite notwendige Impfung zu garantieren. Das waren die Corona-News am 13. Januar: 484 Corona-Neuinfektionen und 15 Tote in Schleswig-Holstein 20.57 Uhr: In Schleswig-Holstein sind innerhalb von 24 Stunden 484 neue Corona-Fälle registriert worden. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche sank weiter auf nun 92,3 (Dienstag: 94,1). Das geht aus Daten hervor, die das Gesundheitsministerium in Kiel am Mittwochabend veröffentlichte (Datenstand: 13.1.2021, 20.09 Uhr). Die Zahl der Menschen, die mit oder an Corona gestorben sind, stieg um 15 auf 609. 373 Corona-Patienten sind den Angaben zufolge derzeit in Schleswig-Holstein in Krankenhäusern (Dienstag: 362). 68 werden intensivmedizinisch betreut (Dienstag: 74) – 47 mit Beatmung. Die Zahl der Genesenen wird auf etwa 22.800 geschätzt. Bislang gibt es in dem Bundesland nachgewiesene 29.719 Corona-Infektionen. Hamburg: AWO hilft Älteren beim Impftermin 20.17 Uhr: Im Rahmen ihrer Hilfsaktion „Miteinander in Zeiten von Corona“ bietet die Arbeiterwohlfahrt Hamburg (AWO) älteren Menschen jetzt kostenlose Unterstützung bei der Organisation eines Impftermins an. Denn besonders für Menschen über 80 Jahre, die in keiner Pflegeeinrichtung leben, stellen die Online-Terminbuchung oder das Anfordern eines Vermittlungscodes per E-Mail häufig große Hürden dar. Wer Hilfe benötigt, kann sich ab sofort an die kostenlose Hotline der „Aktion Augen auf!“ bei der AWOStiftung wenden: 0800 - 28 436 28. (ggf. erfolgt ein Rückruf innerhalb von 24 Stunden) Arne Eppers, Landesvorstand der AWO Hamburg, dazu: „Mit dem neuen Angebot will die AWO Hamburg einen Beitrag dazu leisten, dass insbesondere die älteren Menschen das Impfangebot sobald wie möglich nutzen können und keine technischen Hürden die Organisation eines persönlichen Corona-Impftermins verhindern.“ Ärztekammerpräsident: Debatte über Corona-Impfpflicht überflüssig 19.52 Uhr: Hamburgs Ärztekammerpräsident Pedram Emami hat die Debatte über eine Corona-Impfpflicht in medizinischen Einrichtungen als überflüssig kritisiert. „Noch wissen wir nicht sicher, ob Geimpfte das Virus nicht trotzdem weitergeben“, sagte er am Mittwoch in der Hansestadt. Erste Daten hierzu würden in den kommenden Wochen erwartet. „Bis dahin handelt es sich um eine virtuelle Diskussion, die nur noch mehr Unruhe in eine ohnehin aufgeheizte Stimmungslage bringt.“ Emami forderte, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und die Menschen rasch in der vorgesehenen Reihenfolge zu impfen. Sollte sich später jedoch herausstellen, dass Geimpfte das Virus nicht weitergeben können, könne man durchaus über eine Impfpflicht für Beschäftigte in Risikobereichen diskutieren. Schließlich gehe es nicht nur um das eigene, sondern vor allem um das Wohl anderer, betonte Emami. So viel Verantwortungsbewusstsein müsse vom medizinischen Personal zu erwarten sein. 372 Corona-Neuinfektionen in Meck-Pomm – 7 weitere Tote 18.36 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern sind am Mittwoch 372 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Am Mittwoch vergangener Woche waren es 480. Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock mitteilte, stieg die Gesamtzahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen auf 15.695. Die Zahl der im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorbenen Menschen stieg am Mittwoch um 7 auf 268 seit Beginn der Pandemie. Als genesen gelten 11.914 Betroffene. Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (Sieben-Tage-Inzidenz) sank auf 116,5. Am Mittwoch vor einer Woche lag dieser Wert bei 103,3. Den höchsten Inzidenz-Wert hat weiter der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte mit 206,5. Am niedrigsten ist der Wert in der Hansestadt Rostock mit 38,7. Die Zahl der in Kliniken behandelten Corona-Patienten liegt nunmehr bei 336, die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen sank um 4 auf 82. Corona-Testzentrum am Hauptbahnhof schließt Mitte des Monats 18.17 Uhr: Das Corona-Testzentrum der Kassenärztlichen Vereinigung am Hamburger Hauptbahnhof stellt zum 16. Januar seinen Betrieb ein. „Durch die jüngsten Bestimmungen des Gesetzgebers zur Testung symptomloser Menschen ist die Anzahl der Personen, die Anspruch auf einen kostenlosen Corona-Test haben, in den letzten Monaten stark zurückgegangen“, sagte der Vorstandsvorsitzende der KV Hamburg, Walter Plassmann, am Mittwoch. Derzeit würden täglich nur noch 90 Tests gemacht. „Aus diesem Grund ist der weitere Betrieb eines Zentrums, das für Kapazitäten von bis zu 2000 Testungen täglich ausgelegt ist, weder zweckmäßig noch wirtschaftlich.“ Personen mit Anspruch auf einen kostenlosen Corona-Test können diesen den Angaben zufolge künftig mit Anmeldung bei einem niedergelassenen Arzt oder ohne Anmeldung in einer der Notfallpraxen der KV Hamburg in Altona und Farmsen machen lassen. Bürgerschaft hält Lockdown für nötig – nur AfD nicht 17.23 Uhr: Mit Ausnahme der AfD haben alle Fraktionen der Bürgerschaft den verlängerten und verschärften Lockdown als notwendig im Kampf gegen die Corona-Pandemie bezeichnet. Vertreter der Regierungsfraktionen sprachen am Mittwoch von verantwortungsvollem Handeln des Senats und appellierten wie CDU und Linke an die Bürger, sich an die Beschränkungen zu halten und Kontakte zu vermeiden. Die AfD wies die Grundrechtseinschränkungen als „unverhältnismäßige Knechtung einer ganzen Gesellschaft“ zurück. Die Debatte über die Eindämmungsverordnungen des Senats standen am Anfang der Bürgerschaftssitzung, bei der auch der Haushaltsplanentwurf des rot-grünen Senats für die Jahre 2021/22 debattiert wurde. Hamburger Linke: Zweite Impfdosis nicht zurückhalten 16.43 Uhr: „Wie kann es sein, dass ein dünnbesiedeltes Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern schneller impft?“, fragt Deniz Celik, innenpolitischer Sprecher der Linke-Fraktion in der Bürgerschaftssitzung am Mittwoch. Angesichts der Todesfälle sei es unverantwortlich, Impfdosen in Kühlschränken zu horten. „Die zweite Impfdosis nicht bereit zu halten ist rein fahrlässig. Bitte informieren Sie sich nochmal, was passiert, wenn man die zweite Impfung nicht zeitgerecht impft“, entgegnet SPD-Abgeordnete und Krankenschwester Claudia Loss. Vor Kurzem hatte der Impfausschuss in Großbritannien empfohlen, zunächst möglichst schnell jedem Einwohner des Landes die erste Dosis zu verimpfen. Die zweite Dosis könne auch zwölf Wochen später erfolgen. Diese Strategie ist jedoch umstritten, da Langzeitfolgen nicht absehbar sind. In Studien zu den Impfstoffen von Biontech/Pfizer und Moderna wurde die zweite Impfdosis nie länger als drei Wochen nach der ersten verabreicht. Hamburgs Sozialsenatorin Leonhard verteidigt Impf-Strategie 15.57 Uhr: Denjenigen, die die Strategie in Hamburg als falsch oder zu langsam kritisieren, will Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) in der Bürgerschaftssitzung am Mittwoch Zahlen entgegensetzen. Hamburg habe bisher 45.000 Impfdosen erhalten, 15.000 davon erst vor drei Tagen. Bereits jetzt seien über 15.000 Hamburger geimpft worden. „Wenn wir also nur die zweite Dosis zurückstellen, können wir schone Ende der Woche nicht weiterimpfen“, so Leonhard. Man wolle gründlich impfen und jede Frage beantworten, „aber wir werden noch einige Monate brauchen“, so Leonhard. „Wir tun unser Möglichstes, um so schnell wie möglich zu sein.“ Es werde auch Situationen geben, „wo wir retrospektiv sagen, mit der Erfahrung von heute, das hätten wir anders gelöst“. Mit dem Wissen von heute tue man aber das Beste, um den Impfstoff so schnell...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo