Niederlage für Apple im "Appstore"-Streit mit Amazon

US-Bundesrichterin weist Klage ab

Im Streit um die Bezeichnung "Appstore" ist der Computerriese Apple in den USA mit einer Klage gegen den Online-Händler Amazon wegen Etikettenschwindels gescheitert. Die Bundesrichterin Phyllis Hamilton wies die Klage mit den Worten ab, Apple habe nicht nachweisen können, dass Amazon falsche Angaben gemacht habe, die einen Großteil seiner Kundschaft tatsächlich getäuscht hätten oder hätten täuschen können.

Die reine Verwendung des Namens "Appstore" durch Amazon für eine Website zur Darstellung und zum Herunterladen oder Kauf von Miniprogrammen für Internethandys könne nicht dahingehend gedeutet werden, dass ein "Amazon Appstore" dasselbe sei wie ein "Apple App Store", sagte die Richterin.

Apple hatte 2008 seinen App Store gestartet, in dem es die Miniprogramme für iPhones, iPads und den iPod Touch gibt. Amazon startete Ende 2011 seinen Appstore, um Anwendungen für Smartphones mit dem Betriebssystem Android von Google sowie für den Kindle Fire zu verkaufen. Apple verklagte Amazon daraufhin wegen Etikettenschwindels und Markenverletzung. Die US-Behörden prüfen immer noch die Forderung von Apple nach einem Exklusivrecht für den Namen "App Store". Die Software-Firma Microsoft und andere Unternehmen lehnen dies ab.





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