Noch 5 Tage: Briefwahl-Rekord und der Kampf um die Unentschlossenen

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Bei der Bundestagswahl wird mit einem neuen Rekord an Briefwahlstimmen gerechnet - zwar kann die Briefwahl bis Freitag beantragt werden, doch nur die Stimmen, die bis Sonntag im Wahlbüro sind, werden auch gezählt.

Nur sehr wenige Wahlkreise geben den Anteil der Briefwahlstimmen bekannt. Es wurde mit mehr als 40 Prozent gerechnet. Und die Unterlagen sollten jetzt möglichst rasch abgeschickt werden.

Zudem passen die Wahlzettel nicht wirklich gut in die Umschläge.

Dem SPD-Kandidaten ist selbst bei der Befragung durch den Bundestagsausschuss zu den Problemen im Finanzministerium die gute Laune nicht vergangen. Beim Meeting in Esslingen zeigte sich Olaf Scholz ebenso optimistisch.

"Eine Stimmung, die vielleicht auch zu dem passt, was uns jetzt allen in Deutchland gerade widerfährt - nämlich das Gefühl, dass da ein großer Aufbruch möglich ist, jetzt wo die 20er Jahre beginnendass wir die richtigen Entscheidungen fällen für eine gute Zukunft in diesem Land."

Olaf Scholz twittert nicht selbst, aber die SPD verbreitet seine Aussagen im Internet.

Laut Umfragen reicht es derzeit kaum für eine Koalition nur aus der SPD und der Lieblingspartnerin von den Grünen, die zuletzt mit etwa 15 Prozent etwas schwächeln. Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock versucht in Mainz Stimmen hinzuzugewinnen.

"Wir stehen vor einer Wahl, die eine Richtungswahl ist. Machen wir weiter wie bisher - uns durchwurschten, wenn die Krisen richtig heftig werden, das Ruder noch mal herumreißen oder wagen wir jetzt einen echten Aufbruch."

Armin Laschet von der CDU fühlt sich zwar in den TV-Triellen benachteiligt - er setzt aber auf die letzten Wahlkampftage. Laschet setzt auf einen kämpferischen Endspurt: "Ich bin der festen Überzeugung, dass die Union diese Bundestagswahl gewinnen wird. Wir befinden uns in einer Aufholjagd. Und das Rennen ist offen wie nie zuvor. Fast jeder Vierte weiß noch nicht endgültig, welche Partei er wählen wird."

Zudem gibt es Szenarien, nach denen Armin Laschet Kanzler werden könnte, selbst wenn die CDU auf weniger Stimmen kommt als die SPD - nämlich in einer Koalition mit den Grünen und der FDP.

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